Archiv für die Kategorie '1. Mannschaft'

Erste Mannschaft auch am 3. Spieltag nicht zu stoppen

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Nach einem sehr guten Saisonstart mit 4 zu 0 Punkten empfingen wir am Sonntag, den 28.11. die Mannschaft aus Thallichtenberg. Trotz aller Rivalität war eine freundschaftliche Atmosphäre spürbar, nicht zuletzt wohl auch durch den gegenseitigen Austausch von Gastspielern. Leider trat der Gast nur mit sieben Spielern an, sodass wir – wie auch im letzten Spiel – früh mit 1 zu 0 führten. Die Pandemie einschließlich ihrer Verschärfung der Regeln durch 2G ist an einigen Mannschaften der 1. Pfalzliga nicht spurlos vorübergegangen.

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Sieg in Schifferstadt

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Am 7. November traten wir für unser zweites Saisonspiel die Reise nach Schifferstadt an. Einerseits war es beruhigend zu wissen, dass unsere beiden Gastspieler Frank Mayer und Herbert Bastian zur Verfügung stehen würden. Andererseits mussten wir auf zwei Stammspieler verzichten, wobei sich einer der beiden erst einen Tag vorher krank gemeldet hatte. Eine Verschiebung der Brettreihenfolge blieb somit nicht aus, die eine oder andere Vorbereitung auf den Gegner war hinfällig geworden. Ein sehr schnelles Remis – natürlich in Absprache mit dem Mannschaftsführer – leistete sich diesmal der Berichterstatter Mike Sidon an Brett 5.  Mike schaffte es zwar, den Gegner Christoph Göbel nicht zur Rochade kommen zu lassen, doch da schon viele Figuren abgetauscht waren, fühlte sich der gegnerische König in der Mitte nicht unwohl.

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Debüt in der ersten Pfalzliga mit hauchdünnem Sieg

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Es ist in der Geschichte der Birkenfelder Schachfreunde einmalig, dass man zum Auftakt einer Schachsaison in der ersten Pfalzliga startet. Dementsprechend wurde das erste Duell gegen den SK Altrip auch mit großer Spannung erwartet. Leider wurde dieses Duell am Ende spannender als man angesichts der Mannschaftsaufstellung erwarten konnte.

Aber der Reihe nach: Da der Gegner ohne ein Brett 8 startete, gingen wir durch Stephan Schoele kampflos in Führung. Dann passierte erst einmal lange Zeit nichts. An Brett 4 hatte indes unser Neuzugang Tim Biehl im ausgehenden Mittelspiel einen Bauern des Gegners mit Schach erobert und schien auf der Siegerstraße zu sein, umso mehr, da der König seines Gegners Roman Konradi sehr offen stand. In hochgradiger Zeitnot stellte Tim dann aber plötzlich einen Turm ein, sodass die Gäste aus Altrip ausgleichen konnte.

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Aus im Viertelfinale gegen Paderborn

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Gegen einen sehr starken Gegner mussten wir zum Abschluss der DSOL eine knappe, aber nicht unverdiente Niederlage hinnehmen. Dabei zeigte schon der Blick auf die Statistik der Vorrunde, dass Paderborn  dermaßen stark durch ihre Gruppe fegen konnte, dass einige ihrer Spieler sogar eine fast makellose Bilanz vorweisen konnten. Da wir zum nordrhein-westfälischen Paderborn reisen mussten, hatten wir an den Brettern 2 und 3 schwarz. An einem dieser beiden Bretter (Brett 2) befand sich der Berichterstatter Mike Sidon, der mit dem Flügelgambit seines Gegners Moritz Brockhoff (DWZ 1953) größte Probleme hatte. Als dieser kompromisslos mit seinen g – und f – Bauern die Königsflanke attackierte, blieb der Springer des Berichterstatters auf der Strecke. Life sucks. Nach einigen weiteren Abtäuschen tat sich am Horizont aber ein Hoffnungsschimmer auf, da der König des Paderborners plötzlich so frei stand, dass die schwarze Dame Dauerschach drohte. Als nun der Westfale deshalb mit Ta2 einen weiteren Verteidiger für den Königsflügel heranzog, gab Sidon mit Txa3 erneut eine Qualität, diesmal allerdings freiwillig, zog den gegnerischen Turm dadurch von der zweiten Reihe ab und sicherte sich letztlich mit einem Turm weniger das Dauerschach. Mehr war nicht möglich. Leider sollte sich am Ende herausstellen, dass dieses Remis der Mannschaft nicht helfen würde.

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PLAYOFFS

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Niklas und die Schachuhr waren nicht immer beste Freunde in der letzten Runde der DSOL, aber am Ende gelang unserem Nachwuchstalent der entscheidende Sieg gegen Weißensee.

Mit dem SC Weißensee – einer Mannschaft aus Berlin –  präsentierte sich der bisherige Tabellenzweite bei unseren heimischen Birkenfeldern. Nur der Sieger konnte sich für die Playoffs qualifizieren, sodass ein harter Kampf zu erwarten war. Dass es am Ende ein klarer Sieg wurde, war sehr schonend für das Nervenkostüm und so naürlich nicht zu erwarten. Der Berichterstatter Mike Sidon hatte an Brett 3 sehr schnell das ambitionierte Spiel seines Gegners Gegners Hagen Jurkatis (DWZ 1897) in die Schranken gewiesen und sich eine Gewinnstellung erarbeitet, als ihn plötzlich der mannschaftsinterne Ruf ereilte, Remis anzubieten, da zwei weitere Spieler gewinnen würden. Da man im Schach nie weiß, nahm er das Remis an, um aber anschließend verwundert festzustellen, dass seine eigene Stellung doch viel klarer nach Gewinn aussah als die beiden vermeintlichen Siegpartien. Dennoch war aber die Einschätzung korrekt gewesen, da wenig später Tim Biehl an Brett 4 seine Partie gewinnen konnte. Sein Gegner Frank Strobel (DWZ 1782) spielte die Eröffnung zu ungenau und schwächte seine Position in der Folge so sehr, dass Tim sich mit seinen Springern nach Belieben in die gegnerische Stellung einnisten konnte. Hinzu kam, dass er sogar seinen normalerweise problematischen Läufer gegen den aktiven seines Gegners tauschen konnte.

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Verbindungsabbruch entscheidet Mannschaftskampf

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Nur rein virtuell mussten wir am 15.03. weit in den Norden reisen, wo uns mit dem SC Diogenes ein Hamburger Schachclub empfing, der nur sehr mäßig in die Saison gestartet war und bis zu diesem Zeitpunkt das untere Ende der Tabelle zierte. Am ersten Brett hatte es Niklas mit Thomas Rieling (DWZ 2050) zu tun. Schon schnell nach der Eröffnung wirkte zumindest die Stellung des Gegners vielversprechend – er hatte die e-Linie besetzt, der Turm stand auf der offenen a-Linie und – das eher größere Problem – Niklas hatte noch nicht rochiert. Dies erlaubte dem Gegner den taktischen Schlag Sxf2, wonach die Partie zwar noch weiterging, aber prinzipiell entschieden war.

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