Auf Biegen und Brechen in Kaiserslautern

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Am Sonntag, den 03.02. traten wir unsere Reise nach Kaiserslautern an, eine Mannschaft, die sich mitten im Abstiegskampf befindet und dementsprechend auch sehr motivert zu Werke ging. Folglicherweise dauerten alle Partien sehr lang. Nachdem Mike Sidon an Brett 1 um den 30. Zug eine Gewinstellung herbeigeführt hatte, warf er die Partie dann aber mit zwei ungenauen Zügen weg und bescherte der Heimmanschaft so die Führung. Kurze Zeit später glich Lena Mader aus, in einem eher langsamen Aufbau konnte sie ihrer Gegnerin spätestens im Mittelspiel ihren Willen aufzwingen, ihr Zusammenspiel von Dame, Springer und Zentrumsbauern war einfach zu dominant. Ernst Michael Porcher steckte in der Eröffnung einen Bauern ins Geschäft, belagerte dann aber geduldig den Königsflügel des Gegners, bis dieser einen spielentscheidenden Fehler machte. Wir führten 2 zu 1. An Brett 7 hatte es Rudolf Meier mit Andreas Quack zu tun, der mit 100% Punkteausbeute in die Saison gestartet war. Unser Senior lieferte ihm einen großen Kampf, glich aber im Endspiel fehl, sodass die Pfälzer wieder zum Ausgleich kamen. Katharina Bohrer hatte am 8. Brett im Mittelspiel eine dominante Stellung; um Vereinfachungen zu vermeiden, entschied sie sich zu einem mutigen Qualitätsopfer, konnte dadurch aber keine Spielentscheidung herbeiführen, sodass sie im Endspiel das Nachsehen hatte. Wie durch ein Wunder überlebte Niklas sein Springerendspiel am zweiten Brett, bei Bauerngleichheit am Königsflügel sah er sich einem Freibauern des Gegners am Damenflügel gegenüber, die Partie endete überraschend Remis, nachdem es der Gegner nicht geschafft hatte, diesen entscheidenden Vorteil auszunutzen. Maximilian schaffte dann am 3. Brett den Ausgleich: 3,5 zu 3,5. Mit einem Mehrbauern ging er ins Turmendspiel, nach dem Abtausch der Türme war das Bauernendspiel einfach gewonnen. Die letzte Partie musste die Entscheidung bringen. Nachdem die Partie von Werner Weller Ausgang des Mittelspiels noch remislich aussah, erlaubten Ungenauigkeiten des Gegners nun unserem Birkenfelder, scheinbar eine Gewinnstellung herbeizuführen: In einem Turmendspiel hatte Werner einfach zwei Bauern mehr. Dass aber jedes Turmendspiel seine eigenen Gesetze hat, konnte man an jenem Tage bestaunen. Die Mehrbauern reichten am Ende nicht zum Sieg, im Kampf gegen Gegner, Zeit und zu vielen guten Zügen musste Werner letztlich ins Remis einwilligen. Ein spannender Wettkampf ging zu Ende, Unentschieden! Birkenfeld befindet sich nun auf dem drittenTabellenplatz.

Mit zwei Mannschaften zur Schulschach-Landesmeisterschaft

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Die Teilnehmer der WKG-Meisterschaft, darunter 16 Kinder aus Tiefenstein.

Januar ist Schulschachzeit. In den verschiedenen Bezirken kämpfen die Schachmannschaften der Schulen um Titel und Pokale, nicht zuletzt aber um die Qualifikation für die Landesmeisterschaft. Mitten drin: Die Jugendspieler der Schachfreunde Birkenfeld.

