Rheinland-Pfalz-Meisterschaft der Jugend 2019

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Während für die Schachfreunde Birkenfeld das alles beherrschende Thema dieser Tage der 88. Schachkongress ist, steht für zwei unserer Jugendspieler ein anderes sportliches Highlight an: Vom 26. bis 30. April spielen die besten Nachwuchsspieler unseres Bundeslandes in Bad Ems ihre Meisterschaften aus. Aus Birkenfelder Sicht gilt das Interesse den Altersklassen U16 und U16w, wo Niklas Leyendecker und Katharina Bohrer um die Medaillenplätze mitspielen.

 

U16:
Da auf der Homepage der SJRP nicht die aktuellsten Wertungszahlen veröffentlicht sind, hier erst einmal die Setzliste: 1. Michael Yankelevich (SG Trier, DWZ 2101), 2. Jan Boder (SG Mörsdorf-Lahr, 2013), 3. Thomas Mühlpfordt (SC Lambsheim, 1920), 4. Luis Haller (SF Konz-Karthaus, 1892), 5. Niklas Leyendecker (1890), 6. Lukas Muths (SC Herxheim, 1862) vor weiteren 6 Spielern mit DWZ unter 1800.
Mit Paul Hinrichs (SK Bingen) fehlt ein möglicher Titelaspirant, die Favoritenrolle liegt klar bei Michael Yankelevich; ebenso klar scheint Jan Boder für Platz 2 favorisiert. Und doch ist bei 7 Runden Schweizer System vieles möglich, eine einzige Partie kann die Tabelle völlig durcheinanderwirbeln. Nach dem dritten Platz des Vorjahres in der U14 (hinter Hinrichs und Haller, punktgleich mit Boder) sollte für Niklas auch in der U16 ein Treppchenplatz möglich sein. Mit dem klaren Sieg bei der Pfalzmeisterschaft U16 hat er schon einmal ein Zeichen gesetzt.

Niklas bei seiner Partie gegen Lukas Muths auf der Pfalzmeisterschaft 2019

 

U16w:
Im Vergleich zu den Jungs ist das Feld der Mädchen nur halb so groß und auch die Zahl der Favoritinnen deutlich geringer. Die Setzliste führt Sophie Biermann (SF Konz-Karthaus, DWZ 1615) vor Quynh Trang La (SG Trier, 1534), Katharina Bohrer (1513) und Helena Dietz (SC Hagenbach, 1500) an. Da mit Qizhou Yue (SC Mutatuli Ingelheim, 1761) und Lena Kalina (SC Landskrone, 1605) zwei der stärksten Jugendspielerinnen unseres Landes in diesem Jahr noch U14 spielen, scheint in der U16 vieles möglich. Für Katharina, im Vorjahr Dritte der U14w, sprechen ihre große Erfahrung bei Titelkämpfen und vielleicht auch die Statistik: 2016 und 2017 wurde sie jeweils Rheinland-Pfalzmeisterin – vor Sophie Biermann, die allerdings im direkten Vergleich mit 2,5:0,5 führt. Die Pfalzmeisterschaft Anfang des Jahres war für Katharina eine klare Sache: 6 Partien, 6 Siege, 1,5 Punkte Vorsprung vor Vizemeisterin Helena Dietz.

Katharina gegen Helena Dietz bei der Pfalzmeisterschaft – die Neuauflage wird es in Bad Ems geben.

 

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