Birkenfeld im März – RLP U10 und U12

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Nachdem der Schachclub SF Birkenfeld im letzten Jahr den Schachkongress Pfalz ausrichtete, steht nun ein weiteres Highlight bevor: Am 07./08. März ist der Schachclub Ausrichter der diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften für die Altersklassen U10 und U12. Für den heimischen Verein konnten sich Clara Johann als Pfalzmeisterin und Patrick Ehrlich als Fünfter der Pfalzmeisterschaften qualifizieren. Beide gehören zwar nicht zu den Top-Favoriten, können aber an einem guten Tage jeden schlagen und somit vielleicht auch um den Kampf in die Medaillenränge eingreifen. Außerdem ist es in diesem Alter nun einmal so, dass man sich innerhalb kürzester Zeit – eine angemessene Vorbereitung vorausgesetzt – auf ein neues Level heben kann. Neben diesen beiden heimischen Startern stehen dem Birkenfelder Club vier Freiplätze zur Verfügung, die auf die jeweiligen Klassen verteilt werden.

Insgesamt werden sieben Runden gespielt, mit 65 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Spielort ist das Gymnasium Birkenfeld, Anmeldeschluss ist der 7. März bis 8.15 Uhr, die erste Runde soll dann um 8.30 Uhr ausgetragen werden. Besucher sind natürlich herzlich willkommen, Spannung ist garantiert und auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt sein.

Schulschachmannschaft des Gymnasiums an der Heinzenwies erfolgreich

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Die sich aus aktuellen bzw. ehemaligen Vereinsmitgliedern zusammensetzende Schachmannschaft des Gymnasiums an der Heinzenwies erzielte bei der regionalen Schulschachmeisterschaft in Trier einen tollen Erfolg. In sieben Spielen gelangen sieben Siege, und das jeweils mit dem höchsten Ergebnis von 4 zu 0. Das dürfte in der Geschichte dieses Schulschachturnieres einmalig sein. Hauptkonkurrenten waren Schulen wie das MPG Trier, AVG Trier oder das Gymnasium Konz, insgesamt bestand das Feld aus 14 Mannschaften. Die Protagonisten dieses klaren Erfolges waren Elias Cullmann, Patrick Ehrlich, Ryan Hanson, Nico Dreher und Stewart Giss. Natürlich ließ sich das von Frau Ehrlich und Herrn Sidon betreute Team auch nicht nehmen, bei herrlichem Wetter einen kleinen Stadtbummel durch Trier zu unternehmen. Qualifiziert hat man sich mit diesem Sieg übrigens für die am 29.02. stattfindende Landesmeisterschaft in Oppenheim, bei der man sich mit einem Sieg für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren könnte.

Birkenfeld I festigt Platz 3

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Rudolf (Meier) und Rodolfo (Graf), unsere Bretter 7 und 8

Am Sonntag, den 12.01.2020 kam es zu unserem siebten Match der Saison, am Ende gelang zwar ein ungefährdeter Sieg, dennoch konnte der SC Niederkirchen gegen uns relativ viele Brettpunkte erzielen. Doch der Reihe nach: Schon früh musste Aushilfsspieler Rodolfo Graf um seine Partie bangen, da er einen Zug vergaß und so mit einer Qualität weniger in Nachteil geriet, was sein Gegner Klaus Leppla aber letztlich nicht ausnutzen konnte, Remis. IM Herbert Bastian hatte zwar im Mittelspiel einen Bauern weniger, der König des Gegners war allerdings in offenes Terrain gezerrt, was am Ende den Ausschlag zum Partiegewinn an Brett 1 gab. Maximilian Klein hatte am vierten Brett eigentlich alles im Griff, im Mittelspiel war er sogar zu dem befreienden Vorstoß e5 gelangt, was ihm alle Möglichkeiten zu geben schien. Irgendwann sah er sich mit Turm und Läufer allerdings der Dame und einem Freibauern seines Gegners Dieter Walther gegenüber, dieser materielle Nachteil war nicht mehr zu kompensieren. Und dann lagen wir plötzlich sogar zurück: Ernst Michael Porcher baute sich in der Eröffnung irgendwie recht passiv gegen seinen Gegner Denis Yakovenko auf, gar nicht sein Spiel. Auch spätere Versuche, die Stellung zu verschärfen, scheiterten, zu viele Schwächen führten schlussendlich zu einem ungefährdeten Sieg des Niederkircheners zum  2,5 zu 1,5 für die Heimmanschaft. Niklas Leyendecker mühte sich redlich am dritten Brett, am Ende war aber nicht mehr als ein Remis drin. So mussten nun die letzten drei Partien über den Ausgang des Matches entscheiden.

