Ausbildung zum regionalen Schiedsrichter

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Erzählt man einem Nicht-Schachspieler, dass es auch im Schach Schiedsrichter gibt, kommt oftmals die Rückfrage, warum man denn dafür einen Schiedsrichter braucht. Die Spieler kennen doch die Schachregeln, oder nicht? Meine Antwort ist dann immer, warum man denn im Fußball einen Schiedsrichter braucht, schließlich kennen die Fußballer doch auch die Regeln, oder nicht? Nicht jeder Spieler kennt jede einzelne Schachregel bis ins Detail. Außerdem spielt natürlich auch die Unparteilichkeit beid er Umsetzung der Regeln eine wichtige Rolle. Also kurz gefasst, ja, man braucht auch beim Schach einen Schiedsrichter. Es gibt auch nicht einfach nur eine Schiedsrichterausbildung, sondern es gibt verschiedene Abstufungen. Je nach Stufe hat man unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Die erste Stufe ist der Regionale Schiedsrichter (RSR). Mit dem Erwerb der Lizenz zum RSR qualifieziert man sich für Einsätze bis zur Oberliga. Zwei Jahre danach und nachdem man bestimmte Normen erfüllt hat, kann man die Ausbildung zum Nationalen Schiedsrichter (NSR) beginnen. Als NSR kann man bei Spielen bis zur Bundesliga eingesetzt werden. Erfüllt man als NSR die Voraussetzungen der FIDE kann man von der DSB-Schiedsrichterkommission der FIDE als Kandidat für den Titel des FIDE-Schiedsrichters (FIDE Arbiter – FA) vorgeschlagen werden. ALS FA können bei Veranstaltungen eingesetzt werden, bei denen ein Normenerwerb möglich ist. Nationale Schiedsrichter, die die Voraussetzungen der FIDE erfüllen und durch mehrjährige Praxis ihre Fähigkeiten bewiesen haben, können bei Bedarf von der DSB-Schiedsrichterkommission der FIDE als Kandidaten für den Titel eines Internationalen Schiedsrichters (International Arbiter – IA) vorgeschlagen werden.

 

Wie man sieht steckt durchaus etwas hinter dem System des Schachschiedsrichters. Deshalb ist es auch wichtig, dass es genügend Schiedsrichter gibt. Der Beauftragte für Ausbildung im Pfälzischen Schachbund, Dr. Mario Ziegler, hat folglich zu einer Ausbildung zum RSR in Dittweiler am 2. und 16. September 2021 eingeladen, welche der PSB anbot. Referent der Veranstaltung war der internationale Schiedsrichter Michael Weber. Leider wurde der Kurs nicht so gut besucht, wie erhofft. Glücklicherweise fand dieser Lehrgang dennoch statt, denn einer unserer aktiven Spieler, Michael Hippenstiel und zwei unserer passiven Spieler vom SC Thallichtenberg, Vanessa und Marcel Agné, hatten sich für dafür angemeldet. Während Marcel Agné bereits eine RSR-Lizenz hatte und diese verlängern wollte, ging es bei Vanessa Agné und Michael Hippenstiel um den Ersterwerb der Lizenz.

 

Michael Weber führte durch die kompletten FIDE-Regeln und erklärte jedem jede noch so kleine Kleinigkeit, auch anhand von Praxisbeispielen. Man merkte sofort, dass er sehr viel Erfahrung als Schiesdsrichter hat. Selbst zu den abstrusesten Fällen, welche manche der teilnehmer in ihrer schalichen Laufbahn erlebt hatte, wusste er sofort eine Antwort und die richtige Vorgehensweise eines Schiedsrichters. Man konnte also viel von seiner Erfahrung lernen. Dementsprechend gab es auch den ein oder anderen Praxistipp für die angehenden regionalen Schiedsrichter. Aber auch diejenigen, die lediglich ihre Lizenz verlängern wollten, konnten noch so manches Interessante lernen. Es waren zwei wirklich informative Lehrgangstage, welche in einer schriftlichen Abschlussprüfung am zweiten Tag gipfelten. Mit 75% richtig beantworteten Fragen, hatte man die Prüfung bestanden. Ehrfreulicherweise haben sowohl Michael Hippenstiel, als auch Vanessa und Marcel Agné die Prüfung bestanden. Damit haben die Schachfreunde Birkenfeld ein weiteres aktives Mitglied mit einer RSR-Lizenz.

Erfolgreicher Tag für unsere Teilnehmer der Schiedsrichter-Ausbildung in Dittweiler; Marcel Agné (P), Vanessa Agné (P) und Michael Hippenstiel (v.l.n.r.)

