Archiv für die Kategorie 'Ligaspiele'

I. Mannschaft – Sieg gegen Fehrbach

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Am Sonntag, den 25.11. mussten wir es mit den sehr stark gestarteten Fehrbachern (6:0 Punkte) aufnehmen. Bereits bei Spielbeginn war allerdings klar, dass wir 1 zu 0 in Führung liegen würden, da der Gast unvollständig angetreten war. Kurze Zeit später erhöhte Uwe Kendzior auf 1,5 zu 0,5, mit den schwarzen Steinen erreichte er problemlos ein Remis. Bald kamen die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Ernst Michael Porcher schien mit einem stark aussehenden Läuferopfer auf f7, das der Gegner übrigens auch nicht annehmen durfte, auf der Siegerstraße zu sein, überraschenderweise zauberte sein Gegenüber aus Fehrbach wenige Züge später aber einen wie aus dem Nichts kommenden Mattangriff auf das Brett. In der Zwischenzeit verdichteten sich die Vorzeichen, dass Rudolf Meier an Brett 8 einen souveränen Punkt einfahren würde. Mit seinem weit vorgerrückten f-Bauern stieß er einen Keil in die nun zusammenbrechende Königsstellung des Gegners und erhöhte so bald auf 2,5 zu 1,5. Da Maximilian Klein an Brett 3 in großer Zeitnot nicht den richtigen Plan fand, kollabierte seine Stellung innerhalb kürzester Zeit, sodass der SC Fehrbach den Mannschaftskampf wieder ausglich. Die letzten drei laufenden Partien würden nun über Sieg oder Niederlage entscheiden müssen. Zunächst gewann Lena Mader, die schon in der Eröffnung Vorteil erzielte und sich diesen nicht mehr nehmen ließ. Kurze Zeit später sorgte Niklas Leyendecker für die Entscheidung; zwar hatte sein Gegner im Turmendspiel einen Freibauern auf der a-Linie, dieser sah sich aber drei ebensolchen auf der anderen Brettseite gegenüber, schnell musste der Gegner die Partie deshalb aufgeben. Zum Schluss gewann Werner Weller an Brett 6, durch starkes Spiel im Mittelspiel erbeutete er eine Qualität und verdichtete diesen Materialvorteil im Endspiel zum Sieg. Endergebnis: SF Birkenfeld – SC Fehrbach 5,5 : 2,5. In der Tabelle belegen die Birkenfelder mit 6 zu 2 Punkten nun den vierten Platz.

Lena Mader nach ihrer Partie. Mit 3 Siegen in 3 Partien spielt Lena bis jetzt eine großartige Saison.

Erste Mannschaft mit Niederlage

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Am Sonntag, den 11.11. traten wir mit durchaus berechtigten Hoffnungen unsere Reise nach Thallichtenberg an. Immerhin duellierten sich hier zwei Mannschaften mit noch weißer Weste. Es ging auch gut los, denn an Brett 7 gelang es unserem Senior Rudolf Meier, den König seines Gegners in der Mitte zu halten und somit die Partie schnell zu gewinnen. Sein Gegner war kein geringerer als der ehemalige Birkenfelder Mario Jacobs, dem wir hier weiterhin alles Gute wünschen. Danach lief aber alles in die falsche Richtung. Obwohl Emils Stellung an Brett 8 zunächst noch gut aussah, kollabierte diese bald, da der Gegner einen gefährlichen Freibauern auf b6 gebildet hatte. Uwe Kendzior schien auch alles im Griff zu haben, konnte seine überlegene Stellung in Zeitnot aber nicht halten. Nachdem Werner Weller an Brett 5 in einer ausgeglichen Stellung ins Remis einwilligte, erhöhten die Thallichtenberger ihren Vorsprung durch einen weiteren vollen Punkt an Brett 4. Für den verlorenen Bauern hatte Ernst Michael Porcher nicht genügend Kompensation, durch geduldiges Manövrieren brachte der Gegner den Sieg nach Hause. Nach der Aufgabe von Niklas an Brett 2 war die Niederlage dann endgültig besiegelt. Dabei hatte der zweitjüngste des Teams nach eigenen Angaben gute Möglichkeiten, im Mittelspiel eine Gewinnstellung herbeizuführen. In den letzten beiden Partien ging es nur noch um Ergebniskorrektur. Diese gelang dann dem Berichterstatter Mike Sidon mit einem überzeugenden Sieg. Dem Gegner gelang dabei zwar der Abtausch mehrerer Figuren, die übrig gebliebenen hatten danach aber kaum noch gute Felder. Die größere Beweglichkeit der eigenen Figuren, die auch mit einem Figurengewinn einherging, brachte Mike Sidon dann auch den Sieg. Maximilian Klein an Brett 3 kämpfte am längsten, am Ende konnte sein Turm gegen die drei Bauern des Gegners aber nichts mehr ausrichten. Endergebnis: Thallichtenberg – Birkenfeld 5,5:2,5. Am Ende eine verdiente Niederlage, gemessen an den zeitweiligen Positionen hätte das Match aber auch anders ausgehen können.

