Ausbildung zum Fide-Trainer

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Vom 14. bis zum 17.2. fand an der Sporthochschule in Köln ein Fide-Trainer-Seminar statt, an dem 17 Trainerinnen und Trainer aus dem In- und Ausland teilnahmen. Es wurde geleitet vom Vorsitzenden des Trainer-Comitees der Fide, GM Adrian Mikhalchishin aus Slowenien. Themen waren u.a. „Technik und Methodik der Vorbereitung von Jugendlichen“, „Der Umgang mit klassischen Partien“, „Aufbau eines Eröffnungsrepertoires der Schüler“, „Endspiel- und Abtauschtechnik“ und vieles mehr. Am Ende des Lehrgangs stand eine Klausur, die von unserem Schachkollegen Mario Ziegler mit Bravour gemeistert wurde.  Mit diesem Lehrgang konnte Mario sich den Rang eines Fide-Trainers aneignen, den zweithöchsten Trainertitel der Fide, wobei der höchste nur aufgrund besonderer Leistungen verliehen wird. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung! Mögen auch viele in unserem Schachclub von Marios neu errungenen Kompetenzen profitieren können!

 

Wieder Unentschieden

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Mit dem TV Winnweiler empfingen unsere Birkenfelder I  heute den Tabellenletzten, der sich aber zum ersten Male in dieser Saison in Bestbesetzung präsentierte. Dementsprechend heftig waren einige Partien umkämpft.  Der Reihe nach: Sehr zügig mündete Peter Lozars Partie an Brett 8 in den Remishafen, von der aggressiven Eröffnungswahl seines Gegners ließ sich Peter nicht beeindrucken. Bald danach musste Mike Sidon an Brett 2 seine Niederlage quittieren. Nachdem der Birkenfelder in einer eröffnungstheoretischen Hauptvariante einen Zug vergessen hatte, war die Partie nicht mehr zu halten. Ernst Michael Porcher schaffte an Brett 4 aber wieder den Ausgleich: Sein Gegner hatte einen taktischen Einschlag auf f7 übersehen, zwar hatte Ernst Michael dadurch das materielle Gleichgewicht erst wieder hergestellt, der König des Gegners befand sich nun aber auf Abwegen und wurde zur Beute des ungestüm angreifenden Birkenfelders. Wieder gingen aber die Gäste in Führung. Uwe Kendzior konnte seine Stellung an Brett 5 nicht halten, da sein Gegner mit seinen Schwerfiguren auf die siebte Reihe eingedrungen war. Glücklicherweise konnte bald unser Senior Rudolf Meier wieder den Gleichstand herstellen. Obwohl Rudi im Endspiel eine Figur mehr hatte, sahen die Mehrbauern des Gegners lange Zeit furchterregend aus. Mit einer kleinen Kombination konnte Rudolf diese Bauernmasse aber reduzieren, das nun gewonnene Endspiel spielte er souverän zu Ende. Zwischenstand: 2,5 zu 2,5. Wohlwissend, dass wir an Brett 7 wahrscheinlich einen Sieg erzielen würden, bot Maximilian Klein an Brett 3 Remis an, der Gegner nahm an, vielleicht auch froh darüber, denn Maximilian hatte ein durchaus schön anzusehendes Bauernzentrum, aber nur noch wenig Zeit. Dennoch, das Mannschaftsunentschieden konnte uns so keiner mehr nehmen. Umso mehr, weil Mario Ziegler seine Partie an Brett 7 dann tatsächlich auch gewann. In einer doch sehr komplizierten Stellung behielt Mario die Übersicht und konnte spielentscheidend Material gewinnen. So musste an Brett 1 die endgültige Entscheidung fallen: Unser Jüngster Niklas Leyendecker hatte es hier mit dem Fide-Meister Ingo Bruch zu tun. Dieser dominierte das Spiel lange Zeit und konnte diese Dominanz in einen Figurengewinn transferieren. Durch mobile Zentrumsbauern erhielt Niklas aber plötzlich Gegenspiel, sein Gegner sah sich genötigt, die Figur zurückzugeben. Und plötzlich schien es so, als ob er damit auch seinen Vorteil weggegeben hatte. Die nun folgende Zeitnotschlacht, in der für beide Seiten kein genaues Spiel mehr möglich war, konnte der Spieler aus Winnweiler aber für sich entscheiden, Endstand: 4 zu 4. Die Birkenfelder belegen damit weiterhin Platz 3 der Tabelle.

