Archiv für die Kategorie 'Ligaspiele'

Birkenfeld I festigt Platz 3

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Rudolf (Meier) und Rodolfo (Graf), unsere Bretter 7 und 8

Am Sonntag, den 12.01.2020 kam es zu unserem siebten Match der Saison, am Ende gelang zwar ein ungefährdeter Sieg, dennoch konnte der SC Niederkirchen gegen uns relativ viele Brettpunkte erzielen. Doch der Reihe nach: Schon früh musste Aushilfsspieler Rodolfo Graf um seine Partie bangen, da er einen Zug vergaß und so mit einer Qualität weniger in Nachteil geriet, was sein Gegner Klaus Leppla aber letztlich nicht ausnutzen konnte, Remis. IM Herbert Bastian hatte zwar im Mittelspiel einen Bauern weniger, der König des Gegners war allerdings in offenes Terrain gezerrt, was am Ende den Ausschlag zum Partiegewinn an Brett 1 gab. Maximilian Klein hatte am vierten Brett eigentlich alles im Griff, im Mittelspiel war er sogar zu dem befreienden Vorstoß e5 gelangt, was ihm alle Möglichkeiten zu geben schien. Irgendwann sah er sich mit Turm und Läufer allerdings der Dame und einem Freibauern seines Gegners Dieter Walther gegenüber, dieser materielle Nachteil war nicht mehr zu kompensieren. Und dann lagen wir plötzlich sogar zurück: Ernst Michael Porcher baute sich in der Eröffnung irgendwie recht passiv gegen seinen Gegner Denis Yakovenko auf, gar nicht sein Spiel. Auch spätere Versuche, die Stellung zu verschärfen, scheiterten, zu viele Schwächen führten schlussendlich zu einem ungefährdeten Sieg des Niederkircheners zum  2,5 zu 1,5 für die Heimmanschaft. Niklas Leyendecker mühte sich redlich am dritten Brett, am Ende war aber nicht mehr als ein Remis drin. So mussten nun die letzten drei Partien über den Ausgang des Matches entscheiden.

Niklas Leyendecker und Maximilian Klein an den Brettern 3 und 4

Zunächst punktete Rudolf Meier, der am Tag zuvor noch seinen 86. Geburtstag feierte und sich mit einem schön herausgespielten Sieg belohnen konnte. Die Figuren seines Gegners waren zur Passivität verdammt, sodass Philipp van Riel irgendwann entnervt aufgeben musste. Spielstand nun 3 zu 3. Mario Ziegler besorgte dann die Führung. Schon früh konnte er gegen seine Gegnerin Christina Eimer einen Bauern gewinnen, musste sich aber lange mühen, diesen auch zu verwerten. Als der Vorteil dann im Turmendspiel auf zwei Bauern anwuchs, war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Mike Sidon setzte schließlich den Schlusspunkt. Schon ausgangs der Eröffnung konnte er Bauern und Qualität gewinnen, zwar dauerte die Partie dann noch bis zum 49 Zug, der Sieg Sidons war aber nie wirklich in Gefahr. Nach drei Siegen in Folge stabilisiert sich der SC Birkenfeld nun auf dem dritten Platz, mit zu viel Rückstand nach ganz oben, allerdings weist die immer noch höchste Brettpunktzahl darauf hin, dass man eigentlich eine recht starke Saison spielt.

