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Deutsche Vereinsmeisterschaft 2025

Ein Bericht von Svenja Samson

Wie jedes Jahr fand auch 2025 die Deutsche Jugendvereinsmeisterschaft (DVM) vom 26. bis zum 30. Dezember statt, zu der sich unser Verein – wie in den Vorjahren – durch den ersten Platz bei der Mitteldeutschen Vereinsmeisterschaft qualifiziert hatte. Emma Didas, Helena Frydel, Lena Henn und Eva Krannich hatten sich in der Altersklasse U16w gegen zwei andere Teams behaupten. Begleitet wurde das Team auch in diesem Jahr von den Betreuern Mario Ziegler und Svenja Samson. Im Jahr 2025 wurde das Turnier in der Altersklasse U16w in Chemnitz ausgerichtet.

Das Einchecken in der Jugendherberge verlief problemlos. Die Zimmer boten genug Platz für die Partievorbereitung und waren gemütlich. Ein Highlight der Jugendherberge waren die Tischtennisplatten, die vor und nach den Partien gern bespielt wurden. Dabei haben alle gemeinsam in den unterschiedlichsten Konstellationen gespielt, was einen tollen Zusammenhalt innerhalb der Gruppe zeigt. Wie bei allen Turnieren standen vorrangig der Spaß, die Erfahrungen und das Dabeisein an erster Stelle, auch wenn der 13. Startrang bei 20 Teilnehmern keine schlechte Ausgangslage darstellte – vor allem wenn man bedenkt, dass zwei unserer Spielerinnen noch der Altersklasse U12w angehörten.
In der ersten Runde verlor das Team leider 4:0 gegen die favorisierten Schachzwerge Magdeburg. Die zweite Runde endete mit eine 2.5:1,5 Sieg gegen die SG Porz 2. Sowohl Lena als auch Helena konnten ihre Partien gewinnen, sodass das erkämpfte Remis von Emma letztendlich zum Sieg führte. In der dritten Runde gab es eine Überraschung als ein 2:2 gegen den favorisierten Meuselwitzer SV gelang. Etwas unglücklich endete die vierte Runde 1:3 gegen die SchVgg Blankenese. Helena verlor ihre Partie unglücklich durch einen unachtsamen Moment. Das passiert bei Deutschen Meisterschaften sogar den besten Spielerinnen.

In den Runden danach merkte man, dass ein Turnier mit 7 Runden an 4 Tagen sehr anstrengend sein kann. Der mangelnde Schlaf und die langen Partien führen wohl oder übel zu Konzentrationsschwierigkeiten. Trotzdem konnte das Team 2,5:1,5 gegen den SV Werder Bremen gewinnen. Da diese krankheitsbedingt nur zu dritt antraten, führten wir bereits zu Beginn der Partien mit 1:0, wodurch die anderen ein wenig entspannen konnten. Im Endeffekt reichten drei Remis zum Mannschaftssieg. In der Nachmittagsrunde war es diesmal Emma, die durch einen unachtsamen Moment der Gegnerin ihre Partie gewinnen konnte. Durch die Remis von Eva und Helena, endete das Match gegen die SG Porz mit einem 2:2.

Die Abende und Nachmittage verbrachte das Team neben der Vorbereitung auf die bevorstehenden Partien mit gemeinsamen Spielen. Schön zu sehen, dass sich die Mädchen so gut verstehen und Spaß miteinander haben. Dies ist sowohl für die Stimmung vor Ort als auch für das Teamgefühl sehr wichtig und das merkt man. Auch den Betreuern macht es großen Spaß mit einem gut gelaunten und motivierten Team zusammen zu sein. In der letzten Runde hatten wir das Losglück leider nicht auf unserer Seite und wurden gegen die favorisierten SAV Torelow-Drögeheide gelost. Das Spiel endete nach den Remis von Eva und Lena 1:3.

Am Ende bedeutete dies den 16. Platz in der Tabelle. Auch wenn eine Platzierung vor dem Startrang schön gewesen wäre, sind wir trotzdem zufrieden mit der Leistung unserer noch jungen Mannschaft. Die Mädchen werden weiterhin Erfahrungen sammeln und wir sind uns sicher, dass wir schon in diesem Jahr erneut erfolgreich bei Turnieren mitspielen werden. Wenn es nach den Spielerinnen geht, sind die nächsten drei Deutschen Vereinsmeisterschaften in der Altersklasse U16w schon fest eingeplant.

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