Erste Mannschaft auch am 3. Spieltag nicht zu stoppen

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Nach einem sehr guten Saisonstart mit 4 zu 0 Punkten empfingen wir am Sonntag, den 28.11. die Mannschaft aus Thallichtenberg. Trotz aller Rivalität war eine freundschaftliche Atmosphäre spürbar, nicht zuletzt wohl auch durch den gegenseitigen Austausch von Gastspielern. Leider trat der Gast nur mit sieben Spielern an, sodass wir – wie auch im letzten Spiel – früh mit 1 zu 0 führten. Die Pandemie einschließlich ihrer Verschärfung der Regeln durch 2G ist an einigen Mannschaften der 1. Pfalzliga nicht spurlos vorübergegangen.

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Ausbildung zum regionalen Schiedsrichter

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Erfolgreicher Tag für unsere Teilnehmer der Schiedsrichter-Ausbildung in Dittweiler; Marcel Agné (P), Vanessa Agné (P) und Michael Hippenstiel (v.l.n.r.)

Erzählt man einem Nicht-Schachspieler, dass es auch im Schach Schiedsrichter gibt, kommt oftmals die Rückfrage, warum man denn dafür einen Schiedsrichter braucht. Die Spieler kennen doch die Schachregeln, oder nicht? Meine Antwort ist dann immer, warum man denn im Fußball einen Schiedsrichter braucht, schließlich kennen die Fußballer doch auch die Regeln, oder nicht? Nicht jeder Spieler kennt jede einzelne Schachregel bis ins Detail. Außerdem spielt natürlich auch die Unparteilichkeit beid er Umsetzung der Regeln eine wichtige Rolle. Also kurz gefasst, ja, man braucht auch beim Schach einen Schiedsrichter. Es gibt auch nicht einfach nur eine Schiedsrichterausbildung, sondern es gibt verschiedene Abstufungen. Je nach Stufe hat man unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Die erste Stufe ist der Regionale Schiedsrichter (RSR). Mit dem Erwerb der Lizenz zum RSR qualifieziert man sich für Einsätze bis zur Oberliga. Zwei Jahre danach und nachdem man bestimmte Normen erfüllt hat, kann man die Ausbildung zum Nationalen Schiedsrichter (NSR) beginnen. Als NSR kann man bei Spielen bis zur Bundesliga eingesetzt werden. Erfüllt man als NSR die Voraussetzungen der FIDE kann man von der DSB-Schiedsrichterkommission der FIDE als Kandidat für den Titel des FIDE-Schiedsrichters (FIDE Arbiter – FA) vorgeschlagen werden. ALS FA können bei Veranstaltungen eingesetzt werden, bei denen ein Normenerwerb möglich ist. Nationale Schiedsrichter, die die Voraussetzungen der FIDE erfüllen und durch mehrjährige Praxis ihre Fähigkeiten bewiesen haben, können bei Bedarf von der DSB-Schiedsrichterkommission der FIDE als Kandidaten für den Titel eines Internationalen Schiedsrichters (International Arbiter – IA) vorgeschlagen werden.

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Sieg in Schifferstadt

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Am 7. November traten wir für unser zweites Saisonspiel die Reise nach Schifferstadt an. Einerseits war es beruhigend zu wissen, dass unsere beiden Gastspieler Frank Mayer und Herbert Bastian zur Verfügung stehen würden. Andererseits mussten wir auf zwei Stammspieler verzichten, wobei sich einer der beiden erst einen Tag vorher krank gemeldet hatte. Eine Verschiebung der Brettreihenfolge blieb somit nicht aus, die eine oder andere Vorbereitung auf den Gegner war hinfällig geworden. Ein sehr schnelles Remis – natürlich in Absprache mit dem Mannschaftsführer – leistete sich diesmal der Berichterstatter Mike Sidon an Brett 5.  Mike schaffte es zwar, den Gegner Christoph Göbel nicht zur Rochade kommen zu lassen, doch da schon viele Figuren abgetauscht waren, fühlte sich der gegnerische König in der Mitte nicht unwohl.

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Debüt in der ersten Pfalzliga mit hauchdünnem Sieg

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Es ist in der Geschichte der Birkenfelder Schachfreunde einmalig, dass man zum Auftakt einer Schachsaison in der ersten Pfalzliga startet. Dementsprechend wurde das erste Duell gegen den SK Altrip auch mit großer Spannung erwartet. Leider wurde dieses Duell am Ende spannender als man angesichts der Mannschaftsaufstellung erwarten konnte.

Aber der Reihe nach: Da der Gegner ohne ein Brett 8 startete, gingen wir durch Stephan Schoele kampflos in Führung. Dann passierte erst einmal lange Zeit nichts. An Brett 4 hatte indes unser Neuzugang Tim Biehl im ausgehenden Mittelspiel einen Bauern des Gegners mit Schach erobert und schien auf der Siegerstraße zu sein, umso mehr, da der König seines Gegners Roman Konradi sehr offen stand. In hochgradiger Zeitnot stellte Tim dann aber plötzlich einen Turm ein, sodass die Gäste aus Altrip ausgleichen konnte.

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Turbulente Vor-Saison mit doppeltem Aufstieg „am grünen Tisch“

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In der kommenden Saison am Spitzenbrett der SF Birkenfeld: Frank Mayer (rechts), hier in einem Oberliga-Match 2015 gegen die Schwarzenbacher Nr. 1 Rick Frischmann

Alle Neuzugänge angemeldet, die Mannschaften geplant, den letzten Vorbericht auf der Homepage veröffentlicht – vor zwei Wochen schien alles vorbereitet für die neue Saison. Doch dann überstürzten sich die Ereignisse. Nach dem Beschluss der Mitgliederversammlung des Pfälzischen Schachbundes am 2.10., die Saison in gewohnter Weise durchzuführen, erklärte der SC Bann den Rückzug seiner Mannschaft aus der 1. Pfalzliga. Nachdem zunächst im Raum stand, diese Spielklasse mit nur 9 Mannschaften auszuspielen, entschloss sich die Landesspielleitung letztlich, die Liga aufzufüllen und mit der „Sollstärke“ von 10 Teams in die neue Spielzeit zu gehen. Der erste Aufstiegsberechtigte, der Vizemeister der Saison 2019/20, SC Ramstein-Miesenbach, winkte nach kurzer Bedenkzeit ab. So ging das Aufstiegsrecht an den Drittplatzierten der Vorsaison über – an unsere 1. Mannschaft! Auf diesem Wege kommen wir erstmals in unserer Vereinsgeschichte in den Genuss, in der höchsten pfälzischen Liga zu spielen. Als sehr angenehmer Nebeneffekt wurde durch den Aufstieg unserer 1. Mannschaft in der 2. Pfalzliga ein Platz frei, der an unsere 2. Mannschaft ging, so dass wir einen doppelten Aufstieg „am grünen Tisch“ feiern können.

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Verstärkungen für die Saison 2021/22

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Joachim Leiser 2002 bei einem Mannschaftskampf in Spiesen-Elversberg (Foto: Mario Ziegler)

Die neue Saison steht vor der Tür, und wie jedes Jahr gab es personelle Veränderungen. Wir freuen uns sehr, dass einige Neuzugänge unsere Mannschaften verstärken werden.

Der erste ist, zumindest in saarländischen Schachkreisen, ein alter Bekannter. Joachim Leiser (Jahrgang 1966) begann 1994 seine Karriere beim mittlerweile aufgelösten SV Spiesen-Elversberg, wo er sich schnell zu einem Leistungsträger des Vereins entwickelte und einige Erfolge feiern konnte.

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