Archiv für die Kategorie 'DSB'

Erste Online-Mannschaft bleibt auf Siegkurs!

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2019 dominierte Marcel Agné (auf dem Foto von Helmut Knoll in der Partie gegen Mark-André Ruppenthal) das Meister-Anwärter-Turnier des Pfälzischen Schachkongresses. Eine ebenso gute Form zeigt er bis jetzt in der Deutschen Online-Liga.

Am Montag, den 22.02., war unsere erste Mannschaft beim Aachener SV zu Gast, eine Mannschaft, die von drei Spielen bisher eines gewinnen konnte, mit einem DWZ-Schnitt von 1924 aber allen Mannschaften der Klasse ebenbürtig ist. Da wir auswärts antreten mussten, hatten wir an Brett 1 und 4 die weiße Farbe. Als Erstes endete das Spiel an unserem Spitzenbrett. Niklas hatte es dabei mit dem sehr starken Dr. Lamby (DWZ 2124) zu tun. In dem Bestreben, einen vermeintlichen Entwicklungsrückstand des Gegners auszunutzen, mobilisierte Niklas mit dem Zug d5 sehr schnell sein Zentrum, schwächte sich dadurch aber einige wichtige Felder, die die gegnerischen Springer schnell besetzen konnten. Als noch im Mittelspiel ein Bauer verloren ging und Niklas mit einigen nur noch schwer zu verteidigenden Bauerninseln übrig blieb, musste er aufgeben.

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Dramatische Niederlage gegen Eppendorf III

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Auch wenn dieser Tage das Leben durch die Corona-Beschränkungen des Landes bzw. des Kreises sehr stark eingeschränkt ist, mögen immerhin die Online-Wettkämpfe unserer Schachmannschaften ein kleiner Lichtblick in einem scheinbar nicht enden wollenden Tunnel sein. Überbringer dieses Lichtes war diesmal eine Stadt namens Eppendorf,  ein westlich der Alster gelegener Stadtteil Hamburgs. Die Eppendorfer waren mit einem Sieg gestartet und gehören mit einem DWZ-Schnitt von über 2000 auch zu den besten Mannschaften unserer Liga.

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DSOL – Sieg gegen Dachau

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Etwas ist ganz besonders interessant an dem – aus der Corona-Krise resultierenden – Format der Deutschen Schach-Online-Liga: Plötzlich spielt man gegen Mannschaften, die quer über ganz Deutschland verstreut sind. So musste unsere erste Mannschaft am Donnerstag, den 18.01 ihre erste Reise nach Dachau antreten, ein „Auswärtsspiel“, das folgende Farbverteilung für die Heimmannschaft vorsieht: An Brett 1 und 4 schwarz, an Brett 2 und 3 weiß. Unsere erste Mannschaft spielt dabei immerhin in der 4. (Liga 4b) von 13. Ligen.

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Zwei Birkenfelder Starter bei der Deutschen Meisterschaft

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„DEM – Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaften. Dies ist die älteste Form der Deutschen Meisterschaften. Zuerst nur in der höheren Altersgruppen ausgerichtet, hat sich dieser Wettbewerb in den 80er und 90er Jahren zunehmend verjüngt. Heute richten wir nach Möglichkeit alle Turniere gleichzeitig an einem Ort aus. Dadurch entsteht mit etwa 500 Teilnehmern und mehreren hunderten Begleitern ein besonderes Erlebnis, das für die Jugendlichen und die Deutsche Schachjugend gleichermaßen den schachlichen Höhepunkt des Jahres bedeutet. Die Teilnehmer qualifizieren sich zum großen Teil aus den Landesverbänden. Hinzu kommen einige Freiplätze. Termin: Pfingstsamstag bis zum darauffolgenden Samstag eines jeden Jahres.“

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Mario Ziegler tritt in die Fußstapfen von Wilhelm Steinitz – und wird A-Trainer!

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Wilhelm Steinitz gilt als der erste allgemein anerkannte Weltmeister im Schach. In einem vielbeachteten Wettkampf konnte er im Jahre 1886 seinen Herausforderer Zukertort, der in der zweiten Hälfte des Wettkampfes physisch und psychisch zusammenbrach, mit 10 zu 5 besiegen. Der Wettkampf begann in New York und wurde über die weiteren Stationen St. Louis und New Orleans ausgetragen. Anzumerken ist aber auch, dass Steinitz bekannt dafür ist, mit einer erstmals vorgetragenen wissenschaftlichen Herangehensweise den Grundstein für die moderne Schachtheorie gelegt zu haben. So untersuchte er damals schon ausführlich die Bedeutung von starken und schwachen Feldern im Schach.

An eben diesen Wilhelm Steinitz knüpft Mario Ziegler nun mit seiner Arbeit, die als Teil seiner A-Trainer-Ausbildung 2019 entstanden ist, an. Er behandelt in dieser Arbeit ebenfalls das Thema der starken und schwachen Felder im Schach, merkt aber auch an, dass seit Steinitz diese Thematik zwar in zahlreichen Lehrwerken angesprochen, jedoch selten wirklich gründlich untersucht worden sei. Vielleicht wird sich nun auch bei uns im Verein das Gespür für starke und schwache Felder deutlich verbessern. Flankierend zu dieser 64seitigen Arbeit musste Mario eine Reihe von Lehrgängen besuchen, wobei er in seinem letzten Lehrgang einen Vortrag nebst Diskukssion über 90 Minuten halten musste.  Dieser Vortrag wurde begutachtet vom früheren Präsidenten des Bayerischen Sportbundes und A-Trainer Dr. Klaus-Norbert Münch. Jedenfalls ist Mario nur zu beglückwünschen, dass er nun die A-Trainer Lizenz erworben hat. Er ist damit einer von nur insgesamt 56 A-Trainern in ganz Deutschland.

 

 

 

 

Ausbildung zum Fide-Trainer

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Vom 14. bis zum 17.2. fand an der Sporthochschule in Köln ein Fide-Trainer-Seminar statt, an dem 17 Trainerinnen und Trainer aus dem In- und Ausland teilnahmen. Es wurde geleitet vom Vorsitzenden des Trainer-Comitees der Fide, GM Adrian Mikhalchishin aus Slowenien. Themen waren u.a. „Technik und Methodik der Vorbereitung von Jugendlichen“, „Der Umgang mit klassischen Partien“, „Aufbau eines Eröffnungsrepertoires der Schüler“, „Endspiel- und Abtauschtechnik“ und vieles mehr. Am Ende des Lehrgangs stand eine Klausur, die von unserem Schachkollegen Mario Ziegler mit Bravour gemeistert wurde.  Mit diesem Lehrgang konnte Mario sich den Rang eines Fide-Trainers aneignen, den zweithöchsten Trainertitel der Fide, wobei der höchste nur aufgrund besonderer Leistungen verliehen wird. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung! Mögen auch viele in unserem Schachclub von Marios neu errungenen Kompetenzen profitieren können!