Archiv für die Kategorie 'DSB'

SF Birkenfeld in der „Rochade Europa“

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Es kommt nicht alle Tage vor, dass unser Verein Erwähnung in einer der größten deutschen Schachzeitschriften findet. In der neuesten Ausgabe der „Rochade Europa“ wird im Regionalteil Rheinland-Pfalz auf das gute Abschneiden unserer Mannschaften in der Deutschen Schach-Online-Liga (DSOL) eingegangen. Neben dem Erreichen der Play Offs durch unsere 1. Mannschaft wird besonders eine schöne Gewinnpartie unseres Nachwuchstalents Milan Schneble gewürdigt.

 

Aus im Viertelfinale gegen Paderborn

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Gegen einen sehr starken Gegner mussten wir zum Abschluss der DSOL eine knappe, aber nicht unverdiente Niederlage hinnehmen. Dabei zeigte schon der Blick auf die Statistik der Vorrunde, dass Paderborn  dermaßen stark durch ihre Gruppe fegen konnte, dass einige ihrer Spieler sogar eine fast makellose Bilanz vorweisen konnten. Da wir zum nordrhein-westfälischen Paderborn reisen mussten, hatten wir an den Brettern 2 und 3 schwarz. An einem dieser beiden Bretter (Brett 2) befand sich der Berichterstatter Mike Sidon, der mit dem Flügelgambit seines Gegners Moritz Brockhoff (DWZ 1953) größte Probleme hatte. Als dieser kompromisslos mit seinen g – und f – Bauern die Königsflanke attackierte, blieb der Springer des Berichterstatters auf der Strecke. Life sucks. Nach einigen weiteren Abtäuschen tat sich am Horizont aber ein Hoffnungsschimmer auf, da der König des Paderborners plötzlich so frei stand, dass die schwarze Dame Dauerschach drohte. Als nun der Westfale deshalb mit Ta2 einen weiteren Verteidiger für den Königsflügel heranzog, gab Sidon mit Txa3 erneut eine Qualität, diesmal allerdings freiwillig, zog den gegnerischen Turm dadurch von der zweiten Reihe ab und sicherte sich letztlich mit einem Turm weniger das Dauerschach. Mehr war nicht möglich. Leider sollte sich am Ende herausstellen, dass dieses Remis der Mannschaft nicht helfen würde.

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PLAYOFFS

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Niklas und die Schachuhr waren nicht immer beste Freunde in der letzten Runde der DSOL, aber am Ende gelang unserem Nachwuchstalent der entscheidende Sieg gegen Weißensee.

Mit dem SC Weißensee – einer Mannschaft aus Berlin –  präsentierte sich der bisherige Tabellenzweite bei unseren heimischen Birkenfeldern. Nur der Sieger konnte sich für die Playoffs qualifizieren, sodass ein harter Kampf zu erwarten war. Dass es am Ende ein klarer Sieg wurde, war sehr schonend für das Nervenkostüm und so naürlich nicht zu erwarten. Der Berichterstatter Mike Sidon hatte an Brett 3 sehr schnell das ambitionierte Spiel seines Gegners Gegners Hagen Jurkatis (DWZ 1897) in die Schranken gewiesen und sich eine Gewinnstellung erarbeitet, als ihn plötzlich der mannschaftsinterne Ruf ereilte, Remis anzubieten, da zwei weitere Spieler gewinnen würden. Da man im Schach nie weiß, nahm er das Remis an, um aber anschließend verwundert festzustellen, dass seine eigene Stellung doch viel klarer nach Gewinn aussah als die beiden vermeintlichen Siegpartien. Dennoch war aber die Einschätzung korrekt gewesen, da wenig später Tim Biehl an Brett 4 seine Partie gewinnen konnte. Sein Gegner Frank Strobel (DWZ 1782) spielte die Eröffnung zu ungenau und schwächte seine Position in der Folge so sehr, dass Tim sich mit seinen Springern nach Belieben in die gegnerische Stellung einnisten konnte. Hinzu kam, dass er sogar seinen normalerweise problematischen Läufer gegen den aktiven seines Gegners tauschen konnte.

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Verbindungsabbruch entscheidet Mannschaftskampf

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Nur rein virtuell mussten wir am 15.03. weit in den Norden reisen, wo uns mit dem SC Diogenes ein Hamburger Schachclub empfing, der nur sehr mäßig in die Saison gestartet war und bis zu diesem Zeitpunkt das untere Ende der Tabelle zierte. Am ersten Brett hatte es Niklas mit Thomas Rieling (DWZ 2050) zu tun. Schon schnell nach der Eröffnung wirkte zumindest die Stellung des Gegners vielversprechend – er hatte die e-Linie besetzt, der Turm stand auf der offenen a-Linie und – das eher größere Problem – Niklas hatte noch nicht rochiert. Dies erlaubte dem Gegner den taktischen Schlag Sxf2, wonach die Partie zwar noch weiterging, aber prinzipiell entschieden war.

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Der Favoritenrolle gerecht geworden!

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Online-Schach macht es möglich. Am gestrigen Freitag trafen wir wieder einmal auf eine Mannschaft, die man im normalen Spielbetrieb nie zu Gesicht bekommen würde. Mit dem SF Gern 1 empfingen wir eine Mannschaft, die Stadtviertel der bayrischen Landeshauptstadt München ist. Hätte es jemand gewusst? Gern wird dabei das erste Mal 1025 urkundlich erwähnt. Dabei waren die Bayern nicht besonders gut in die Online-Saison gestartet, sodass die Favoritenrolle bei uns lag. Sehr schnell (nach 16 Zügen) sorgte dabei der Berichterstatter Mike Sidon für die Führung. Einen Entwicklungsrückstand seines Gegners Volker Schober (DWZ 1927) konnte Mike früh ausnutzen, im entstehenden Mittelspiel hätte sich sein Gegner mit Minusqualität und schlechterer Stellung wiedergefunden. Aufgabe.

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Erste Online-Mannschaft bleibt auf Siegkurs!

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2019 dominierte Marcel Agné (auf dem Foto von Helmut Knoll in der Partie gegen Mark-André Ruppenthal) das Meister-Anwärter-Turnier des Pfälzischen Schachkongresses. Eine ebenso gute Form zeigt er bis jetzt in der Deutschen Online-Liga.

Am Montag, den 22.02., war unsere erste Mannschaft beim Aachener SV zu Gast, eine Mannschaft, die von drei Spielen bisher eines gewinnen konnte, mit einem DWZ-Schnitt von 1924 aber allen Mannschaften der Klasse ebenbürtig ist. Da wir auswärts antreten mussten, hatten wir an Brett 1 und 4 die weiße Farbe. Als Erstes endete das Spiel an unserem Spitzenbrett. Niklas hatte es dabei mit dem sehr starken Dr. Lamby (DWZ 2124) zu tun. In dem Bestreben, einen vermeintlichen Entwicklungsrückstand des Gegners auszunutzen, mobilisierte Niklas mit dem Zug d5 sehr schnell sein Zentrum, schwächte sich dadurch aber einige wichtige Felder, die die gegnerischen Springer schnell besetzen konnten. Als noch im Mittelspiel ein Bauer verloren ging und Niklas mit einigen nur noch schwer zu verteidigenden Bauerninseln übrig blieb, musste er aufgeben.

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