Glücklich, aber nicht unverdient: Sieg gegen Worms

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Am Sonntag, den 24.07. empfingen wir den Spitzenreiter aus Worms, der mit einem Sieg bei uns seinen Aufstieg perfekt machen konnte. Aber wir hatten etwas dagegen, sodass es ein fast sechsstündiges episches Match wurde. Die erste entschiedende Partie ereignete sich am zweiten Brett, wo Frank Mayer gegen IM René Dausch ein taktisches Versehen nutzen konnte, um den Gegner zur Aufgabe zu zwingen.

Kurze Zeit später erhöhte Niklas Leyendecker auf 2 zu 0, indem er seinem Gegner Niclas Burg kaum Gegenspiel ermöglichte und ihn am Königsflügel dann selbst überspielte. Ein Qualitätsgewinn sowie eine unkoordinierte Stellung des Gastspielers reichten locker zum Sieg. Fast zeitgleich einigen sich dann Lena Mader und Mario Ziegler auf Remis. Mario konnte dabei in vielleicht etwas schlechterer Stellung durch Zugwiederholung Remis reklamieren, Lena landete in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel, das ja bekanntermaßen Remis ist. Nun stand es zwar schon 3 zu 1 für uns, doch spannend war es nach wie vor, zumal sich sowohl der Berichterstatter als auch Ernst Michael Porcher in einer recht schlechten Stellung befanden. Hinzu kam, dass Tim Biehl bald gegen Patrick Boos das Nachsehen hatte. Er verlor im Mittelspiel einen Bauern und konnte nachher mit Minusqualität und offener Königsstellung keinen Widerstand mehr leisten. Ernst Michael musste bald danach aufgeben. Bereits in der Eröffnung musste er einen Bauern geben, um noch Schlimmeres zu verhindern. Der oberligaerfahrene Thomas Steinkohl baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und glich den Mannschaftskampf damit aus, Spielstand 3 zu 3.

Mit einer kleinen Kombination konnte IM Herbert Bastian im Mittelspiel einen Bauern gewinnen. Mithilfe von König, Turm und ungleichfarbigen Läufern strahlte er im Endspiel über die weißen Felder so große Dominanz aus, dass die Stellung für den Wormser Patrick Völbel nicht mehr zu halten war. Wir führten nun 4 zu 3, das Minimalziel, nämlich ein Mannschafts-Remis, war damit erreicht. Am Ende konnte Mike Sidon seine Partie auch noch mit viel Glück gewinnen. In einer für ihn eher verlorenen Partie übersah sein Gegner Waldemar Tschilingiri einen Zwischenzug, was zunächst zum Ausgleich, später sogar noch zum Sieg für den Berichterstatter führte. Nachdem wir also nun den bisherigen Tabellenersten schlagen konnten, kommt es in der letzten Runde, am 14.08., bei Frankenthal zum entscheidenden Spiel um den Aufstieg. Ein Unentschieden würde uns reichen. 

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