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Vladimir Paskalutsa zweiter Gastspieler für Birkenfeld I

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Neben IM Herbert Bastian kann sich die 1. Mannschaft der Schachfreunde Birkenfeld über eine weitere Verstärkung freuen. Den zweiten Gastspielerplatz wird Dr. Vladimir Paskalutsa (DWZ 2007) einnehmen, der den Birkenfelder Schachspielern durch seinen Gewinn des Meisteranwärter-Turniers beim 88. Pfälzischen Schachkongress noch bestens in Erinnerung ist.

Vladimir schloss sich in der Saison 2015/16 nach langer Schachpause den Schachfreunden Mainz an.  2016 machte er erstmals durch ein gutes Ergebnis beim 8. Rheinland-Pfalz-Open in Reil (3,5/7 bei einer Turnierleistung von 2015 DWZ) auf sich aufmerksam. Seit der Saison 2017/18 spielt er in der 1. Mannschaft der Sfr. Mainz in der 1. Rheinland-Pfalz-Liga, wo er in der letzten Spielzeit den Brettpreis am 8. Brett gewinnen konnte (auf dem Foto die Auszeichnung). Nach seinem Sieg 2018 bei der stark besetzte Vereinsmeisterschaft der Sfr. Mainz stellt sein Triumph im Meisteranwärter-Turnier 2019 seinen letzten Erfolg dar.

Wir freuen uns sehr über diesen starken Neuzugang und wünschen Vladimir viel Erfolg in unserer 1. Mannschaft.

Sensationelle Verstärkung für unsere 1. Mannschaft

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Die Schachfreunde Birkenfeld gehen mit einem Internationalen Meister am Spitzenbrett in die neue Saison der 2. Pfalzliga. Herbert Bastian, langjähriger Bundesliga- und Oberligaspieler, wird unsere Mannschaft als Gastspieler unterstützen. Dieses Engagement soll dazu führen, unsere Spitzenspieler, besonders auch unsere Nachwuchstalente, durch die Zusammenarbeit mit einem der erfahrensten Spieler und Trainer des südwestdeutschen Raumes weiter zu fördern.

IM Herbert Bastian spielt seit 1969 an einem vorderen Brett in der Oberliga und 2. Bundesliga für die SVG Saarbrücken, unterbrochen von einem zehnjährigen Einsatz für den Münchner Schachclub 1836 in der 1. Bundesliga (1982-1992). Er war mehrfach für Deutschland international tätig: bei den Mitropacups 1981 in Luxemburg und 1982 im französischen Bourgoin-Jallieu und der Europamannschaftsmeisterschaft 1983 in Plovdiv. In seiner Erfolgsliste stehen der Titel des Deutschen Pokalmeisters 1976, 25 Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften (beste Platzierung Platz 2 1982 in Bad Neuenahr) und 20 Titel als Saarlandmeister.

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Willensakt in der letzten Runde