Erste Mannschaft beschenkt sich mit einem Sieg gegen Fehrbach zu Weihnachten

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Mit 6 zu 2 gegen unseren Tabellennachbarn SC Fehrbach ließ unsere erste Mannschaft das Jahr 2019 positiv ausklingen. Dabei ließ die Gastmannschaft das zweite Brett allerdings unbesetzt, sodass sich Michi Porcher einen geruhsamen Sonntag gönnen konnte und wir 1 zu 0 in Führung gingen. Schnell erhöhte Mike Sidon auf 2 zu 0. In einer bekannten Eröffnung baute sich der Fehrbacher Mathias Jennewein etwas unglücklich auf, sein dann folgender Versuch, das Stellungsproblem taktisch zu lösen, misslang. Am achten Brett ließ sich Rudolf Meier schon früh auf einen Generalabtausch mehrerer Figuren ein, aber was vorteilhaft erschien, erwies sich bei genauerem Blick als Verluststellung: Rudolf hatte einfach eine Figur weniger. IM Herbert Bastian (Foto) erhöhte am ersten Brett auf 3 zu 1. Mit viel Geduld und seinem Läuferpaar hatte sich Herbert in die gegnerische Stellung regelrecht eingegraben, so sehr, dass sein Gegner Arno Breihof in der Endstellung keinen einzigen sinnvollen Zug mehr zur Verfügung hatte. Kurze Zeit später erreichte Arvid Kammann gegen den Fehrbacher Frank Müller ein Remis, durchaus ein Erfolg in Anbetracht eines schwierigen Endspiels mit Minusbauern. Den endgültigen Punkt zum Sieg steuerte nun Mario Ziegler bei. In einem wieder einmal total unübersichtlichen Mittelspiel mit scheinbaren Chancen auf beiden Seiten profitierte Mario am Ende davon, dass sein Gegner Thomas Hellstern seinen Königsflügel zu sehr entblößte und dort auch eine Figur einstellte. Kurz danach musste Maxi Klein ins Remis einweilligen, mit allerdings nur noch 20 Sekunden auf der Uhr. Maxi hatte die Partie eigentlich überwiegend im Griff und war einem Bauerngewinn nahe, Norbert Jennewein verteidigte sich jedoch zäh und in der Endstellung gab es nun unkalkulierbare Risiken für beide Seiten. Am längsten spielte unser Junior Niklas Leyendecker am dritten Brett – und belohnte sich am Ende mit einem hart erkämpften, aber auch schön herausgespielten Sieg. Lange war nicht klar, wie Niklas seinen Qualitätsgewinn nun würde verwerten können, aber ein einfaches und nicht mehr abwendbares Treppenmatt bei einigermaßen vollem Brett brachte am Ende die Entscheidung. Mit 8 zu 4 Punkten überwintert unsere erste Mannschaft nun erst einmal auf dem dritten Tabellenplatz, keine schlechte Leistung, aber mit ein bisschen mehr Glück wäre sicherlich auch mehr möglich gewesen. Dem Berichterstatter verbleibt es nun, allen eine schöne Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen!

Erste Mannschaft kann doch noch siegen!

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Die vorderen Bretter: Im Vordergrund Maximilian Klein gegen Bernd Hauck, hinten links Niklas Leyendecker gegen Klaus Kuschmann, rechts Ernst Michael Porcher gegen Carsten Haubelt.

Nach zwei knappen Niederlagen in Folge waren wir wieder einmal mit einem Sieg dran. Leidtragende Mannschaft war der Aufsteiger vom SK Enkenbach, der mit 4 zu 4 Punkten ganz gut in die Saison gestartet und dementsprechend keineswegs zu unterschätzen war. Anthony Hess machte dabei den Anfang. Ihm gelang es, mit einer Springergabel auf c7 eine Zugwiederholung zu erzwingen, gegen seinen DWZstärkeren Gegner ein Erfolg. Bald danach erzielte Mario Ziegler die Führung. Sein Gegner Torsten Friedrichs agierte etwas überoptimistisch, als er mit dem Zug e3-e4 im Zentrum Raum greifen wollte. Die dann folgenden taktischen Verwicklungen sprachen eindeutig gegen ihn, sodass wir in Führung gingen.

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Topspiel gegen Thallichtenberg verloren: 3,5 zu 4,5

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Großartiges Einzelergebnis, das am Ende bedeutungslos blieb: Ernst Michael Porcher vor seinem Remis gegen Andre Bold.

