Erste Mannschaft kann doch noch siegen!

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Die vorderen Bretter: Im Vordergrund Maximilian Klein gegen Bernd Hauck, hinten links Niklas Leyendecker gegen Klaus Kuschmann, rechts Ernst Michael Porcher gegen Carsten Haubelt.

Nach zwei knappen Niederlagen in Folge waren wir wieder einmal mit einem Sieg dran. Leidtragende Mannschaft war der Aufsteiger vom SK Enkenbach, der mit 4 zu 4 Punkten ganz gut in die Saison gestartet und dementsprechend keineswegs zu unterschätzen war. Anthony Hess machte dabei den Anfang. Ihm gelang es, mit einer Springergabel auf c7 eine Zugwiederholung zu erzwingen, gegen seinen DWZstärkeren Gegner ein Erfolg. Bald danach erzielte Mario Ziegler die Führung. Sein Gegner Torsten Friedrichs agierte etwas überoptimistisch, als er mit dem Zug e3-e4 im Zentrum Raum greifen wollte. Die dann folgenden taktischen Verwicklungen sprachen eindeutig gegen ihn, sodass wir in Führung gingen.

An Brett 1 spielte Micha Porcher seine Partie aus einem Guss. Geduldig abwartend und seine Stellung Stück für Stück verstärkend, konnte Micha am Ende den vollen Punkt erzielen. Sein Gegner Carsten Haubelt musste kapitulieren. Unserem Senior Rudolf Meier gelang auch eine feine Partie. Schon früh erkennend, dass sich seine 2 zu 1 Bauernmajorität als stärker erweisen würde als das 5 zu 4 Gegenstück seines Gegners Otto Jung, leitete er ins Endspiel ein und gewann. Spielstand nun: 3,5 zu 0,5. Mike Sidon dominierte seinen Gegner Thomas Schüppert lange Zeit mit einem gewaltigen Bauernzentrum, wartete aber mit der finalen Einnahme der gegnerischen Festung zu lange, sodass die Stellung eingangs des Endspiels eigentlich schon wieder ausgeglichen war. Jetzt griff aber sein Gegner fehl, mit einem Bauern weniger und einem eingesperrten Läufer auf f8 konnte der Gegner keinen Widerstand mehr leisten, der volle Punkt ging an die Heimmannschaft. Berthold Bohn musste sich nach bravorösem Kampf seinem Gegner geschlagen geben. Der ging mit Mehrbauer ins Endspiel und als ein Freibauernduo seiner eigenen Grundreihe zu nahe kam, musste der Birkenfelder aufgeben. Nach vielen Stunden Spielzeit konnte auch Maximilian Klein seine Partie gewinnen. In einem materiell ausgeglichenen Endspiel hatte Maxi den besseren Läufer, die zahlreichen Bauernschwächen konnten von seinem Gegner Bernd Hauck nicht mehr verteidigt werden. Am längsten spielte unser Junior Niklas Leyendecker. Ihm gelang es sehenswert, aus einer eigentlich sehr remisträchtigen Eröffnung nebst anschließendem Mittelspiel mit Bauernplus hervorzugehen. Bei der Verwertung des Vorteils unterlief ihm im Endspiel aber ein Fehler, als er zweizügig eine Springergabel seines Kontrahenten Klaus Kuschmann übersah. Nach dieser letzten Partie stand es dann 5,5 zu 2,5. Ein schönes Gefühl, nach zwei Niederlagen in Folge wieder einmal zu gewinnen.

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