1. Mannschaft

Nicht chancenlos beim aktuellen Tabellenführer SC Landskrone

Am 25.01. mussten wir als aktueller Tabellenletzter beim Tabellenführer SC Landskrone antreten. Trotz der Tabellensituation wollten wir uns natürlich nicht kampflos geschlagen geben. Keinen üblen Einstieg in den Mannschaftskampf erwischte dabei der Berichterstatter, der dem starkem FM Oliver Koeller (DWZ 2127) ein Remis abtrotzte. Auf dem Brett offerierte der Gast einen Bauern, der ihm aber großen Entwicklungsvorsprung gegeben hätte. In unklarer Stellung einigte man sich auf ein Remis. Einen Bauern opferte auch Joachim Leiser in seiner Partie gegen Riyanna Müller (DWZ 1988), tatsächlich aktivierte Joachim dadurch zwar seinen schwarzfedrigen Läufer, dennoch verstärkte seine Kontrahentin Stück für Stück ihre Stellung, sodass sich Joachim am Ende in einer Trümmerstellung wiederfand. Er musste aufgeben und die Heimmannschaft führte 1,5 zu 0,5. Der SC Landskrone erhöhte die Führung, als Arne Sauer gegen Paul Ast (DWZ 1926) seine Partie aufgeben musste. Eine nachträgliche Analyse ergab jedoch, dass Arne mit Sprungbrett Te6 zum Königsflügel hätte schwenken können und vielleicht Matt gesetzt hätte, minimum aber ein Dauerschach hätte erreichen können. Schade, so hätte er den dwz-stärkeren Gegner durchaus ein Bein stellen können. Milan Schneble spielte gegen Colin Bloch (DWZ 1889) eine sehr starke Partie, der Gegner rochierte lang und verlor schnell seinen a2-Bauern, am Ende attackierte Milan mit allen Figuren, die gegnerische Stellung fiel in sich zusammen, wir verkürzten auf 1,5 zu 2,5. Tim Biehl hatte gegen Reinhold Weiß (DWZ 2095) bis ins Mittelspiel durchaus eine leichte Initiative, die aber ob des genauen Spiels des Heimspielers verpuffte. In ausgeglichener Stellung einigte man sich auf Remis. Ein solches erzielte auch Mirco Friedhoff gegen Manuel Gauer (DWZ 1979). Tatsächlich schien Gauer irgendwann die Initiative übernommen zu haben, schließlich hatte er zwei Türme für die Dame, durch einen rechtzeitigen Figurentausch konnte Mirco aber mehr oder weniger ein Dauerschach erzwingen. Vor der Abfolge mit den vielen Schachs einigte man sich auf Remis. Tatsächlich hatten wir nun 2,5 Punkte bei noch zwei laufenden Partien. Bei Emil Bleisinger durfte man bei etwas schlechterer Stellung vielleicht auf ein Remis hoffen, Charly Halberstadt stand gut, im optimalen Fall wäre also ein Mannschaftsremis möglich gewesen. Aber so sollte es leider nicht kommen. Gegen Wolfgang Hartmann (DWZ 1922) hätte Charly am Ende schon Haus und Hof riskieren müssen, um einen vollen Punkt einzufahren. Lange Zeit verharrte der König des Heimspielers in der Mitte, was Charlys Figuren immer sehr gefährlich wirken ließ. Als der König dann aber zur Rochade entschlüpfte, war die Stellung wohl wirklich ausgeglichen. Remis. Da Emil schließlich seine Partie gegen Adrian Lösch (2012) verlor, sein Turmendspiel war am Ende völlig verloren, Emil hatte zwei oder drei Bauern weniger, war auch das Ergebnis an Brett 7 egal gewesen. Abschließend muss man feststellen, dass der Gegner mit drei 2000ern und mehr oder weniger fünf 1900ern einen klaren DWZ-Vorsprung hatte, sodass ein Remis oder sogar Sieg eine Überraschung gewesen wäre. Tatsächlich war der Unterschied auf den Brettern aber nicht so hoch. Nun, am 22.02. hat man gegen den Tabellenvorletzten Mainz die nächste Chance auf einen ersten Sieg – und sollte dieser dann gelingen, kann der Klassenerhalt durchaus noch geschafft werden.

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