Auf Biegen und Brechen in Kaiserslautern

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Am Sonntag, den 03.02. traten wir unsere Reise nach Kaiserslautern an, eine Mannschaft, die sich mitten im Abstiegskampf befindet und dementsprechend auch sehr motivert zu Werke ging. Folglicherweise dauerten alle Partien sehr lang. Nachdem Mike Sidon an Brett 1 um den 30. Zug eine Gewinstellung herbeigeführt hatte, warf er die Partie dann aber mit zwei ungenauen Zügen weg und bescherte der Heimmanschaft so die Führung. Kurze Zeit später glich Lena Mader aus, in einem eher langsamen Aufbau konnte sie ihrer Gegnerin spätestens im Mittelspiel ihren Willen aufzwingen, ihr Zusammenspiel von Dame, Springer und Zentrumsbauern war einfach zu dominant. Ernst Michael Porcher steckte in der Eröffnung einen Bauern ins Geschäft, belagerte dann aber geduldig den Königsflügel des Gegners, bis dieser einen spielentscheidenden Fehler machte. Wir führten 2 zu 1. An Brett 7 hatte es Rudolf Meier mit Andreas Quack zu tun, der mit 100% Punkteausbeute in die Saison gestartet war. Unser Senior lieferte ihm einen großen Kampf, glich aber im Endspiel fehl, sodass die Pfälzer wieder zum Ausgleich kamen. Katharina Bohrer hatte am 8. Brett im Mittelspiel eine dominante Stellung; um Vereinfachungen zu vermeiden, entschied sie sich zu einem mutigen Qualitätsopfer, konnte dadurch aber keine Spielentscheidung herbeiführen, sodass sie im Endspiel das Nachsehen hatte. Wie durch ein Wunder überlebte Niklas sein Springerendspiel am zweiten Brett, bei Bauerngleichheit am Königsflügel sah er sich einem Freibauern des Gegners am Damenflügel gegenüber, die Partie endete überraschend Remis, nachdem es der Gegner nicht geschafft hatte, diesen entscheidenden Vorteil auszunutzen. Maximilian schaffte dann am 3. Brett den Ausgleich: 3,5 zu 3,5. Mit einem Mehrbauern ging er ins Turmendspiel, nach dem Abtausch der Türme war das Bauernendspiel einfach gewonnen. Die letzte Partie musste die Entscheidung bringen. Nachdem die Partie von Werner Weller Ausgang des Mittelspiels noch remislich aussah, erlaubten Ungenauigkeiten des Gegners nun unserem Birkenfelder, scheinbar eine Gewinnstellung herbeizuführen: In einem Turmendspiel hatte Werner einfach zwei Bauern mehr. Dass aber jedes Turmendspiel seine eigenen Gesetze hat, konnte man an jenem Tage bestaunen. Die Mehrbauern reichten am Ende nicht zum Sieg, im Kampf gegen Gegner, Zeit und zu vielen guten Zügen musste Werner letztlich ins Remis einwilligen. Ein spannender Wettkampf ging zu Ende, Unentschieden! Birkenfeld befindet sich nun auf dem drittenTabellenplatz.

Sieg gegen Niederkirchen II

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Gegen den mit 8 zu 2 Punkten sehr gut in die Saison gestarteten Gast aus Niederkirchen II konnten wir am Ende einen einigermaßen ungefährdeten 5 zu 3 Sieg einfahren. Dabei gelang zunächst unserem Senior Rudolf Meier eine brillante Partie, da er seinen Gegner bereits nach 9 Zügen zur Aufgabe zwang und sich damit selbst ein sehr schönes, nachträgliches Geburtstagsgeschenk machte: Am vorangegangenen Freitag wurde Rudolf 85 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch und dass er uns noch lange als Spieler erhalten bleibt! Bald danach zog Mario Ziegler nach, mit Erlaubnis seines Gegners konnte er die gegnerische Königsstellung im Bauernsturm einnehmen und so auf 2 zu 0 erhöhen. Uwe Kendzior verteidigte sich an Brett 5 mit den schwarzen Steinen gewohnt hartnäckig, mehr als ein Remis war für seinen Gegner nicht möglich. Am Spitzenbrett hoffte Mike Sidon mit einer forcierten Zugfolge in ein remisliches Endspiel einzulenken, übersah aber einen starken Angriffszug seiner Gegnerin, sodass die Partie nicht mehr zu halten war. Zwischenstand nun: 2,5 zu 1,5 für uns! An Brett 2 und 4 hatten wir jeweils gute Stellungen, die Partien von Micha Porcher und Niklas Leyendecker mündeten aber jeweils in ein Remis, was uns dem Gesamtsieg nun deutlich näher brachte, da Katharina Bohrer an Brett 8 eine Gewinnstellung herbeigeführt hatte. Ausgang der Eröffnung gelang ihr zweizügig ein Figurengewinn, ein Vorteil, den sich Katharina nicht mehr nehmen ließ. Eine schöne Gewinnpartie, mit der wir nun mit 4,5 Punkten uneinholbar vorn waren. Deshalb hatte Maximilian Klein am Ende auch kein Problem damit, das Remisangebot seines Gegners anzunehmen. Nach diesem 5 zu 3 Sieg belegen wir nun mit 8 zu 4 Punkten Rang 4.

