Archiv für die Kategorie 'DSB'

Deutsche Einzelmeisterschaften Willingen 2017

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Vom 3. Juni bis 11. Juni war ich in Willingen auf der Deutschen Meisterschaft. Ich hatte mich schon sehr auf diese Woche gefreut. Am 3. Juni war nur Anreisetag und erst am 4. Juni dann die erste Runde. Zum Glück war am Anreisetag noch eine Regelkunde, bei der die Regeln des Turniers erklärt wurden.
Im Anschluss war eine tolle Eröffnungsfeier. Jedes Bundesland marschierte mit seiner Flagge ein. Es waren immer drei Spieler  eines Landes. Von Rheinland-Pfalz waren es Julius Muckle (U16), David Musiolik (U12) und Cecilia Keymer (U10w). Es wurden auch Bilder und Videos zur Erinnerung vom Vorjahr gezeigt. Es war wirklich schön und sehr unterhaltsam.

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Schach-Ländermeisterschaft der Frauen in Braunfels

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Die rheinland-pfälzische Mannschaft in Braunfels: stehend (v.l.n.r.) Sabine Ziegler, Sabrina Ley, Christina Marx, Sanja Perovic-Ottstadt; sitzend Julia Krasnopeyeva, Lucia Morales Rivas, Lena Mader, Estelle Morio Grazyna Bakalarz

Im Städtchen Braunfels in Hessen findet traditionell in der Zeit um Fronleichnam die deutsche Frauenmeisterschaft der Landesverbände statt. Jedes Bundesland kann hierzu eine Auswahlmannschaft entsenden, die aus 8 Spielerinnen (plus eventuellen Ersatzspielern) besteht. Hierbei sind die Ansprüche und Ziele sehr verschieden: Während größere Verbände um den Titel kämpfen und hierbei auch auf Profis zurückgreifen, stand bei der Mannschaft aus Rheinland-Pfalz das „Dabeisein“ im Vordergrund, natürlich gerne auch mit sportlichen Erfolgen garniert. 2017 trat die rheinland-pfälzische Auswahl mit folgenden Spielerinnen an: WFM Grazyna Bakalarz (Schachakademie Trier, DWZ 1965), Julia Krasnopeyeva (TSV Schott Mainz, 1842), Sabrina Ley (SV Turm Lahnstein 1883), Lena Mader (SC Ramstein-Miesenbach 1792), Estelle Morio (SK Landau, 1822), Lucia Morales Rivas (SG Kaiserslautern 1905, 1721), Christina Marx (VfR-SC Koblenz, 1436), Dr. Sanja Perovic-Ottstadt (SC Landskrone, 1454) und Sabine Ziegler (SF Birkenfeld, 1342).

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Deutsche Jugendmeisterschaften

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Bingen_2017_Sieger U14w

Katharina Bohrer (links) – Rheinland-Pfalz-Meisterin U14w 2017.

Neben dem „gesellschaftlichen“ Höhepunkt des Schachjahres, unserem Schachpicknick, steht uns dieser Tage auch noch das sportliche Highlight des Jahres ins Haus: Katharina Bohrer hatte sich Ende April mit dem Titel als Rheinland-Pfalz-Meisterin auch wieder für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert! Diese beginnt am Sonntag in Willingen und dauert eine Woche. Daher müssen wir auch am Picknick auf Katharina verzichten – an diesem Samstag spielt sie ihre neunte und letzte Partie.

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Ländermeisterschaft startet am Samstag

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Vincent Keymer (links) und Johannes Carow in ihrer Partie bei der Deutschen Einzelmeisterschaft 2015 in Saarbrücken

Vincent Keymer (links) und Johannes Carow in ihrer Partie bei der Deutschen Einzelmeisterschaft 2015 in Saarbrücken

Ab dem kommenden Samstag (1. Oktober 2016) treffen in Hannover die Auswahlmannschaften der Bundesländer aufeinander. An acht Brettern vertreten jeweils fünf Jungen und drei Mädchen in den Altersklassen U20, U20w, U18, U16, U16w, U14, U12 und U12w ihren Verband. Titelverteidiger ist Bayern, das auch dieses Jahr wieder zu den Favoriten zählt.
Doch auch die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz – 2015 immerhin Dritter – möchte ein gewichtiges Wort im Titelkampf mitreden. Dazu wurden einige der herausragenden Nachwuchsspieler unseres Bundeslandes nominiert. Brett 1 besetzt der FIDE-Meister Johannes Carow (DWZ 2403), Spitzenspieler des langjährigen Oberligisten Sfr. Heidesheim. An Brett 2 ist das wohl größte deutsche Nachwuchstalent überhaupt gemeldet, der erst elfjährige Vincent Keymer (DWZ 2329, SK Gau-Algesheim). Mit Julius Muckle (DWZ 2139, SK Ludwigshafen) und Pascal Karsay (DWZ 2034, Vorw. Orient Mainz) folgen zwei weitere Spieler aus den Rheinland-Pfalz-Ligen. Am Brett U12 ist David Musiolik (DWZ 1935) gemeldet, der kürzlich zum SC Ramstein-Miesenbach wechselte. An den Mädchenbrettern treten die frisch gebackene rheinland-pfälzische Schnellschachmeisterin Estelle Morio (DWZ 1805, SK Landau) und Theresa Reitz (DWZ 1773, VfR-SC Koblenz) an.

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Die große Schachbühne – Zwei Birkenfelder Spieler auf der Deutschen Meisterschaft

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Friedrichroda_Katharina und Ryan

Die Birkenfelder Nachwuchstalente Ryan Hanson und Katharina Bohrer, zusammen mit Emil Bleisinger und Trainer Mario Ziegler

Die Deutsche Meisterschaft im Schach – nicht viele Spieler können von sich behaupten, an so etwas teilgenommen zu haben. Ich hatte bei der diesjährigen Deutschen Schulschachmeisterschaft in Friedrichroda in Thüringen die Gelegenheit, zumindest als Trainer dabei zu sein (zum dritten Mal insgesamt), und wie zu erwarten war, ist alles ein bisschen größer als in Rheinland-Pfalz: über 350 Kinder, zahlreiche Betreuer und Trainer, teilweise von sehr beachtlicher Spielstärke (wenn ich mich nicht irre lag die Spitze bei 2300 DWZ!). Der große Spielsaal im AHORN Berghotel war drei Tage lang brechend voll. Und natürlich ist auch die Spielstärke der jungen Meister und Meisterinnen mindestens eine Klasse stärker als auf Landesebene. Mehr als einmal war ich beeindruckt von der Selbstverständlichkeit, mit der die besten Züge als Brett geschleudert wurden, und das nicht nur an den Spitzenbrettern.

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BMI kürzt Fördermittel für Deutschen Schachbund auf NULL!

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BeiträgeNeues aus Schilda: Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat nun festgestellt, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC), der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und vor allem der Deutsche Schachbund sich irren – Schach ist kein Sport (mehr)*! Seine eigenen Mitarbeiter wissen nichts davon und auch die Norweger stehen nun auf dem Abstellgleis – wählten sie doch unlängst Weltmeister Magnus Carlsen zum Sportler des Jahres 2013!

Natürlich ist der Deutsche Schachbund Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und er war sogar Gründungsmitglied des Deutschen Sportbundes. Zwar ist Schach nicht olympisch, aber das IOC hat die FIDE (Fédération Internationale des Échecs – frz. für internationaler Schachverband) als Sportverband anerkannt und sieht das auch immer noch so.

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