Archiv für die Kategorie 'PSB'

Ausbildung zum regionalen Schiedsrichter

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Erfolgreicher Tag für unsere Teilnehmer der Schiedsrichter-Ausbildung in Dittweiler; Marcel Agné (P), Vanessa Agné (P) und Michael Hippenstiel (v.l.n.r.)

Erzählt man einem Nicht-Schachspieler, dass es auch im Schach Schiedsrichter gibt, kommt oftmals die Rückfrage, warum man denn dafür einen Schiedsrichter braucht. Die Spieler kennen doch die Schachregeln, oder nicht? Meine Antwort ist dann immer, warum man denn im Fußball einen Schiedsrichter braucht, schließlich kennen die Fußballer doch auch die Regeln, oder nicht? Nicht jeder Spieler kennt jede einzelne Schachregel bis ins Detail. Außerdem spielt natürlich auch die Unparteilichkeit beid er Umsetzung der Regeln eine wichtige Rolle. Also kurz gefasst, ja, man braucht auch beim Schach einen Schiedsrichter. Es gibt auch nicht einfach nur eine Schiedsrichterausbildung, sondern es gibt verschiedene Abstufungen. Je nach Stufe hat man unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Die erste Stufe ist der Regionale Schiedsrichter (RSR). Mit dem Erwerb der Lizenz zum RSR qualifieziert man sich für Einsätze bis zur Oberliga. Zwei Jahre danach und nachdem man bestimmte Normen erfüllt hat, kann man die Ausbildung zum Nationalen Schiedsrichter (NSR) beginnen. Als NSR kann man bei Spielen bis zur Bundesliga eingesetzt werden. Erfüllt man als NSR die Voraussetzungen der FIDE kann man von der DSB-Schiedsrichterkommission der FIDE als Kandidat für den Titel des FIDE-Schiedsrichters (FIDE Arbiter – FA) vorgeschlagen werden. ALS FA können bei Veranstaltungen eingesetzt werden, bei denen ein Normenerwerb möglich ist. Nationale Schiedsrichter, die die Voraussetzungen der FIDE erfüllen und durch mehrjährige Praxis ihre Fähigkeiten bewiesen haben, können bei Bedarf von der DSB-Schiedsrichterkommission der FIDE als Kandidaten für den Titel eines Internationalen Schiedsrichters (International Arbiter – IA) vorgeschlagen werden.

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Zwei starke Neuzugänge für die Saison 2021/22

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„Blick voraus auf eine ungewisse Saison“ lautete der Vorbericht zur Saison 2020/21 an gleicher Stelle. Mittlerweile wissen wir, dass diese Saison nicht stattfand. Eine Spielzeit 2021/22 ist seitens des Pfälzischen Schachbundes geplant, steht aber selbstverständlich unter dem Vorbehalt sinkender Fallzahlen des Coronavirus. Nichtsdestoweniger sind die Vorbereitungen angelaufen und unser Verein hat die Planungen der verschiedenen Mannschaften begonnen. Wir freuen uns sehr über zwei starke Neuzugänge.

Vom Lokalrivalen VfR Baumholder kommt Jaroslaw Szylman (DWZ 1894) nach Birkenfeld. Jaroslaw (geboren 1967) stammt aus der polnischen Stadt Żary und ist seit der Saison 2006/7 im pfälzischen Schach aktiv. Für Baumholder gehörte er jahrelang zu den Leistungsträgern der 1. Mannschaft und belegte mit unserem Nachbarverein mehrfach vordere Plätze in der 2. Pfalzliga. So schrammte er in den Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 als Vizemeister nur knapp am Aufstieg vorbei.

Mit dem 13jährigen Mirco Friedhoff (DWZ 1111, Foto: privat) wechselt ein großes Nachwuchstalent vom SC Bann zu den Schachfreunden. Mirco kam durch eine AG an der Grundschule Hohenecken zum Schach und konnte mit dieser Schule mehrere große Erfolge feiern: 2016 und 2017 Pfalzmeister, 2016 Vize-Rheinland-Pfalzmeister, 2017 Rheinland-Pfalz-Meister. Und auch im Einzel konnte er früh auf sich aufmerksam machen: 2017 errang er den Titel des Pfalzmeisters U10, belegte bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im gleichen Jahr Platz 3 und qualifizierte sich für die deutsche Jugend-Einzelmeisterschaft. Seit 2017 ist er Mitglied des Pfalz-Kaders.

Wir freuen uns sehr über unsere beiden Neuzugänge und wünschen ihnen viel Erfolg in ihrem neuen Verein!