Deutliche Niederlage in Pirmasens

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Am 16.12. trat die erste Mannschaft der Birkenfelder bei widrigen Bedingungen, die Straßen waren von einer weißen Schneeschicht bedeckt, die Reise nach Pirmasens an. Sehr schnell gelang es uns, gegen drei DWZ-stärkere Gegner den Remishafen anzusteuern. Ernst Michael Porcher, Uwe Kendzior und Werner Weller schafften an ihren Brettern problemlos ein Remis, eine starke Leistung, da jeder ihrer Kontrahenten ungefähr 200 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto hatte. Damit schienen die Weichen auf Sieg gestellt, denn an einigen der übrigen Bretter waren wir klar favorisiert. Dann ging es aber Schlag auf Schlag gegen uns: Lena stellte in besserer Stellung einen Turm ein, Mario schien die Stellung zu seinen Gunsten verschäft zu haben, verlor aber die Übersicht, Rudolf übersah in einem besseren Endspiel eine Springergabel. Der Gegner hatte plötzlich 4,5 Punkte. In dieser Situation konnte Mike Sidon an Brett 1 dann in einer ausgeglichen Stellung ins Remis einwilligen, Niklas musste sich abschließend am zweiten Brett in die Niederlage einfügen. Endstand: Pirmasens II – Birkenfeld I 6:2. Damit belegen die Birkenfelder nach fünf Runden Platz 5, allerdings hat man auch schon gegen drei Mannschaften der ersten vier gespielt. Kein schlechtes Resultat für einen Aufsteiger, obwohl man sich insgeheim mehr erhofft hatte.

I. Mannschaft – Sieg gegen Fehrbach

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Am Sonntag, den 25.11. mussten wir es mit den sehr stark gestarteten Fehrbachern (6:0 Punkte) aufnehmen. Bereits bei Spielbeginn war allerdings klar, dass wir 1 zu 0 in Führung liegen würden, da der Gast unvollständig angetreten war. Kurze Zeit später erhöhte Uwe Kendzior auf 1,5 zu 0,5, mit den schwarzen Steinen erreichte er problemlos ein Remis. Bald kamen die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Ernst Michael Porcher schien mit einem stark aussehenden Läuferopfer auf f7, das der Gegner übrigens auch nicht annehmen durfte, auf der Siegerstraße zu sein, überraschenderweise zauberte sein Gegenüber aus Fehrbach wenige Züge später aber einen wie aus dem Nichts kommenden Mattangriff auf das Brett. In der Zwischenzeit verdichteten sich die Vorzeichen, dass Rudolf Meier an Brett 8 einen souveränen Punkt einfahren würde. Mit seinem weit vorgerrückten f-Bauern stieß er einen Keil in die nun zusammenbrechende Königsstellung des Gegners und erhöhte so bald auf 2,5 zu 1,5. Da Maximilian Klein an Brett 3 in großer Zeitnot nicht den richtigen Plan fand, kollabierte seine Stellung innerhalb kürzester Zeit, sodass der SC Fehrbach den Mannschaftskampf wieder ausglich. Die letzten drei laufenden Partien würden nun über Sieg oder Niederlage entscheiden müssen. Zunächst gewann Lena Mader, die schon in der Eröffnung Vorteil erzielte und sich diesen nicht mehr nehmen ließ. Kurze Zeit später sorgte Niklas Leyendecker für die Entscheidung; zwar hatte sein Gegner im Turmendspiel einen Freibauern auf der a-Linie, dieser sah sich aber drei ebensolchen auf der anderen Brettseite gegenüber, schnell musste der Gegner die Partie deshalb aufgeben. Zum Schluss gewann Werner Weller an Brett 6, durch starkes Spiel im Mittelspiel erbeutete er eine Qualität und verdichtete diesen Materialvorteil im Endspiel zum Sieg. Endergebnis: SF Birkenfeld – SC Fehrbach 5,5 : 2,5. In der Tabelle belegen die Birkenfelder mit 6 zu 2 Punkten nun den vierten Platz.

Lena Mader nach ihrer Partie. Mit 3 Siegen in 3 Partien spielt Lena bis jetzt eine großartige Saison.