Disziplin und Spielstärke

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„Wenn ihr sowieso immer mitfahrt, könnt ihr auch gleich mitspielen…“ – so kamen die beiden Väter von Patrick und Lysander, Alex und Marc, als Spieler zur 7. Mannschaft . Die beiden Jungs waren schon in der Saison davor in anderen Mannschaften am Start und konnten bereits Ligaerfahrung sammeln. Nun also 2 Familien mit jeweils Vater und Sohn in der 7. am Start.

Das Ganze sah zunächst wie ein Experiment aus, aber relativ schnell verstanden wir, was den Erfolg von uns ausmachen würde: zum Einen unsere Spielstärke, wobei die beiden spielstärksten Mannschaftsmitglieder nicht die Väter, sondern die Söhne waren. Diese Stärke zeigte sich darin, dass Patrick alle 9 (!) Spiele der Saison gewann, was ihm zusätzlich noch den Brettmeisterpokal am 2. Brett einbrachte. Lysander an Brett 3 zeigte ebenfalls eine starke Saisonleistung und konnte immerhin 7 aus 9 Spielen für sich entscheiden.

Alex an Brett 1 konnte über die Hälfte aller Spiele gewinnen oder zumindest Remis halten. Und auch Marc konnte einige Punkte einsammeln. Hier zeigte sich eine weitere Stärke unserer Mannschaft: Disziplin. Regelmäßig traten wir mit voller Mannschaftsstärke an und mussten so keinen Punkt wegen unbesetzter Bretter abgeben. Dagegen konnten wir den einen oder anderen Punkt auch deshalb einsammeln, weil andere Mannschaften mit weniger als vier Spielern antraten.

Am Ende stand – sogar schon vor der Schlussrunde – fest, dass unsere 7. Mannschaft die Meisterschaft in der Kreisklasse B gewonnen und somit den Aufstieg in die Kreisklasse A geschafft hatte. Den Pokal durften wir bereits vor unserem Abschlussspiel in Empfang nehmen.

Unterstützung bekamen wir bei insgesamt 3 Spielen von Steward aus der 8. Mannschaft, der seine Spiele jeweils gewann; danke an dieser Stelle!

Insgesamt dreimal durfte Patrick auch in einer der höheren Mannschaft aushelfen; alle diese Spiele gewann er ebenfalls.

 

3 Antworten zu “Disziplin und Spielstärke”


  1. avatar Helmut Knoll

    Herzlichen Glückwunsch! Ihr habe eure Überraschungs-Meisterschaft an jedem Spieltag online mitverfolgt. „Disziplin“ oder besser „Mannschaftsdisziplin“ ist schon ein sehr großer Faktor. Wer zusagt die Saison zu spielen, kann sich nur noch mit Krankheit entschuldigen – mit sonst nix!

  2. avatar Helmut Knoll

    erste Zeile: nicht „Ihr“ sondern „Ich“

  3. avatar Helmut Knoll

    Okay, ich gestehe, das war etwas überspitzt formuliert – natürlich gibt es außer Krankheit auch noch andere akzeptable Entschuldigungen für das Fehlen an einem Spieltag. Oft sind diese Verhinderungen aber vorab bekannt (z. B. Urlaub), so dass der/die Mannschaftsführer/-in ausreichend Zeit hat, die Vertretung zu organisieren.