Erste Mannschaft mit Niederlage

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Am Sonntag, den 11.11. traten wir mit durchaus berechtigten Hoffnungen unsere Reise nach Thallichtenberg an. Immerhin duellierten sich hier zwei Mannschaften mit noch weißer Weste. Es ging auch gut los, denn an Brett 7 gelang es unserem Senior Rudolf Meier, den König seines Gegners in der Mitte zu halten und somit die Partie schnell zu gewinnen. Sein Gegner war kein geringerer als der ehemalige Birkenfelder Mario Jacobs, dem wir hier weiterhin alles Gute wünschen. Danach lief aber alles in die falsche Richtung. Obwohl Emils Stellung an Brett 8 zunächst noch gut aussah, kollabierte diese bald, da der Gegner einen gefährlichen Freibauern auf b6 gebildet hatte. Uwe Kendzior schien auch alles im Griff zu haben, konnte seine überlegene Stellung in Zeitnot aber nicht halten. Nachdem Werner Weller an Brett 5 in einer ausgeglichen Stellung ins Remis einwilligte, erhöhten die Thallichtenberger ihren Vorsprung durch einen weiteren vollen Punkt an Brett 4. Für den verlorenen Bauern hatte Ernst Michael Porcher nicht genügend Kompensation, durch geduldiges Manövrieren brachte der Gegner den Sieg nach Hause. Nach der Aufgabe von Niklas an Brett 2 war die Niederlage dann endgültig besiegelt. Dabei hatte der zweitjüngste des Teams nach eigenen Angaben gute Möglichkeiten, im Mittelspiel eine Gewinnstellung herbeizuführen. In den letzten beiden Partien ging es nur noch um Ergebniskorrektur. Diese gelang dann dem Berichterstatter Mike Sidon mit einem überzeugenden Sieg. Dem Gegner gelang dabei zwar der Abtausch mehrerer Figuren, die übrig gebliebenen hatten danach aber kaum noch gute Felder. Die größere Beweglichkeit der eigenen Figuren, die auch mit einem Figurengewinn einherging, brachte Mike Sidon dann auch den Sieg. Maximilian Klein an Brett 3 kämpfte am längsten, am Ende konnte sein Turm gegen die drei Bauern des Gegners aber nichts mehr ausrichten. Endergebnis: Thallichtenberg – Birkenfeld 5,5:2,5. Am Ende eine verdiente Niederlage, gemessen an den zeitweiligen Positionen hätte das Match aber auch anders ausgehen können.

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