Archiv für die Kategorie 'DSB'

Zwei Birkenfelder Starter bei der Deutschen Meisterschaft

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„DEM – Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaften. Dies ist die älteste Form der Deutschen Meisterschaften. Zuerst nur in der höheren Altersgruppen ausgerichtet, hat sich dieser Wettbewerb in den 80er und 90er Jahren zunehmend verjüngt. Heute richten wir nach Möglichkeit alle Turniere gleichzeitig an einem Ort aus. Dadurch entsteht mit etwa 500 Teilnehmern und mehreren hunderten Begleitern ein besonderes Erlebnis, das für die Jugendlichen und die Deutsche Schachjugend gleichermaßen den schachlichen Höhepunkt des Jahres bedeutet. Die Teilnehmer qualifizieren sich zum großen Teil aus den Landesverbänden. Hinzu kommen einige Freiplätze. Termin: Pfingstsamstag bis zum darauffolgenden Samstag eines jeden Jahres.“

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Mario Ziegler tritt in die Fußstapfen von Wilhelm Steinitz – und wird A-Trainer!

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Wilhelm Steinitz gilt als der erste allgemein anerkannte Weltmeister im Schach. In einem vielbeachteten Wettkampf konnte er im Jahre 1886 seinen Herausforderer Zukertort, der in der zweiten Hälfte des Wettkampfes physisch und psychisch zusammenbrach, mit 10 zu 5 besiegen. Der Wettkampf begann in New York und wurde über die weiteren Stationen St. Louis und New Orleans ausgetragen. Anzumerken ist aber auch, dass Steinitz bekannt dafür ist, mit einer erstmals vorgetragenen wissenschaftlichen Herangehensweise den Grundstein für die moderne Schachtheorie gelegt zu haben. So untersuchte er damals schon ausführlich die Bedeutung von starken und schwachen Feldern im Schach.

An eben diesen Wilhelm Steinitz knüpft Mario Ziegler nun mit seiner Arbeit, die als Teil seiner A-Trainer-Ausbildung 2019 entstanden ist, an. Er behandelt in dieser Arbeit ebenfalls das Thema der starken und schwachen Felder im Schach, merkt aber auch an, dass seit Steinitz diese Thematik zwar in zahlreichen Lehrwerken angesprochen, jedoch selten wirklich gründlich untersucht worden sei. Vielleicht wird sich nun auch bei uns im Verein das Gespür für starke und schwache Felder deutlich verbessern. Flankierend zu dieser 64seitigen Arbeit musste Mario eine Reihe von Lehrgängen besuchen, wobei er in seinem letzten Lehrgang einen Vortrag nebst Diskukssion über 90 Minuten halten musste.  Dieser Vortrag wurde begutachtet vom früheren Präsidenten des Bayerischen Sportbundes und A-Trainer Dr. Klaus-Norbert Münch. Jedenfalls ist Mario nur zu beglückwünschen, dass er nun die A-Trainer Lizenz erworben hat. Er ist damit einer von nur insgesamt 56 A-Trainern in ganz Deutschland.

 

 

 

 

Ausbildung zum Fide-Trainer

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Vom 14. bis zum 17.2. fand an der Sporthochschule in Köln ein Fide-Trainer-Seminar statt, an dem 17 Trainerinnen und Trainer aus dem In- und Ausland teilnahmen. Es wurde geleitet vom Vorsitzenden des Trainer-Comitees der Fide, GM Adrian Mikhalchishin aus Slowenien. Themen waren u.a. „Technik und Methodik der Vorbereitung von Jugendlichen“, „Der Umgang mit klassischen Partien“, „Aufbau eines Eröffnungsrepertoires der Schüler“, „Endspiel- und Abtauschtechnik“ und vieles mehr. Am Ende des Lehrgangs stand eine Klausur, die von unserem Schachkollegen Mario Ziegler mit Bravour gemeistert wurde.  Mit diesem Lehrgang konnte Mario sich den Rang eines Fide-Trainers aneignen, den zweithöchsten Trainertitel der Fide, wobei der höchste nur aufgrund besonderer Leistungen verliehen wird. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung! Mögen auch viele in unserem Schachclub von Marios neu errungenen Kompetenzen profitieren können!

