Sieg gegen Niederkirchen II

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Gegen den mit 8 zu 2 Punkten sehr gut in die Saison gestarteten Gast aus Niederkirchen II konnten wir am Ende einen einigermaßen ungefährdeten 5 zu 3 Sieg einfahren. Dabei gelang zunächst unserem Senior Rudolf Meier eine brillante Partie, da er seinen Gegner bereits nach 9 Zügen zur Aufgabe zwang und sich damit selbst ein sehr schönes, nachträgliches Geburtstagsgeschenk machte: Am vorangegangenen Freitag wurde Rudolf 85 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch und dass er uns noch lange als Spieler erhalten bleibt! Bald danach zog Mario Ziegler nach, mit Erlaubnis seines Gegners konnte er die gegnerische Königsstellung im Bauernsturm einnehmen und so auf 2 zu 0 erhöhen. Uwe Kendzior verteidigte sich an Brett 5 mit den schwarzen Steinen gewohnt hartnäckig, mehr als ein Remis war für seinen Gegner nicht möglich. Am Spitzenbrett hoffte Mike Sidon mit einer forcierten Zugfolge in ein remisliches Endspiel einzulenken, übersah aber einen starken Angriffszug seiner Gegnerin, sodass die Partie nicht mehr zu halten war. Zwischenstand nun: 2,5 zu 1,5 für uns! An Brett 2 und 4 hatten wir jeweils gute Stellungen, die Partien von Micha Porcher und Niklas Leyendecker mündeten aber jeweils in ein Remis, was uns dem Gesamtsieg nun deutlich näher brachte, da Katharina Bohrer an Brett 8 eine Gewinnstellung herbeigeführt hatte. Ausgang der Eröffnung gelang ihr zweizügig ein Figurengewinn, ein Vorteil, den sich Katharina nicht mehr nehmen ließ. Eine schöne Gewinnpartie, mit der wir nun mit 4,5 Punkten uneinholbar vorn waren. Deshalb hatte Maximilian Klein am Ende auch kein Problem damit, das Remisangebot seines Gegners anzunehmen. Nach diesem 5 zu 3 Sieg belegen wir nun mit 8 zu 4 Punkten Rang 4.

Deutliche Niederlage in Pirmasens

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Am 16.12. trat die erste Mannschaft der Birkenfelder bei widrigen Bedingungen, die Straßen waren von einer weißen Schneeschicht bedeckt, die Reise nach Pirmasens an. Sehr schnell gelang es uns, gegen drei DWZ-stärkere Gegner den Remishafen anzusteuern. Ernst Michael Porcher, Uwe Kendzior und Werner Weller schafften an ihren Brettern problemlos ein Remis, eine starke Leistung, da jeder ihrer Kontrahenten ungefähr 200 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto hatte. Damit schienen die Weichen auf Sieg gestellt, denn an einigen der übrigen Bretter waren wir klar favorisiert. Dann ging es aber Schlag auf Schlag gegen uns: Lena stellte in besserer Stellung einen Turm ein, Mario schien die Stellung zu seinen Gunsten verschäft zu haben, verlor aber die Übersicht, Rudolf übersah in einem besseren Endspiel eine Springergabel. Der Gegner hatte plötzlich 4,5 Punkte. In dieser Situation konnte Mike Sidon an Brett 1 dann in einer ausgeglichen Stellung ins Remis einwilligen, Niklas musste sich abschließend am zweiten Brett in die Niederlage einfügen. Endstand: Pirmasens II – Birkenfeld I 6:2. Damit belegen die Birkenfelder nach fünf Runden Platz 5, allerdings hat man auch schon gegen drei Mannschaften der ersten vier gespielt. Kein schlechtes Resultat für einen Aufsteiger, obwohl man sich insgeheim mehr erhofft hatte.

I. Mannschaft – Sieg gegen Fehrbach

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Am Sonntag, den 25.11. mussten wir es mit den sehr stark gestarteten Fehrbachern (6:0 Punkte) aufnehmen. Bereits bei Spielbeginn war allerdings klar, dass wir 1 zu 0 in Führung liegen würden, da der Gast unvollständig angetreten war. Kurze Zeit später erhöhte Uwe Kendzior auf 1,5 zu 0,5, mit den schwarzen Steinen erreichte er problemlos ein Remis. Bald kamen die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Ernst Michael Porcher schien mit einem stark aussehenden Läuferopfer auf f7, das der Gegner übrigens auch nicht annehmen durfte, auf der Siegerstraße zu sein, überraschenderweise zauberte sein Gegenüber aus Fehrbach wenige Züge später aber einen wie aus dem Nichts kommenden Mattangriff auf das Brett. In der Zwischenzeit verdichteten sich die Vorzeichen, dass Rudolf Meier an Brett 8 einen souveränen Punkt einfahren würde. Mit seinem weit vorgerrückten f-Bauern stieß er einen Keil in die nun zusammenbrechende Königsstellung des Gegners und erhöhte so bald auf 2,5 zu 1,5. Da Maximilian Klein an Brett 3 in großer Zeitnot nicht den richtigen Plan fand, kollabierte seine Stellung innerhalb kürzester Zeit, sodass der SC Fehrbach den Mannschaftskampf wieder ausglich. Die letzten drei laufenden Partien würden nun über Sieg oder Niederlage entscheiden müssen. Zunächst gewann Lena Mader, die schon in der Eröffnung Vorteil erzielte und sich diesen nicht mehr nehmen ließ. Kurze Zeit später sorgte Niklas Leyendecker für die Entscheidung; zwar hatte sein Gegner im Turmendspiel einen Freibauern auf der a-Linie, dieser sah sich aber drei ebensolchen auf der anderen Brettseite gegenüber, schnell musste der Gegner die Partie deshalb aufgeben. Zum Schluss gewann Werner Weller an Brett 6, durch starkes Spiel im Mittelspiel erbeutete er eine Qualität und verdichtete diesen Materialvorteil im Endspiel zum Sieg. Endergebnis: SF Birkenfeld – SC Fehrbach 5,5 : 2,5. In der Tabelle belegen die Birkenfelder mit 6 zu 2 Punkten nun den vierten Platz.