Am 10.11. hatten wir eine weitere große Chance, den Kampf um den ersten Platz in der 2. Pfalzliga West spannend zu gestalten. Ein Blick auf den DWZ-Schnitt der Mannschaften zeigte, dass beide Mannschaften ihre Top-Besetzung aufbieten konnten. Thallichtenberg 1969, Birkenfeld 1971. Ein nahezu ausgeglichenes Match sollte sich in den folgenden Stunden jenes Sonntags abspielen. Dabei fing es aus Birkenfelder Sicht gut an.

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Kein Fortune gegen Ramstein I – 3,5 zu 4,5

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Mike Sidon in seiner Partie gegen Christian Hofmann

Zu einem sehr spannenden Mannschaftskampf kam es am 20.09. im heimischen Birkenfeld gegen die erste Mannschaft von Ramstein-Miesenbach. Dabei lief es zunächst sehr gut für uns: Mark-André konnte schon früh mit seinen Springern den schwarzen Königsflügel belagern und mit bald nachrückenden Bauern den Gegner nach Verlust eines ganzen Turmes zur Aufgabe zwingen. Bald danach konnte Emil Bleisinger auf 2 zu 0 erhöhen. In einer eher noch unklaren Stellung griff sein Gegner in einer taktisch komplizierten Stellung fehl und musste sich so in die Niederlage fügen.

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Kantersieg bei Ramstein-Miesenbach II

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Im Mittelspiel hatte Herbert Bastian an Brett 1 zuviel Druck auf der Königsseite entfacht, der Gegner musste eine Figur geben, den Sieg ließ sich Herbert im dann beginnenden Endspiel nicht mehr nehmen. Wir führten 1 zu 0 an einem denkwürdigen Sonntag, an dem am Ende alle Spiele gewonnen werden sollten. Wann? Am Sonntag, den 22.09. Wo? Beim SC Ramstein-Miesenbach II.

An dieser Stelle bleibt aber hinzuzufügen, dass der Gegner stark ersatzgeschwächt antrat und in vielen Partien einen großen Kampf ablieferte. Rudolf Meier erhöhte auf 2 zu 0. Der Senior sah sich im Turmendspiel mit zwei gefährlichen Zentrumsbauern seines Gegenüber konfrontiert, sein eigener Freibauer auf der c-Linie war aber zu schnell und konnte von seinem Kontrahenten nicht mehr aufgehalten werden. Ernst Michael Porcher belagerte schon früh mit schwarz den Königsflügel seines Gegners, im sich fortentwickelnden Königsangriff, in welchem der weiße König in die Brettmitte gewzungen wurde, ging sein Gegner schnell unter. Michael Hippenstiel konnte in der Eröffnung einen Bauern gewinnen, diesen Verlust konnte sein Widersacher nicht mehr kompensieren, wir führten nun 4 zu 0. An Brett 4 schaffte es der jugendliche Gegner von Maximilian Klein, das Spiel lange Zeit ausgeglichen zu gestalten. In einem remislich aussehenden Turmendspiel setzte sich dann aber doch die Routine von Maxi durch, dazu reichte ihm eine kleine Ungenauigkeit seines Gegners aus. Auch Mario Ziegler sah sich einer ernormen Widerstandskraft seines dwzschwächeren Gegners ausgesetzt, letzterer hatte in einem remislichen Endspiel eigentlich die bessere Leichtfigur, Mario schaffte es mit seinem König aber, hinter die feindlichen Linien zu gelangen, wonach der Beutezug seines Monarchen nicht mehr aufzuhalten war. Mit einem Bauernvorstoß im ausgehenden Mittelspiel schaffte es Mike Sidon, die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Der sehr umsichtig spielende Ramsteiner konnte die durch den Bauernvorstoß entstehenden taktischen Probleme nicht mehr lösen. Nach langem Kampf schafft es auch Niklas an Brett 3, seinen Gegner niederzuringen. Durch einen taktischen Trick gelang es dem Birkenfelder plötzlich, einen seiner Bauern unaufhaltsam in Bewegung zu setzen. Das war dann auch das 8 zu 0. Jedenfalls, wir freuen uns über einen gelungen Saisonauftakt, nach zwei Spielen nehmen wir erst einmal Platz 1 in der Tabelle ein.