Für die weiterführenden Schulen ging es am 23.1. in Trier zur Sache. In der Wertungsklasse (WK) II startete das Gymnasium an der Heinzenwies mit Niklas Leyendecker, Simon Rommelfanger und Marius Lang, ergänzt durch Dominic Bauer. Richtig: Da fehlen doch ein paar Namen! Wegen einer zeitgleich stattfindenden Skifreizeit konnten Emil Bleisinger, Katharina Bohrer und Jannis Ruhk ihre Schule diesmal nicht unterstützen. Es darf spekuliert werden, welches Ergebnis mit den dreien möglich gewesen wäre. So sprang mit 6:4 Punkten Platz 3 heraus, Sieger wurde das Gymnasium Konz vor dem Max Planck-Gymnasium Trier.

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Zwei Meisterschaften zu Jahresbeginn

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Unsere „Delegation“ in Bad Dürkheim

Das erste Highlight des neuen Jahres ist aus Sicht der pfälzischen Schachjugend die Meisterschaft der Altersklassen U12-U18. Dieses Turnier wird in der ersten Januarwoche ausgetragen und endet am Dreikönigstag, seit einigen Jahren ist der Austragungsort das Jugendhaus St. Christophorus in Bad Dürkheim. Wenige Tage nach diesem Event, am 12. Januar, kürte auch die Altersklasse U10 ihre Meister, diesmal in Frankenthal. Bei beiden Turnieren ging es nicht nur um Punkte, Pokale und Meisterehren, sondern auch um die Qualifikation zur Rheinland-Pfälzischen Jugendmeisterschaft, wo die besten pfälzischen Jugendlichen auf die Vertreter des Rheinlandes und von Rheinhessen treffen. Bei beiden Turnieren spielten die Nachwuchsspieler der Schachfreunde Birkenfeld eine wichtige Rolle, was einen etwas längeren Bericht rechtfertigt.

 

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Vereinsmeisterschaft und Auswahlturnier

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Im Februar startet die neue Vereinsmeisterschaft 2019. Gibt es wie im Vorjahr (durch Emil Bleisinger) einen Triumph der Jugend oder setzt sich diesmal einer der erfahrenen Teilnehmer durch? Hier die Ausschreibung: Ausschreibung Vereinsmeisterschaft 2019

Zusätzlich planen wir für dieses Jahr ein „Auswahlturnier“, also ein Rundenturnier aus maximal 10 Spielern, für das wir eine DWZ-Untergrenze von 1500 vorgesehen haben. Dieses Turnier ist ausdrücklich nicht als Konkurrenz zur Vereinsmeisterschaft gedacht, sondern als zusätzliches Angebot: Ausschreibung Auswahlturnier 2019

Ansprechpartner für die beiden Turniere sind Peter Lozar und Stephan Schoele. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und spannende Turniere!

 

Sieg gegen Niederkirchen II

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Gegen den mit 8 zu 2 Punkten sehr gut in die Saison gestarteten Gast aus Niederkirchen II konnten wir am Ende einen einigermaßen ungefährdeten 5 zu 3 Sieg einfahren. Dabei gelang zunächst unserem Senior Rudolf Meier eine brillante Partie, da er seinen Gegner bereits nach 9 Zügen zur Aufgabe zwang und sich damit selbst ein sehr schönes, nachträgliches Geburtstagsgeschenk machte: Am vorangegangenen Freitag wurde Rudolf 85 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch und dass er uns noch lange als Spieler erhalten bleibt! Bald danach zog Mario Ziegler nach, mit Erlaubnis seines Gegners konnte er die gegnerische Königsstellung im Bauernsturm einnehmen und so auf 2 zu 0 erhöhen. Uwe Kendzior verteidigte sich an Brett 5 mit den schwarzen Steinen gewohnt hartnäckig, mehr als ein Remis war für seinen Gegner nicht möglich. Am Spitzenbrett hoffte Mike Sidon mit einer forcierten Zugfolge in ein remisliches Endspiel einzulenken, übersah aber einen starken Angriffszug seiner Gegnerin, sodass die Partie nicht mehr zu halten war. Zwischenstand nun: 2,5 zu 1,5 für uns! An Brett 2 und 4 hatten wir jeweils gute Stellungen, die Partien von Micha Porcher und Niklas Leyendecker mündeten aber jeweils in ein Remis, was uns dem Gesamtsieg nun deutlich näher brachte, da Katharina Bohrer an Brett 8 eine Gewinnstellung herbeigeführt hatte. Ausgang der Eröffnung gelang ihr zweizügig ein Figurengewinn, ein Vorteil, den sich Katharina nicht mehr nehmen ließ. Eine schöne Gewinnpartie, mit der wir nun mit 4,5 Punkten uneinholbar vorn waren. Deshalb hatte Maximilian Klein am Ende auch kein Problem damit, das Remisangebot seines Gegners anzunehmen. Nach diesem 5 zu 3 Sieg belegen wir nun mit 8 zu 4 Punkten Rang 4.