Lena Mader nach ihrer Partie. Mit 3 Siegen in 3 Partien spielt Lena bis jetzt eine großartige Saison.

Erste Mannschaft mit Niederlage

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Am Sonntag, den 11.11. traten wir mit durchaus berechtigten Hoffnungen unsere Reise nach Thallichtenberg an. Immerhin duellierten sich hier zwei Mannschaften mit noch weißer Weste. Es ging auch gut los, denn an Brett 7 gelang es unserem Senior Rudolf Meier, den König seines Gegners in der Mitte zu halten und somit die Partie schnell zu gewinnen. Sein Gegner war kein geringerer als der ehemalige Birkenfelder Mario Jacobs, dem wir hier weiterhin alles Gute wünschen. Danach lief aber alles in die falsche Richtung. Obwohl Emils Stellung an Brett 8 zunächst noch gut aussah, kollabierte diese bald, da der Gegner einen gefährlichen Freibauern auf b6 gebildet hatte. Uwe Kendzior schien auch alles im Griff zu haben, konnte seine überlegene Stellung in Zeitnot aber nicht halten. Nachdem Werner Weller an Brett 5 in einer ausgeglichen Stellung ins Remis einwilligte, erhöhten die Thallichtenberger ihren Vorsprung durch einen weiteren vollen Punkt an Brett 4. Für den verlorenen Bauern hatte Ernst Michael Porcher nicht genügend Kompensation, durch geduldiges Manövrieren brachte der Gegner den Sieg nach Hause. Nach der Aufgabe von Niklas an Brett 2 war die Niederlage dann endgültig besiegelt. Dabei hatte der zweitjüngste des Teams nach eigenen Angaben gute Möglichkeiten, im Mittelspiel eine Gewinnstellung herbeizuführen. In den letzten beiden Partien ging es nur noch um Ergebniskorrektur. Diese gelang dann dem Berichterstatter Mike Sidon mit einem überzeugenden Sieg. Dem Gegner gelang dabei zwar der Abtausch mehrerer Figuren, die übrig gebliebenen hatten danach aber kaum noch gute Felder. Die größere Beweglichkeit der eigenen Figuren, die auch mit einem Figurengewinn einherging, brachte Mike Sidon dann auch den Sieg. Maximilian Klein an Brett 3 kämpfte am längsten, am Ende konnte sein Turm gegen die drei Bauern des Gegners aber nichts mehr ausrichten. Endergebnis: Thallichtenberg – Birkenfeld 5,5:2,5. Am Ende eine verdiente Niederlage, gemessen an den zeitweiligen Positionen hätte das Match aber auch anders ausgehen können.

Knappes Ding gegen Baumholder

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Am Sonntag, den 21. Oktober, trat unsere erste Mannschaft in Baumholder an, wo sie sich am Ende knapp mit 4,5 zu 3,5 durchsetzte. Dabei sah zunächst alles nach einem entspannten Sonntag aus. Zunächst kam Rudolf Meier zu einem kampflosen Sieg, bald danach erhöhte Maximilian Klein auf 2 zu 0. In typisch Sweschnikover Manier spielte sein Gegner f5, entblößte seinen Königsflügel dadurch aber zu sehr, was der Neu-Birkenfelder geschickt ausnutzte. Als auch noch Lena Mader ihre Partie gewann, schien der Gesamtsieg nur noch Formsache.

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Erstes Training mit IM Herbert Bastian

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Einen schönen und lehrreichen Abend durften wir am letzten Freitag mit unserem neuen Trainer IM Herbert Bastian erleben. Im Vordergrund des ersten Teils stand dabei das Lösen taktischer Aufgaben, das mit interessanten Anekdoten und Begriffen angereichert wurde. So führte der Meister zum Beispiel den Begriff Röntgenblick ein, um für das Phänomen zu sensibilisieren, dass man sich den gegnerischen Figurenwall auch mal wegdenken kann, wenn sich Turm und beispielsweise gegnerische Dame auf einer Linie befinden. Für den zweiten Teil des Trainings wählte der Meister eine Partie aus, mit der er uns eindrucksvoll zeigte, wie schnell eine eher ruhige Partie in ruppige Gefilde übergehen kann; unter der Voraussetzung natürlich, dass man die richtigen Züge findet bzw. auch die richtigen Ideen hat.

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