 

Frauen-Ländermeisterschaft 2018

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An Platz 12 gesetzt, an dreizehnte gelandet – als negative Überraschung kann man das Abschneiden der rheinland-pfälzischen Frauen bei der Ländermeisterschaft im hessischen Braunfels nicht bezeichnen. Auch die letztlich erzielten 2:8 Mannschaftspunkte sind fast schon als „normal“ zu bezeichnen. Die Konkurrenz war gewohnt stark, auch wenn diesmal keine „Übermannschaft“ das Feld dominierte. Zudem fehlten bei unserer Mannschaft aus verschiedenen Gründen etliche starke Spielerinnen, die in den letzten Jahren in Braunfels für Rheinland-Pfalz aufgelaufen waren. Und so spielte unsere Auswahl letztlich mit Julia Krasnopeyeva (TSV Schott Mainz, DWZ 1844), Monika Braje (SG PST-Trier/Bernkastel-Kues, 1820), Estelle Morio (SK Landau, 1810), Lena Mader (SC Ramstein-Miesenbach, 1741), Lena Kalina (SC Landskrone, 1619), Cornelia Lerch (SC Landskrone, 1654), Dr. Sanja Perovic-Ottstadt (SC Landskrone, 1453), Sabine Ziegler (SF Birkenfeld, 1308) und Beate Troeger (Vorw. Orient Mainz, 1298) – den Nummern 19, 21, 22, 27, 34, 40, 81, 112 und 114 der rheinland-pfälzischen Frauenrangliste.

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Deutsche Einzelmeisterschaften Willingen 2017

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Vom 3. Juni bis 11. Juni war ich in Willingen auf der Deutschen Meisterschaft. Ich hatte mich schon sehr auf diese Woche gefreut. Am 3. Juni war nur Anreisetag und erst am 4. Juni dann die erste Runde. Zum Glück war am Anreisetag noch eine Regelkunde, bei der die Regeln des Turniers erklärt wurden.
Im Anschluss war eine tolle Eröffnungsfeier. Jedes Bundesland marschierte mit seiner Flagge ein. Es waren immer drei Spieler  eines Landes. Von Rheinland-Pfalz waren es Julius Muckle (U16), David Musiolik (U12) und Cecilia Keymer (U10w). Es wurden auch Bilder und Videos zur Erinnerung vom Vorjahr gezeigt. Es war wirklich schön und sehr unterhaltsam.

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Schach-Ländermeisterschaft der Frauen in Braunfels

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Die rheinland-pfälzische Mannschaft in Braunfels: stehend (v.l.n.r.) Sabine Ziegler, Sabrina Ley, Christina Marx, Sanja Perovic-Ottstadt; sitzend Julia Krasnopeyeva, Lucia Morales Rivas, Lena Mader, Estelle Morio Grazyna Bakalarz

Im Städtchen Braunfels in Hessen findet traditionell in der Zeit um Fronleichnam die deutsche Frauenmeisterschaft der Landesverbände statt. Jedes Bundesland kann hierzu eine Auswahlmannschaft entsenden, die aus 8 Spielerinnen (plus eventuellen Ersatzspielern) besteht. Hierbei sind die Ansprüche und Ziele sehr verschieden: Während größere Verbände um den Titel kämpfen und hierbei auch auf Profis zurückgreifen, stand bei der Mannschaft aus Rheinland-Pfalz das „Dabeisein“ im Vordergrund, natürlich gerne auch mit sportlichen Erfolgen garniert. 2017 trat die rheinland-pfälzische Auswahl mit folgenden Spielerinnen an: WFM Grazyna Bakalarz (Schachakademie Trier, DWZ 1965), Julia Krasnopeyeva (TSV Schott Mainz, 1842), Sabrina Ley (SV Turm Lahnstein 1883), Lena Mader (SC Ramstein-Miesenbach 1792), Estelle Morio (SK Landau, 1822), Lucia Morales Rivas (SG Kaiserslautern 1905, 1721), Christina Marx (VfR-SC Koblenz, 1436), Dr. Sanja Perovic-Ottstadt (SC Landskrone, 1454) und Sabine Ziegler (SF Birkenfeld, 1342).

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