 

 

„Alle Turmendspiele enden remis!“(GM Siegbert Tarrasch); oder vielleicht doch nicht?

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Turmendspiel2[1]Turmendspiele sind für viele Schachspieler nicht gerade das einfachste und angenehmste. Deshalb hatte sich Dr. Mario Ziegler, auf Wunsch unseres Vereins, dazu bereit erklärt eine Trainingseinheit zu diesem Thema durchzuführen. Das Ziel war es, das Turmendspielrepertoire unseres Vereins zu stärken und zu erweitern, um in richtigen Mannschaftsspielen oder bei Einzelturnieren, in solchen Fällen, die richtigen Züge zu machen. Am Freitag, dem 13.11.2015, war es dann soweit. Das Training wurde sehr gut von unseren Vereinsmitgliedern besucht. Sowohl von den älteren, als auch von den jüngeren Spielern unseres Vereins.

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Spannender Kampf bis zum Schluss!

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Jürgen Geiß

Nach dem Remis von Jürgen Geiß, nahmen die Schachfreunde Fahrt auf.

Am 21. Dezember 2014 traf die zweite Mannschaft der Schachfreunde Birkenfeld auf die zweite Mannschaft des SC Weilerbach. Schon vorher war klar, dass dies ein schwieriger Kampf für die Birkenfelder wird, da Weilerbach auf Platz drei, und damit sechs Plätze vor den Birkenfeldern, in der Tabelle stand. Was dann noch erschwerend dazukam war, dass den Schachfreunden mit Gerhard Hänsel und Berthold Bohn, wieder zwei starke Stammspieler fehlten. Somit mussten zwei Ersatzleute her: Jürgen Geiß und Sabine Ziegler. Da nun alle Bretter besetzt waren, konnte das Spiel beginnen. Alle Birkenfelder kamen gut in ihre Partien.

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Jugendvereinsmeisterschaft 2014/2015

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Hallo liebe junge und /oder (relativ) neue Schachfreunde.

Da die „normale“  Vereinsmeisterschaft überwiegend von schon etwas älteren und erfahreneren Schachspielern bestritten wird, dachte ich an eine erneute „Jugend“-Vereinsmeisterschaft. Dort könnt ihr dann euren „eigenen“ Vereinsmeister ausmachen. Wie in der Anrede schon formuliert spreche ich dabei nicht nur die Kinder und Jugendlichen an, sondern auch allgemein die (relativ) neuen Schachfreunde, welche Interesse an dieser Vereinsmeisterschaft haben.

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Ernte-Dank-Blitz in Nonnweiler

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Am 10. September lud wieder einmal das Schach-Café Nonnweiler zum Ernte-Dank-Blitzschach-Turnier ein. Fünf Schachfreunde machten sich diesmal auf den Weg nach Nonnweiler um dort am diesjährigen Blitz-Turnier, mit einer Bedenkzeit von zehn Minuten, teilzunehmen. Dabei, mit einem kleinen Geschenk des Vorsitzenden der Schachfreunde Birkenfeld, Kurt Geibel, als zusätzlicher Preis zur Siegerehrung, im Gepäck. Diese fünf Schachfreunde waren: Mario Jacobs, Daniel Jacobs, Michael Hippenstiel, Verena Jacobs und Sabine Ziegler, die mit ihrem Mann, Dr. Mario Ziegler vom SC Turm Illingen, anreiste.

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Ein spannender Krimi zum Auftakt

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Michael Hippenstiel

Mannschaftsführer Michael Hippenstiel verlor die Dame, gewann aber die Partie!

Am 7. September begann nun auch für die zweite Mannschaft der Schachfreunde Birkenfeld die neue Saison. Die erste Mannschaft, die es zu bezwingen galt, war die erste Mannschaft des SC Königsland-Wolfstein. Es sollte ein holpriger Start für die Birkenfelder werden.

Schon vorher meldeten sich zwei Stammspieler für diesen Spieltag ab, wodurch zwei Ersatzleute einspringen mussten. Für die fehlenden Spieler, Gerhard Hänsel und Tobias Schwabe, spielten nun der Routinier Albert Budewitz und eine der neuen Jungzugänge der Schachfreunde Birkenfeld, Katharina Bohrer, welche schon letzte Woche ein sehr starkes Spiel absolvierte. Die meisten Spieler, so auch die gegnerischen, kamen relativ spät zum Spiel. Doch einer fehlte immer noch, nämlich Walter Schultheiß, welcher vergessen hatte, sich abzumelden. Doch zum Glück der Birkenfelder Zweiten, traten auch die Gegner nur mit sieben Mann an.

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