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Am 24. März traten wir unseren Weg nach Eisenberg an, wo die diesjährige Zentralrunde der zweiten Pfalzliga West stattfinden sollte. Dabei erwartete uns kein geringerer Verein als der Ausrichter selbst und auch letztjähriger Mitaufsteiger TSG Eisenberg. Es sollte ein langer Kampf werden. Dabei stand der Wettkampf für uns zunächst unter keinem guten Stern, da es uns nicht gelungen war, einen Ersatzmann für unseren krankheitsbedingten Ausfall zu organisieren. Wir lagen also 0 zu 1 zurück. Da es nun aber auch die letzte Runde war und wir tabellenmäßig keine großen Sprünge mehr machen konnten. wurden die ersten Partien sehr schnell Remis gegeben. Den Remisreigen eröffnete Lena Mader, kurze Zeit später gesellte sich Werner Weller dazu. Beide hatten in ausgeglichener Stellung das Remisangebot ihrer Gegner angenommen. Gegen einen sehr starken 2000er schaffte auch Micha Porcher bald ein Remis, beide Seiten hatten lang rochiert, das Weiterspielen hätte Risiko erfordert, keiner wollte alle Brücken hinter sich abreißen. Auch Uwe Kendzior hatte es mit einem DWZstärkeren Gegner zu tun, schaffte aber auch ein Remis, wobei er in der Schlussstellung sogar besser stand. Uwes Stellung am Königsflügel sah bedrohlich aus, der Gegner hatte sich allerdings übernommen und musste wohl mit dem Remis zufrieden sein. Nach 3,5 Stunden lagen wir also immer noch zurück, drei Partien liefen noch. Rudolf Meier an Brett 7 schien auf der Siegesstraße, er jagte den gegnerischen König quer über das Feld. Irgendwie gelang es diesem aber, in ein Endspiel mit Minusbauern und ungleichfarbigen Läufern zu gelangen, das Rudolf am Ende – wenn auch zähneknirschend – ins Remis abwickeln musste. Inzwischen war die sechste Spielstunde angebrochen. Niklas hatte an Brett 2 schon früh einen Bauern gewonnen, sein Gegner spielte aber in der Folge mit großem Einfallsreichtum und brachte Niklas in arge Zeitnot. Irgendwie schaffte der es aber, den Mehrbauern ins Endspiel zu retten und zu verwerten. Es stand jetzt 3 zu 3. In der letzten Partie war es Mike Sidons Gegner gelungen, in einem Turmendspiel zwei verbundene Freibauern am Königsflügel zu kreieren. Mike hatte genau dieselben Bauern aber im Zentrum, und das mit Unterstützung des Königs. Ein Tempo-Rennen entstand. Die Kombination von König und zwei Bauern war aber so stark, dass Mike am Ende sogar seinen Turm für den übrig gebliebenen Freibauern des Gegners opfern konnte, um sich einen Zug später eine eigene Dame zu holen. Das entschied auch den Mannschaftskampf: 4,5 zu 3,5 gewonnen! Damit festigten wir auch den dritten Tabellenplatz und können als Aufsteiger sehr mit unserer Leistung zufrieden sein. Vielen Dank an alle Mitstreiter der Saison! Besonderer Dank gebührt auch noch unseren beiden Gastspielern Lena und Werner, die wir natürlich auch im nächsten Jahr wieder gern bei uns begrüßen würden.

Auf Biegen und Brechen in Kaiserslautern

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Am Sonntag, den 03.02. traten wir unsere Reise nach Kaiserslautern an, eine Mannschaft, die sich mitten im Abstiegskampf befindet und dementsprechend auch sehr motivert zu Werke ging. Folglicherweise dauerten alle Partien sehr lang. Nachdem Mike Sidon an Brett 1 um den 30. Zug eine Gewinstellung herbeigeführt hatte, warf er die Partie dann aber mit zwei ungenauen Zügen weg und bescherte der Heimmanschaft so die Führung. Kurze Zeit später glich Lena Mader aus, in einem eher langsamen Aufbau konnte sie ihrer Gegnerin spätestens im Mittelspiel ihren Willen aufzwingen, ihr Zusammenspiel von Dame, Springer und Zentrumsbauern war einfach zu dominant. Ernst Michael Porcher steckte in der Eröffnung einen Bauern ins Geschäft, belagerte dann aber geduldig den Königsflügel des Gegners, bis dieser einen spielentscheidenden Fehler machte. Wir führten 2 zu 1. An Brett 7 hatte es Rudolf Meier mit Andreas Quack zu tun, der mit 100% Punkteausbeute in die Saison gestartet war. Unser Senior lieferte ihm einen großen Kampf, glich aber im Endspiel fehl, sodass die Pfälzer wieder zum Ausgleich kamen. Katharina Bohrer hatte am 8. Brett im Mittelspiel eine dominante Stellung; um Vereinfachungen zu vermeiden, entschied sie sich zu einem mutigen Qualitätsopfer, konnte dadurch aber keine Spielentscheidung herbeiführen, sodass sie im Endspiel das Nachsehen hatte. Wie durch ein Wunder überlebte Niklas sein Springerendspiel am zweiten Brett, bei Bauerngleichheit am Königsflügel sah er sich einem Freibauern des Gegners am Damenflügel gegenüber, die Partie endete überraschend Remis, nachdem es der Gegner nicht geschafft hatte, diesen entscheidenden Vorteil auszunutzen. Maximilian schaffte dann am 3. Brett den Ausgleich: 3,5 zu 3,5. Mit einem Mehrbauern ging er ins Turmendspiel, nach dem Abtausch der Türme war das Bauernendspiel einfach gewonnen. Die letzte Partie musste die Entscheidung bringen. Nachdem die Partie von Werner Weller Ausgang des Mittelspiels noch remislich aussah, erlaubten Ungenauigkeiten des Gegners nun unserem Birkenfelder, scheinbar eine Gewinnstellung herbeizuführen: In einem Turmendspiel hatte Werner einfach zwei Bauern mehr. Dass aber jedes Turmendspiel seine eigenen Gesetze hat, konnte man an jenem Tage bestaunen. Die Mehrbauern reichten am Ende nicht zum Sieg, im Kampf gegen Gegner, Zeit und zu vielen guten Zügen musste Werner letztlich ins Remis einwilligen. Ein spannender Wettkampf ging zu Ende, Unentschieden! Birkenfeld befindet sich nun auf dem drittenTabellenplatz.