2020/21 – Blick voraus auf eine ungewisse Saison

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Lena Mader bei der Offenen Deutschen Frauenmeisterschaft 2020 in Erlangen (Foto: privat)

An dieser Stelle könnte ein freudestrahlender Vorbericht auf die Saison 2020/21 stehen, voll von positiven Meldungen über hochmotivierte Birkenfelder Spieler, das Ziel, in der 2. Pfalzliga um die Meisterschaft mitzukämpfen, hoffnungsvolle Nachwuchstalente, bärenstarke Neuzugänge. Aber über allem schwebt die Ungewissheit, ob es diese Saison überhaupt geben wird. Ein normaler Spielbetrieb, soweit ist klar, wird wegen der Beschränkungen in Folge der Corona-Pandemie nicht stattfinden können. Auf der Mitgliederversammlung des Pfälzischen Schachbundes im September wurde ein Ersatz-Spielbetrieb mit Vierermannschaften beschlossen. Vierermannschaften erlauben eine Personenzahl unter 10 pro Wettkampf, was uns damals als ein sinnvoller Kompromiss erschien. Mittlerweile ist auch das wieder Makulatur, der Start des Spielbetriebes wurde nach hinten verschoben und die Sorge, ob überhaupt Züge auf echten Schachbrettern und nicht nur im Internet ausgeführt werden können, ist allerorten zu vernehmen. Und doch soll es im Folgenden um all das Positive geben, das in den letzten Wochen unserem Verein widerfahren ist. Kurz: Es geht um hoffnungsvolle Nachwuchstalente und bärenstarke Neuzugänge.

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Mario Ziegler neuer Beauftragter für Ausbildung im PSB

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Seit wenigen Tagen bekleidet Mario Ziegler ein neues Amt: Er wurde im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Pfälzischen Schachbundes zum Beauftragten für die Ausbildung im PSB benannt.

Die Wahl dazu dürfte maßgeblich auf Marios Erfahrung und Qualifikation zurückzuführen sein. Er ist seit 25 Jahren lizensierter Trainer und konnte an zahlreichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen, die in dem Erwerb der C-Trainer (1996) und B-Trainer Lizenz (2015) ihren vorläufigen Höhepunkt fanden. Im letzten Jahr konnte er seine Ausbildungen sowohl zum A-Trainer des DSB als auch zum Fide-Trainer abschließen. Seit 2019 arbeitet Mario hauptberuflich als Schachtrainer. Mario wird dabei nun für den kompletten Ausbildungsbereich des PSB verantwortlich sein: Schiedsrichter, Trainer (C-Trainer, eventuell auch einmal eine B-Trainer-Ausbildung), Schulschach-Patent-Kurse, eventuell Kinderschachpatent-Kurse. All dies natürlich in Zusammenarbeit mit Rheinland und Rheinhessen sowie gegebenenfalls auch mit dem Saarland. Wir gratulieren und wünschen ihm für diese Aufgabe viel Erfolg.

Schachkongress 2019 – ein Rückblick

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PSK 2019 - Sieger MTA mit Pfalzmeister Arkadi Syrov

Pfalzmeister 2019 Arkadi Syrov (rechts) mit dem Zweitplatzierten und Vorjahressieger Martin Heider (Mitte) und dem Drittplatzierten Roland Ollenberger.

Nach dem zurückliegenden Schachkongress gilt es ein Fazit zu ziehen: Aus sportlicher Sicht konnten einige unserer heimischen Spieler durchaus mit Erfolgen aufwarten. Da ist zunächst einmal der Jugendbereich. In der U8/U10–Klasse konnte Nick Brusius mit überragenden 9 aus 10 Punkten das Turnier gewinnen. In der Kategorie U12 hatte Elias Cullmann nach Feinwertung am Ende die Nase vorn, in der Schlussrunde konnte er keinen geringeren als Patrick Ehrlich bezwingen, der somit noch auf dem zweiten Platz landete. Jannis Ruhk belegte in der Gruppe der unter 14-jährigen den zweiten Platz, wobei er sich nur dem späteren Sieger Marc Haag (Ramstein-Miesenbach) geschlagen geben musste. In der Altersgruppe bis 16/18 Jahre belegte Arvid Kammann den geteilten ersten Platz. Glückwunsch an unsere erfolgreichen Jugendspieler sowie aber auch ein Dankeschön an jene hier nicht erwähnten Birkenfelder Teilnehmer.

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Der Schachkongress rückt näher

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Seit Monaten arbeiten die Schachfreunde Birkenfeld auf den Beginn des 88. Pfälzer Schachkongresses hin, der am Donnerstag den 18. April nun endlich starten wird. Während man sich für eine diverse Anzahl von Turnieren im Vorfeld qualifizieren musste, besteht bei anderen Turnieren noch die Möglichkeit einer Anmeldung bei Turnierbeginn. Das gilt sowohl für das Hauptturnier, bei dem alle Spielberechtigten des Deutschen Schachbundes mitwirken dürfen, als auch für das Frauen- und Seniorenturnier. Nicht zu vergessen das am 25. April stattfindende Jugendturnier, bei dem sich die Jugendlichen in unterschiedlichen Altersklassen im Schnellschachmodus messen können. Das Turnier ist offen für alle organisierten und nichtorganisierten Jugendspieler. Eine weitere Besonderheit stellt das am 24. April anvisierte Firmenturnier dar, bei dem die Zugehörigkeit zu einem Schachclub keine Voraussetzung ist. Firmen dürfen hier Mannschaften mit jeweils vier Spielern bzw. Spielerinnen stellen. Obwohl sich schon einige Mannschaften gemeldet haben, hofft der Schachclub, dass sich die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften noch erhöhen wird. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt sein, schachinteressierte Zuschauer sind ebenfalls sehr willkommen. Spielort wird sein: Großsporthalle am Berg, Am Stadion, 55765 Birkenfeld. Weitere Informationen findet man auf: https://schachkongress2019.de