Nachlese zum Simultan mit Jan Gustafsson – Veranstaltung war ein voller Erfolg

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Vorsitzender Kurt Geibel, Großmeister Jan Gustafsson und Bürgermeister Peter Nauert.

Vorsitzender Kurt Geibel, Großmeister Jan Gustafsson und Bürgermeister Peter Nauert.

Im Juni fand die Feier anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Schachfreunde Birkenfeld statt. Bereits im Frühjahr hatte der Vorsitzende Kurt Geibel die ausgezeichnete Idee, bei dieser Feier ein Simultan mit dem deutschen Mannschaftseuropameister vom November 2011, Jan Gustafsson, zu veranstalten. So hatten sich alle Vereinsmitglieder auf dieses Ereignis schon seit ein paar Monaten gefreut und die Veranstaltung war sehr gut gelungen. Auch der Präsident des pfälzischen Schachbundes (PSB), Bernd Knöppel, kam persönlich, um den Schachfreunden zum Jubiläum zu gratulieren und es im Simultan mit dem Hamburger Großmeister aufzunehmen.

Bernd Knöppel, Vorsitzender des Pfälzischen Schachbundes (PSB).

Bernd Knöppel, Vorsitzender des Pfälzischen Schachbundes (PSB).

Wie erwartet, hatte sich eine große Anzahl an Schachspielern für das Simultan angemeldet. Leider war die Teilnehmerzahl auf 32 Spieler begrenzt, weshalb sich einige Schachfreunde mit der Rolle des Zuschauers zufrieden geben mussten. Aber nicht nur Spieler aus dem Birkenfelder Verein sind gegen Gustafsson angetreten, sondern auch befreundete Spieler aus Lauterecken, Idar-Oberstein und Thallichtenberg.

Positiv zu vermerken ist auf jeden Fall, dass auch einige jungen Nachwuchsspieler der Schachfreunde Birkenfeld, sowie aus Thalichtenberg und Lauterecken, sich für das große Ereignis angemeldet hatten. Vom Nachwuchs der Schachfreunde traten Hannah und Philipp Näher, Lukas Paetz, Fynn Seithel, Daniel Jacobs, Dominik Freimuth,und Verena Jacobs gegen Jan Gustafsson an.

Gratulation nach gutem Spiel: Verena Jacobs und Großmeister Jan Gustafsson.

Gratulation nach gutem Spiel: Verena Jacobs und Großmeister Jan Gustafsson.

Den Reigen der Grußworte zum Jubiläum eröffnete der Schirmherr der Veranstaltung, Stadtbürgermeister Peter Nauert. Für den rheinländischen Sportbund gratulierte, Klaus Juchem und für den pfälzischen Schachbund dessen Vorsitzender, Bernd Knöppel.

Das Simultan dauerte über vier Stunden. In dieser Zeit konnte Gustafsson mit seinem ausgezeichneten Spiel alle Beteiligten überzeugen. Dennoch konnte er nicht alle Partien gewinnen. Drei Spielern war es gelungen ein Remis zu ergattern. Aleksej Gubin, Verena Jacobs und der Ehrenvorsitzende der Schachfreunde Birkenfeld, Hans Fries aus Thallichtenberg, waren an diesem Tag nicht zu schlagen!

Auch Hans Fries konnte dem Hamburger ein Remis abringen.

Auch Hans Fries konnte dem Hamburger ein Remis abringen.

Einen Motivationsschub für die neue Saison gibt das Remis Aleksej Gubin, der nächste Saison am ersten Brett in der ersten Mannschaft spielen wird. Aber auch für Verena Jacobs kam das frischgetankte Selbstvertrauen zur rechten Zeit, wird sie in der neuen Saison eine Klasse höher und bereits in der zweiten Mannschaft spielen.

Am Ende des Simultans in der Birkenfelder Stadthalle gab es reichlich Autogramme für jeden. Gustafsson überzeugte auch nach dem Spiel, diesmal mit seiner charmanten und hanseatisch ruhigen Art. Nach der Veranstaltung äußerte sich Kurt Geibel sehr positiv:

„Gustafsson einzuladen war die richtige Entscheidung. Jeder hatte heute Spaß, ob beim Spielen oder beim Zuschauen. Ein sehr gelungenes Simultan.“

Große Runde in der Birkenfelder Stadthalle.

Große Runde in der Birkenfelder Stadthalle. Innen ging der Großmeister von Brett zu Brett und außen rauchten die Köpfe.

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