Archiv für die Kategorie 'Jugend'

Rheinland-Pfalz-Mannschaftsmeisterschaft in Dienheim – Zwei Vizemeistertitel für Birkenfeld

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Bericht nach Angaben von Niklas Leyendecker und Patrick Ehrlich

Nach Corona-bedingter Pause wurden in diesem Jahr erstmals wieder Jugend-Mannschaftsmeisterschaften in den Altersklassen U12, U14, U16 und U20 ausgetragen. Ausrichter war der SC Landskrone, Turnierort die Siliussteinhalle in Dienheim. Unser Verein ging mit einer Sechsermannschaft in der U20 (Niklas Leyendecker, Emil Bleisinger, Jonas Wollscheid, Zihao Wang, Mirco Friedhoff, Marius Lang) und einer Vierermannschaft in der U14 (Milan Schneble, Patrick Ehrlich, Leon Wollscheid, Fynn Didas) an den Start.

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Drei Termine, drei Spielorte – Getrennte Wege zur Deutsche Jugendmeisterschaft 2021

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Das große Ziel heißt Willingen: Bild von der Eröffnungfeier der DJEM 2020.

„Nach sehr langem hin und her, stehen die Termine der RLP Meisterschaft nun fest. Wir sind zuversichtlich so zumindest jede Altersklasse auszuspielen und nicht zur Deutschen Meisterschaft nominieren zu müssen. Die Termine stehen natürlich unter dem Vorbehalt, dass Corona jederzeit ein Veto einlegen könnte.“ Mit diesen Worten leitet die Schachjugend Rheinland-Pfalz ihren neuesten Post auf der Homepage anlässlich der anstehenden rheinland-pfälzischen Jugendmeisterschaft ein. Wie schon im Vorjahr macht die Corona-Pandemie ein gemeinsames Turnier aller oder auch nur der meisten Altersklassen unmöglich, so dass man die Nachwuchstalente auf mehrere Termine und drei Spielorte verteilte.

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2020/21 – Blick voraus auf eine ungewisse Saison

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Lena Mader bei der Offenen Deutschen Frauenmeisterschaft 2020 in Erlangen (Foto: privat)

An dieser Stelle könnte ein freudestrahlender Vorbericht auf die Saison 2020/21 stehen, voll von positiven Meldungen über hochmotivierte Birkenfelder Spieler, das Ziel, in der 2. Pfalzliga um die Meisterschaft mitzukämpfen, hoffnungsvolle Nachwuchstalente, bärenstarke Neuzugänge. Aber über allem schwebt die Ungewissheit, ob es diese Saison überhaupt geben wird. Ein normaler Spielbetrieb, soweit ist klar, wird wegen der Beschränkungen in Folge der Corona-Pandemie nicht stattfinden können. Auf der Mitgliederversammlung des Pfälzischen Schachbundes im September wurde ein Ersatz-Spielbetrieb mit Vierermannschaften beschlossen. Vierermannschaften erlauben eine Personenzahl unter 10 pro Wettkampf, was uns damals als ein sinnvoller Kompromiss erschien. Mittlerweile ist auch das wieder Makulatur, der Start des Spielbetriebes wurde nach hinten verschoben und die Sorge, ob überhaupt Züge auf echten Schachbrettern und nicht nur im Internet ausgeführt werden können, ist allerorten zu vernehmen. Und doch soll es im Folgenden um all das Positive geben, das in den letzten Wochen unserem Verein widerfahren ist. Kurz: Es geht um hoffnungsvolle Nachwuchstalente und bärenstarke Neuzugänge.

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Alles eine Frage der Chancenverwertung – Die Deutschen Jugendmeisterschaft U12 aus Trainersicht

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Unsere „Reisegruppe“ (v.l.n.r.): Milan Schneble, Alexander Ehrlich, Patrick Ehrlich, Mario Ziegler und David Schwarz (SK Zweibrücken)

„Alle Chancen ausgelassen. Dabei haben wir das im Training überhaupt nicht geübt.“ Dieses Bonmot des bosnischen Fußballtrainers Aleksandar Ristić fasst zusammen, wie es unseren Startern bei der deutschen Jugendmeisterschaft 2020 erging. Natürlich wurden nicht alle Chancen ausgelassen, und natürlich waren die Gegner stark, dennoch war mit Sicherheit sowohl für Milan Schneble als auch für Patrick Ehrlich mehr drin.
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Zwei Birkenfelder Starter bei der Deutschen Meisterschaft

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„DEM – Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaften. Dies ist die älteste Form der Deutschen Meisterschaften. Zuerst nur in der höheren Altersgruppen ausgerichtet, hat sich dieser Wettbewerb in den 80er und 90er Jahren zunehmend verjüngt. Heute richten wir nach Möglichkeit alle Turniere gleichzeitig an einem Ort aus. Dadurch entsteht mit etwa 500 Teilnehmern und mehreren hunderten Begleitern ein besonderes Erlebnis, das für die Jugendlichen und die Deutsche Schachjugend gleichermaßen den schachlichen Höhepunkt des Jahres bedeutet. Die Teilnehmer qualifizieren sich zum großen Teil aus den Landesverbänden. Hinzu kommen einige Freiplätze. Termin: Pfingstsamstag bis zum darauffolgenden Samstag eines jeden Jahres.“

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Mitteldeutsche Vereinsmeisterschaft 2020

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Die Mitteldeutsche Vereinsmeisterschaft im Schach stellt die Zwischenstufe zwischen der Rheinland-Pfalz- und der Deutschen Meisterschaft dar. Alljährlich treffen sich an wechselnden Orten die Vertreter des Saarlandes, von Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen, um in mehreren Altersklassen die Qualifikationsplätze für die Deutsche Meisterschaft auszuspielen. Sehr kurzfristig erfuhr unser Verein, dass er dieses Jahres teilnehmen durfte. In Folge der Corona-Pandemie war die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft ausgefallen, so dass sich die Vereine direkt um die Startplätze bei der Mitteldeutschen Meisterschaft bewerben konnten. Dies taten wir zunächst ohne Erfolg, da aber andere Vereine kurzfristig zurückzogen, kamen wir doch noch in den Genuss der Teilnahme in der Altersklasse U14. Vielen Dank in diesem Zusammenhang an Elias Cullmann, Patrick Ehrlich, Zihao Wang und Leon Wollscheid, die sehr schnell ihre Teilnahme zusagten. Als Trainer hatte ich das Vergnügen (ja, überwiegend war es ein Vergnügen :-)) unsere Mannschaft zu betreuen.

Hätte es einen Preis für die originellste Maske gegeben, wäre Leon mit Sicherheit ein heißer Anwärter gewesen.

Austragungsort war die City Star Jugendherberge in Pirmasens, die Spielbedingungen waren – unter den gegebenen Bedingungen – hervorragend. Die Bretter waren großzügig auf mehrere Turnierräume verteilt, sodass zwar nicht alle Partien eines Matches im gleichen Raum ausgetragen wurden (und ich somit immer von Raum zu Raum wechseln musste), aber auf der anderen Seite die Spieler ungewöhnlich viel Platz hatten. Auch ansonsten wusste die brandneue Jugendherberge (eröffnet im April 2019) zu gefallen: Schöne Zimmer, eine gute Verpflegung, ein Spielplatz vor und einer im Haus. Das Organisationsteam (Mandy Kalina, Prof. Dr. Ludwig Peetz, Stefan Ritzheim, Mara Schlich und Marco Stegner – in alphabetischer Reihenfolge; ich hoffe, ich habe niemanden vergessen!) hat, soweit ich es beurteilen kann, großartige Arbeit geleistet.
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