Tolle Ergebnisse „zwischen den Tagen“

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Zwischen Weihnachten und Neujahr zog es einige Birkenfelder Schachfreunde zu den Turnieren in Nah und Fern. Dabei gab es einige beachtliche Resultate.

Beim 5. Frankenthaler Weihnachtsopen traten Anthony Hess und Peter Schmidt im C-Turnier an. Peter spielte ein solides Turnier und verbuchte mit 3,5 Punkten einen DWZ-Gewinn von 37 Punkten für sich. Zu seinen Gegnern gehörte auch die Fünftplatzierte der U10-Europameisterschaft 2018, Tamila Trunz (Godesberger SK), die er in der ersten Runde nach hartem Kampf besiegen konnte. „Es war unglaublich, wie sie mich unter Dauerbeschuss nahm. Ich hatte wirklich alle Hände voll zu tun“, so Peters Kommentar. Noch beeindruckender trumpfte Anthony auf. An Rang 19 gesetzt musste er sich lediglich dem späteren Turniersieger Jonathan Neo Santos-Müller (SC Ramstein-Miesenbach) beugen, gewann auf der anderen Seite 5 Partien bei einem Remis und belegte einen bärenstarken 3. Platz. Mit einem DWZ-Gewinn von 189 Punkten schoss er auf seine neue DWZ von 1374. Es spricht übrigens sehr für ihn, dass er bereits angekündigt hat, die Partien genauer untersuchen zu wollen, da er nach eigenem Gefühl mehrfach schlecht stand oder keine Ideen hatte – nur durch solch eine selbstkritische Haltung wird man wirklich gut! Hier die Endtabelle.

Katharina Bohrer nahm am 28. Erfurter Schachfestival teil. Ihre 3 Punkte aus 8 Runden sind absolut in Ordnung wenn man sich vor Augen hält, dass alle Gegner eine höhere Wertungszahl als sie selbst haben. Dies zeigt auch ihr DWZ-Gewinn von 22 Punkten, der optimistisch für die anstehende Pfalzmeisterschaft stimmt. Alle Ergebnisse auf Chess Results.

Beim 35. Internationalen Böblinger Open gingen Werner Weller und Lena Mader an den Start. Leider lief es bei Werner nicht gut, er schied nach 5 Runden mit 1,5 Punkten aus. Dafür gelang Lena, die ohnehin in den letzten Monaten in bestechender Form spielt, ein tolles Ergebnis, nach dem es zu Beginn gar nicht aussah: Der Start verlief ausgesprochen durchwachsen, nach 4 Runden stand sie mit 2 Punkten auf Rang 73. Doch in der zweiten Turnierhälfte drehte sie mächtig auf, gewann alle 5 Partien und sicherte sich mit 7 Punkten Platz 6 unter 134 Spielern sowie den Preis für die beste Frau des Turniers. In dieser Sonderwertung gelang es ihr, die bis zur 7. Runde führende Russin Tatiana Velichko noch abzufangen. Zudem konnte auch sie einen großen DWZ-Gewinn von 50 Punkten verbuchen. Hier das Endresultat.