Bezirksmeisterschaft in Ramstein-Miesenbach – Zwischenbericht

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Tobias Schwabe (rechts) und Markus Müller

Tobias Schwabe (r.) und Markus Müller zwei Züge vor der Remisposition.

Tobias Schwabe mit Remis gegen Titelfavorit Markus Müller ins Turnier gestartet

Am kommenden Wochenende finden die abschließenden zwei Runden der Bezirkseinzel­meisterschaften 2010 (das Turnier wurde ins neue Jahr verschoben) des Bezirk VI statt.

In diesem Jahr sind insgesamt 16 Spieler in Ramstein-Miesenbach am Start. Im Vergleich zum Vorjahr, als nur zwei Spieler Bezirksmeister werden wollten, ist dies eine erhebliche Steigerung. Allerdings ist anzumerken, dass diese 16 Spieler lediglich fünf Vereine repräsentieren. Gut vertreten sind die Schachfreunde Birkenfeld durch Dirk Müller, Tobias Schwabe und Marcus Wiesen.

Die ersten drei Partien des fünfrundigen Turniers liefen gut für die drei Schachfreunde. Gleich in der ersten Runde sorgte Tobias Schwabe für den Paukenschlag: Remis gegen den rund 600 DWZ-Punkte stärkeren Turnierfavoriten Markus Müller! Müller geht mit über 2100 DWZ-Punkten an Brett 1 für die 1. Mannschaft von Hütchenhausen in der 2. Pfalzliga auf Punktejagd. In leicht besserer Stellung, aber mit einer halben Stunde Zeit für die letzten Züge, bot Schwabe seinem Gegner, dem nur noch wenige Minuten verblieben Remis an, was Müller nach reiflicher Überlegung (und Verbrauch der restlichen Zeit) auch annahm. Seine zweite Partie gewann Schwabe, bevor er sich in der dritten dem drittstärksten Spieler des Turnier, Mario Schleidermann vom SC Niedermohr, geschlagen geben musste. Mit 1,5 Punkten geht er nun in die vorletzte Runde.

Dirk Müller und Marcus Wiesen

Dirk Müller (r.) gegen Peter Hamberger, im Hintergrund die Partie Marcus Wiesen (l.) gegen Markus Müller.

Von der Bilanz her noch besser startete Dirk Müller ins Turnier. In der ersten Partie musste er sich Dennis Naßhan (zweistärkster Spieler im Turnier mit einer DWZ über 2000) geschlagen geben, bevor er seinen nächsten beiden Partien gewann.

Gut gespielt, aber Opfer seines unbändigen Angriffswillens wurde Marcus Wiesen. Drei Bauern hatte er mehr in der ersten Partie, als er beim „schlucken“ des Vierten in die Mattfalle  seines Gegners tappte. In Runde zwei kam dann Markus Müller als Gegner, der ja noch aus der ersten Partie an den Birkenfelder was gutzumachen hatte. Trotz langer Gegenwehr gewann Müller die Partie letzlich doch wie erwartet souverän. Die dritte Partie brachte dann noch, mangels Gegner, einen kampflosen Punkt.

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