Knappes Ding gegen Baumholder

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Am Sonntag, den 21. Oktober, trat unsere erste Mannschaft in Baumholder an, wo sie sich am Ende knapp mit 4,5 zu 3,5 durchsetzte. Dabei sah zunächst alles nach einem entspannten Sonntag aus. Zunächst kam Rudolf Meier zu einem kampflosen Sieg, bald danach erhöhte Maximilian Klein auf 2 zu 0. In typisch Sweschnikover Manier spielte sein Gegner f5, entblößte seinen Königsflügel dadurch aber zu sehr, was der Neu-Birkenfelder geschickt ausnutzte. Als auch noch Lena Mader ihre Partie gewann, schien der Gesamtsieg nur noch Formsache.

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Tolle Mannschaftsleistung im ersten Spiel

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Gegen den Gast aus Weilerbach starteten die Schachfreunde aus Birkenfeld mit einer überzeugenden Leistung in die neue Saison. Wie so oft brachte Ernst Michael Porcher die Birkenfelder in Führung, indem er konsequent die weißen Felderschwächen im gegnerischen Lager ausbeutete und den Gegner somit zur Aufgabe zwang. Zum zwischenzeitlichen Ausgleich kamen die Gäste, da Mike Sidon am ersten Brett in einer vielversprechenden Stellung ein gegnerisches Schach übersah, das mit Figurenverlust einherging. An Brett 5 konnte die Debütantin Lena Mader aber bald wieder die Führung für die Birkenfelder herstellen. Ihr Läuferopfer auf a3 war für den Gegner unannehmbar, da die Annahme dieses Opfers einen unaufhaltsamen Freibauer für Lena bedeutet hätte. Da ihr aber dieses Manöver einen Bauerngewinn eingebracht hatte, musste der Gegner bald aufgeben.

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Disziplin und Spielstärke

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„Wenn ihr sowieso immer mitfahrt, könnt ihr auch gleich mitspielen…“ – so kamen die beiden Väter von Patrick und Lysander, Alex und Marc, als Spieler zur 7. Mannschaft . Die beiden Jungs waren schon in der Saison davor in anderen Mannschaften am Start und konnten bereits Ligaerfahrung sammeln. Nun also 2 Familien mit jeweils Vater und Sohn in der 7. am Start.

Das Ganze sah zunächst wie ein Experiment aus, aber relativ schnell verstanden wir, was den Erfolg von uns ausmachen würde: zum Einen unsere Spielstärke, wobei die beiden spielstärksten Mannschaftsmitglieder nicht die Väter, sondern die Söhne waren. Diese Stärke zeigte sich darin, dass Patrick alle 9 (!) Spiele der Saison gewann, was ihm zusätzlich noch den Brettmeisterpokal am 2. Brett einbrachte. Lysander an Brett 3 zeigte ebenfalls eine starke Saisonleistung und konnte immerhin 7 aus 9 Spielen für sich entscheiden.

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Neuzugänge, Teil 2

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Maximilian in seiner Partie gegen Jan Gustafsson

Wie versprochen hier der zweite Teil des Bereichs über die Neuzugänge. Ich schreibe diesen Teil mit gemischten Gefühlen: Beide Spieler waren in der vergangenen Saison für den SC Idar-Oberstein aktiv, der 2018/19 keine Mannschaft mehr melden kann. So sehr wir uns über den Wechsel von Maximilian und Rodolfo freuen, so traurig muss es jeden Schachfreund stimmen, dass ein traditionsreicher Verein wie der SC Idar-Oberstein damit vorerst von der Landkarte des rheinland-pfälzischen Schachs verschwunden ist.

 

Maximilian Klein kam recht spät, mit 13 Jahren, zum Schachsport: Im Haus seiner Großeltern befand sich als Teil einer Spielesammlung ein Schachspiel, mit dem ihm sein Vater die Grundzüge zeigte. Nach wenigen Partien blieb Maximilian stets Sieger. Zu Weihnachten bekam er einen einfachen Schachcomputer, dessen Rechenleistung aber schon bald ausgereizt war. Ein weiterer, besserer Schachcomputer konnte ebenfalls nicht lange mithalten. Deshalb meldete ihn sein Vater im Schachclub Idar-Oberstein an, für den er bis zum Wechsel zu den Schachfreunden Birkenfeld viele Siege errang.

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