Niklas Leyendecker und Maximilian Klein an den Brettern 3 und 4

Zunächst punktete Rudolf Meier, der am Tag zuvor noch seinen 86. Geburtstag feierte und sich mit einem schön herausgespielten Sieg belohnen konnte. Die Figuren seines Gegners waren zur Passivität verdammt, sodass Philipp van Riel irgendwann entnervt aufgeben musste. Spielstand nun 3 zu 3. Mario Ziegler besorgte dann die Führung. Schon früh konnte er gegen seine Gegnerin Christina Eimer einen Bauern gewinnen, musste sich aber lange mühen, diesen auch zu verwerten. Als der Vorteil dann im Turmendspiel auf zwei Bauern anwuchs, war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Mike Sidon setzte schließlich den Schlusspunkt. Schon ausgangs der Eröffnung konnte er Bauern und Qualität gewinnen, zwar dauerte die Partie dann noch bis zum 49 Zug, der Sieg Sidons war aber nie wirklich in Gefahr. Nach drei Siegen in Folge stabilisiert sich der SC Birkenfeld nun auf dem dritten Platz, mit zu viel Rückstand nach ganz oben, allerdings weist die immer noch höchste Brettpunktzahl darauf hin, dass man eigentlich eine recht starke Saison spielt.

Starkes Schach von drei Birkenfeldern bei Frankenthaler Weihnachtsopen

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Vom 27. – 30.12. fand das 5. Frankenthaler Weihnachtsopen statt, an dem sich drei unserer heimischen Birkenfelder Spieler beteiligten. Peter Schmidt startete im C-Turnier und zeigte sich insbesondere mit seinen ersten fünf Runden zufrieden, bei denen er eine Ausbeute von 50 % und somit auch DWZ-Zuwachs erzielte. Trotz zweier Niederlagen in den Schlussrunden dürfte Peter mit einem positiven Gefühl das Turnier verlassen haben, da die von Peter gezeigte Bereitschaft zu kämpfen – egal ob in Sieg oder Niederlage – immer zufriedenstellt und uns für die kommenden Aufgaben im Schach wappnet. Ernst Michael Porcher trat im A-Turnier an und konnte hier einmal mehr beweisen, dass er mit Spielern von 1800 – 2100 durchaus mithalten kann (3/7). Er erreichte eine Elo-Performance von 1985 und erzielte damit einen Elo-Zuwachs von ungefähr 39 Punkten, konnte immerhin auch zwei 1900er besiegen. Höhepunkt war sicherlich sein Spiel gegen den Internationalen Meister Jörg Wegerle (Elo 2404), eine von drei Niederlagen in diesem starken Feld. Niklas Leyendecker startete ebenfalls im A-Turnier und spielte überragend.  Er erzielte eine Elo-Performance von 2108 (!) mit einem Elogewinn von 80 Punkten. Er verlor nur die letze Partie und spielte ausschließlich gegen Gegner jenseits der 2000er – Marke, wobei er wenig Mühe hatte, fünf Remis gegen diese Gegnerschaft zu erzielen. Herausragend sicherlich sein Remis gegen den Internationalen Meister Vadim Cernov (Elo 2299), bei welchem er diesen mit sehr gut durchdachten Abwicklungen regelrecht zur Punkteteilung zwang. Der Berichterstatter, der nur am letzten Tag des Turnieres als Gast anwesend war, glaubt sagen zu können, dass die drei unseren Birkenfelder Schachclub hervorragend repräsentierten, wobei abschließend noch zu erwähnen ist, dass wir mit Peter Schmidt auch ein Mitglied im Schiedsgericht des Turnieres hatten.

