Sieg in Schifferstadt

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Am 7. November traten wir für unser zweites Saisonspiel die Reise nach Schifferstadt an. Einerseits war es beruhigend zu wissen, dass unsere beiden Gastspieler Frank Mayer und Herbert Bastian zur Verfügung stehen würden. Andererseits mussten wir auf zwei Stammspieler verzichten, wobei sich einer der beiden erst einen Tag vorher krank gemeldet hatte. Eine Verschiebung der Brettreihenfolge blieb somit nicht aus, die eine oder andere Vorbereitung auf den Gegner war hinfällig geworden. Ein sehr schnelles Remis – natürlich in Absprache mit dem Mannschaftsführer – leistete sich diesmal der Berichterstatter Mike Sidon an Brett 5.  Mike schaffte es zwar, den Gegner Christoph Göbel nicht zur Rochade kommen zu lassen, doch da schon viele Figuren abgetauscht waren, fühlte sich der gegnerische König in der Mitte nicht unwohl.

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Debüt in der ersten Pfalzliga mit hauchdünnem Sieg

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Es ist in der Geschichte der Birkenfelder Schachfreunde einmalig, dass man zum Auftakt einer Schachsaison in der ersten Pfalzliga startet. Dementsprechend wurde das erste Duell gegen den SK Altrip auch mit großer Spannung erwartet. Leider wurde dieses Duell am Ende spannender als man angesichts der Mannschaftsaufstellung erwarten konnte.

Aber der Reihe nach: Da der Gegner ohne ein Brett 8 startete, gingen wir durch Stephan Schoele kampflos in Führung. Dann passierte erst einmal lange Zeit nichts. An Brett 4 hatte indes unser Neuzugang Tim Biehl im ausgehenden Mittelspiel einen Bauern des Gegners mit Schach erobert und schien auf der Siegerstraße zu sein, umso mehr, da der König seines Gegners Roman Konradi sehr offen stand. In hochgradiger Zeitnot stellte Tim dann aber plötzlich einen Turm ein, sodass die Gäste aus Altrip ausgleichen konnte.

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Deutscher Schulteam-Cup 2021

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Nun fand am Sonntag, den 20.04. der deutsche Schulteam-Cup 2021 statt, immerhin der höchste in diesem Jahr stattfindende Wettbewerb für Schulmannschaften, wobei die Mannschaft vom Gymnasium an der Heinzenwies sich ja (fast) ausschließlich aus Birkenfelder Schachspielern zusammensetzt. Die Jungs legten einen soliden Turnierauftritt hin, angesichts einiger verpasster Chancen und auch Unkonzentriertheiten mit fortschreitender Dauer des Turnieres wäre aber sicherlich mehr möglich gewesen, am Ende belegte man Platz 25 von 30 Mannschaften. Der Turniermodus war: Sieben Runden Schweizer System mit 15 Min + 0 Bedenkzeit.

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Aus im Viertelfinale gegen Paderborn

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Gegen einen sehr starken Gegner mussten wir zum Abschluss der DSOL eine knappe, aber nicht unverdiente Niederlage hinnehmen. Dabei zeigte schon der Blick auf die Statistik der Vorrunde, dass Paderborn  dermaßen stark durch ihre Gruppe fegen konnte, dass einige ihrer Spieler sogar eine fast makellose Bilanz vorweisen konnten. Da wir zum nordrhein-westfälischen Paderborn reisen mussten, hatten wir an den Brettern 2 und 3 schwarz. An einem dieser beiden Bretter (Brett 2) befand sich der Berichterstatter Mike Sidon, der mit dem Flügelgambit seines Gegners Moritz Brockhoff (DWZ 1953) größte Probleme hatte. Als dieser kompromisslos mit seinen g – und f – Bauern die Königsflanke attackierte, blieb der Springer des Berichterstatters auf der Strecke. Life sucks. Nach einigen weiteren Abtäuschen tat sich am Horizont aber ein Hoffnungsschimmer auf, da der König des Paderborners plötzlich so frei stand, dass die schwarze Dame Dauerschach drohte. Als nun der Westfale deshalb mit Ta2 einen weiteren Verteidiger für den Königsflügel heranzog, gab Sidon mit Txa3 erneut eine Qualität, diesmal allerdings freiwillig, zog den gegnerischen Turm dadurch von der zweiten Reihe ab und sicherte sich letztlich mit einem Turm weniger das Dauerschach. Mehr war nicht möglich. Leider sollte sich am Ende herausstellen, dass dieses Remis der Mannschaft nicht helfen würde.

