Nach Sieg in Schönenberg-Kübelberg sogar Meisterschaft möglich

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Verena Jacobs

Verena Jacobs sorgte für einen glänzenden Auftakt.

Am 8. Januar 2012 musste die 2. Mannschaft der Schachfreunde Birkenfeld gegen die 2. Mannschaft des SK Schönenberg-Kübelberg antreten. Trotz zweifachem Ersatz nach der Verhinderung der normal an den Brettern 2 und 3 spielenden Tobias Schwabe und Marcus Wiesen,  rechnete man sich was aus, im schmucken Gemeinschaftshaus in Dittweiler, unmittelbar unterhalb des Römerweihers.

Die Erwartungen wurden dann auch durch eine feine Leistung der aus der dritten Mannschaft aufgerückten Verena Jacobs aus Rückweiler bestätigt. Sie brachte, an Brett 7 spielend, die Birkenfelder mit 1:0 in Führung. Ihr offensives Spiel mit den weißen Steinen stellte ihren Gegner zunehmen vor größere Schwierigkeiten. Um dem Druck auszuweichen, manövrierte er seinen König in eine Position, die durch Abzugsschach unweigerlich zum Damenverlust geführt hätte. In dieser ausweglosen Situation gab er dann der jungen Dame die Hand und gratulierte zum Sieg. Lange Zeit sah es bei ihrem jüngeren Bruder, Daniel Jacobs, auch so aus, als könnte er die Partie an Brett 8 offen halten, als ihm eine folgenschwere Unachtsamkeit zum Verhängnis wurde, ein einzügiges Matt war nicht mehr abzuwenden. Zwischenstand somit 1:1.

Danach einigte sich an Brett 3 Berthold Bohn in einer ausgeglichenen Stellung mit seinem Gegner auf Remis, während an Brett 5 Albert Budewitz einen weiteren Sieg einfahren konnte und Birkenfeld wieder mit 2,5:1,5 in Führung brachte. Helmut Knoll an Brett 1 spielte entgegen sonstiger Gewohnheiten voll auf Angriff. Ein weit vorgerückter Bauer sowie ein feines Qualitätsopfer, der entweder zur Dame eingelaufen wäre oder seinem Gegner einen Damenverlust beschert hätte, veranlassten diesen zur sofortigen Aufgabe.

Helmut Knoll

Helmut Knoll spielte auf Angriff und holte den vollen Punkt.

Beim Stand von nun 3,5 zu 1,5 für die Birkenfelder und noch recht guten Chancen an den weiteren Brettern, konnte es sich Gerhard Hänsel leisten, trotz zweier Figuren weniger seinen Gegner noch ein wenig zu beschäftigen. Dieser wähnte sich wohl ob der Figurenübermacht im Vorteil, was sich bald bitter rächen sollte, denn Hänsel setzte den gegnerischen Mannschaftsführer und Bezirksspielleiter Hans Günter Jung nach einem zunächst ungefährlich aussehenden Vorbereitungszug mit einem Bauern matt. Dies bedeutete dann schon früher als erwartet für die Birkenfelder den Siegpunkt zum 4,5 zu 1,5. Nun konnten Walter Schultheiß und Alfred Dockhorn ihre beiden Partien ohne den Druck gewinnen zu müssen, zu Ende spielen und holten gemeinsam noch einen weiteren Punkt zum Endstand von 5,5 zu 2,5. Sowohl Schultheiß als auch Dockhorn remisierten, obwohl für beide noch ein Sieg möglich gewesen wäre.

Die Erfolgsserie der Birkenfelder Zweiten hielt also weiterhin an.

1 Antwort zu “Nach Sieg in Schönenberg-Kübelberg sogar Meisterschaft möglich”


  1. avatar Marcus

    Hallo Gerhard,

    hat sich doch gelohnt den Artikel auch noch später zu schreiben – fein! Und damit er nicht nur gut klingt, sondern auch gut aussieht, habe ich ihm gleich mal zwei Bilder spendiert!