Erste Mannschaft beschenkt sich mit einem Sieg gegen Fehrbach zu Weihnachten

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Mit 6 zu 2 gegen unseren Tabellennachbarn SC Fehrbach ließ unsere erste Mannschaft das Jahr 2019 positiv ausklingen. Dabei ließ die Gastmannschaft das zweite Brett allerdings unbesetzt, sodass sich Michi Porcher einen geruhsamen Sonntag gönnen konnte und wir 1 zu 0 in Führung gingen. Schnell erhöhte Mike Sidon auf 2 zu 0. In einer bekannten Eröffnung baute sich der Fehrbacher Mathias Jennewein etwas unglücklich auf, sein dann folgender Versuch, das Stellungsproblem taktisch zu lösen, misslang. Am achten Brett ließ sich Rudolf Meier schon früh auf einen Generalabtausch mehrerer Figuren ein, aber was vorteilhaft erschien, erwies sich bei genauerem Blick als Verluststellung: Rudolf hatte einfach eine Figur weniger. IM Herbert Bastian (Foto) erhöhte am ersten Brett auf 3 zu 1. Mit viel Geduld und seinem Läuferpaar hatte sich Herbert in die gegnerische Stellung regelrecht eingegraben, so sehr, dass sein Gegner Arno Breihof in der Endstellung keinen einzigen sinnvollen Zug mehr zur Verfügung hatte. Kurze Zeit später erreichte Arvid Kammann gegen den Fehrbacher Frank Müller ein Remis, durchaus ein Erfolg in Anbetracht eines schwierigen Endspiels mit Minusbauern. Den endgültigen Punkt zum Sieg steuerte nun Mario Ziegler bei. In einem wieder einmal total unübersichtlichen Mittelspiel mit scheinbaren Chancen auf beiden Seiten profitierte Mario am Ende davon, dass sein Gegner Thomas Hellstern seinen Königsflügel zu sehr entblößte und dort auch eine Figur einstellte. Kurz danach musste Maxi Klein ins Remis einweilligen, mit allerdings nur noch 20 Sekunden auf der Uhr. Maxi hatte die Partie eigentlich überwiegend im Griff und war einem Bauerngewinn nahe, Norbert Jennewein verteidigte sich jedoch zäh und in der Endstellung gab es nun unkalkulierbare Risiken für beide Seiten. Am längsten spielte unser Junior Niklas Leyendecker am dritten Brett – und belohnte sich am Ende mit einem hart erkämpften, aber auch schön herausgespielten Sieg. Lange war nicht klar, wie Niklas seinen Qualitätsgewinn nun würde verwerten können, aber ein einfaches und nicht mehr abwendbares Treppenmatt bei einigermaßen vollem Brett brachte am Ende die Entscheidung. Mit 8 zu 4 Punkten überwintert unsere erste Mannschaft nun erst einmal auf dem dritten Tabellenplatz, keine schlechte Leistung, aber mit ein bisschen mehr Glück wäre sicherlich auch mehr möglich gewesen. Dem Berichterstatter verbleibt es nun, allen eine schöne Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen!

Erste Mannschaft kann doch noch siegen!

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Die vorderen Bretter: Im Vordergrund Maximilian Klein gegen Bernd Hauck, hinten links Niklas Leyendecker gegen Klaus Kuschmann, rechts Ernst Michael Porcher gegen Carsten Haubelt.

Nach zwei knappen Niederlagen in Folge waren wir wieder einmal mit einem Sieg dran. Leidtragende Mannschaft war der Aufsteiger vom SK Enkenbach, der mit 4 zu 4 Punkten ganz gut in die Saison gestartet und dementsprechend keineswegs zu unterschätzen war. Anthony Hess machte dabei den Anfang. Ihm gelang es, mit einer Springergabel auf c7 eine Zugwiederholung zu erzwingen, gegen seinen DWZstärkeren Gegner ein Erfolg. Bald danach erzielte Mario Ziegler die Führung. Sein Gegner Torsten Friedrichs agierte etwas überoptimistisch, als er mit dem Zug e3-e4 im Zentrum Raum greifen wollte. Die dann folgenden taktischen Verwicklungen sprachen eindeutig gegen ihn, sodass wir in Führung gingen.

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