Sieg gegen Niederkirchen II

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Gegen den mit 8 zu 2 Punkten sehr gut in die Saison gestarteten Gast aus Niederkirchen II konnten wir am Ende einen einigermaßen ungefährdeten 5 zu 3 Sieg einfahren. Dabei gelang zunächst unserem Senior Rudolf Meier eine brillante Partie, da er seinen Gegner bereits nach 9 Zügen zur Aufgabe zwang und sich damit selbst ein sehr schönes, nachträgliches Geburtstagsgeschenk machte: Am vorangegangenen Freitag wurde Rudolf 85 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch und dass er uns noch lange als Spieler erhalten bleibt! Bald danach zog Mario Ziegler nach, mit Erlaubnis seines Gegners konnte er die gegnerische Königsstellung im Bauernsturm einnehmen und so auf 2 zu 0 erhöhen. Uwe Kendzior verteidigte sich an Brett 5 mit den schwarzen Steinen gewohnt hartnäckig, mehr als ein Remis war für seinen Gegner nicht möglich. Am Spitzenbrett hoffte Mike Sidon mit einer forcierten Zugfolge in ein remisliches Endspiel einzulenken, übersah aber einen starken Angriffszug seiner Gegnerin, sodass die Partie nicht mehr zu halten war. Zwischenstand nun: 2,5 zu 1,5 für uns! An Brett 2 und 4 hatten wir jeweils gute Stellungen, die Partien von Micha Porcher und Niklas Leyendecker mündeten aber jeweils in ein Remis, was uns dem Gesamtsieg nun deutlich näher brachte, da Katharina Bohrer an Brett 8 eine Gewinnstellung herbeigeführt hatte. Ausgang der Eröffnung gelang ihr zweizügig ein Figurengewinn, ein Vorteil, den sich Katharina nicht mehr nehmen ließ. Eine schöne Gewinnpartie, mit der wir nun mit 4,5 Punkten uneinholbar vorn waren. Deshalb hatte Maximilian Klein am Ende auch kein Problem damit, das Remisangebot seines Gegners anzunehmen. Nach diesem 5 zu 3 Sieg belegen wir nun mit 8 zu 4 Punkten Rang 4.

Deutliche Niederlage in Pirmasens

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Am 16.12. trat die erste Mannschaft der Birkenfelder bei widrigen Bedingungen, die Straßen waren von einer weißen Schneeschicht bedeckt, die Reise nach Pirmasens an. Sehr schnell gelang es uns, gegen drei DWZ-stärkere Gegner den Remishafen anzusteuern. Ernst Michael Porcher, Uwe Kendzior und Werner Weller schafften an ihren Brettern problemlos ein Remis, eine starke Leistung, da jeder ihrer Kontrahenten ungefähr 200 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto hatte. Damit schienen die Weichen auf Sieg gestellt, denn an einigen der übrigen Bretter waren wir klar favorisiert. Dann ging es aber Schlag auf Schlag gegen uns: Lena stellte in besserer Stellung einen Turm ein, Mario schien die Stellung zu seinen Gunsten verschäft zu haben, verlor aber die Übersicht, Rudolf übersah in einem besseren Endspiel eine Springergabel. Der Gegner hatte plötzlich 4,5 Punkte. In dieser Situation konnte Mike Sidon an Brett 1 dann in einer ausgeglichen Stellung ins Remis einwilligen, Niklas musste sich abschließend am zweiten Brett in die Niederlage einfügen. Endstand: Pirmasens II – Birkenfeld I 6:2. Damit belegen die Birkenfelder nach fünf Runden Platz 5, allerdings hat man auch schon gegen drei Mannschaften der ersten vier gespielt. Kein schlechtes Resultat für einen Aufsteiger, obwohl man sich insgeheim mehr erhofft hatte.