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Schulschachmannschaft „Heinzenwies“ für die deutschen Meisterschaften qualifiziert

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2019 beim Bezirksentscheid noch an echten Bretter, 2021 digital erfolgreich: (V.l.n.r.) Ryan Hanson, Steward Giss (der diesmal fehlt), Elias Cullmann, Nico Dreher und Patrick Ehrlich (Foto: Kerstin Ehrlich)

Obwohl in diesem Jahr die sportlichen Aktivitäten auf Schulebene coronabedingt fast gänzlich eingefroren werden mussten, gelang es immerhin der Schachmannschaft des Gymnasiums an der Heinzenwies, positiv auf sich aufmerksam zu machen. Während in normalen Jahren die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften ein harter Kampf ist, bei dem wir uns in den letzten Jahren nur knapp geschlagen geben mussten, sollte uns der Weg in diesem Jahr per Freilos geebnet werden. Da sich aus der Wettkampfklasse 3 (7. und 8. Klasse) überhaupt nur zwei Mannschaften aus RLP meldeten, war damit quasi die Qualifikation perfekt. Diese Meisterschaften finden dann am Sonntag, den 18.04. statt. Im Vorfeld müssen sich alle Schachspieler mit den Fair-Play – Regeln auseinandersetzen und zustimmen. Jedem Schachspieler ist bekannt, dass man mit Schachsoftware betrügen kann, allerdings ist dies meines Erachtens in dieser Altersklasse gar nicht bzw. kaum verbreitet.

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PLAYOFFS

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Niklas und die Schachuhr waren nicht immer beste Freunde in der letzten Runde der DSOL, aber am Ende gelang unserem Nachwuchstalent der entscheidende Sieg gegen Weißensee.

Mit dem SC Weißensee – einer Mannschaft aus Berlin –  präsentierte sich der bisherige Tabellenzweite bei unseren heimischen Birkenfeldern. Nur der Sieger konnte sich für die Playoffs qualifizieren, sodass ein harter Kampf zu erwarten war. Dass es am Ende ein klarer Sieg wurde, war sehr schonend für das Nervenkostüm und so naürlich nicht zu erwarten. Der Berichterstatter Mike Sidon hatte an Brett 3 sehr schnell das ambitionierte Spiel seines Gegners Gegners Hagen Jurkatis (DWZ 1897) in die Schranken gewiesen und sich eine Gewinnstellung erarbeitet, als ihn plötzlich der mannschaftsinterne Ruf ereilte, Remis anzubieten, da zwei weitere Spieler gewinnen würden. Da man im Schach nie weiß, nahm er das Remis an, um aber anschließend verwundert festzustellen, dass seine eigene Stellung doch viel klarer nach Gewinn aussah als die beiden vermeintlichen Siegpartien. Dennoch war aber die Einschätzung korrekt gewesen, da wenig später Tim Biehl an Brett 4 seine Partie gewinnen konnte. Sein Gegner Frank Strobel (DWZ 1782) spielte die Eröffnung zu ungenau und schwächte seine Position in der Folge so sehr, dass Tim sich mit seinen Springern nach Belieben in die gegnerische Stellung einnisten konnte. Hinzu kam, dass er sogar seinen normalerweise problematischen Läufer gegen den aktiven seines Gegners tauschen konnte.

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