{"id":9866,"date":"2024-04-14T18:48:32","date_gmt":"2024-04-14T17:48:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-bir.de\/?p=9866"},"modified":"2024-04-16T19:35:45","modified_gmt":"2024-04-16T18:35:45","slug":"unnoetige-niederlage-gegen-schifferstadt-35-zu-45","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sf-bir.de\/?p=9866","title":{"rendered":"Unn\u00f6tige Niederlage gegen Schifferstadt: 3,5 zu 4,5"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_9871\" aria-describedby=\"caption-attachment-9871\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/IMG_20230122_101000_bearbeitet-Copy.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9871 size-medium\" src=\"http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/IMG_20230122_101000_bearbeitet-Copy-300x214.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"214\" srcset=\"http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/IMG_20230122_101000_bearbeitet-Copy-300x214.jpg 300w, http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/IMG_20230122_101000_bearbeitet-Copy-768x548.jpg 768w, http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/IMG_20230122_101000_bearbeitet-Copy.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9871\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Das Bild stammt vom Mannschaftskampf aus der letzten Saison, aber alle vier Spieler waren auch diesmal beteiligt: v.l.n.r.: Tobias Faulhaber, Christoph Holz, Mike Sidon, Herbert Bastian<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Tabellennachbarn Schifferstadt mussten wir am 14.04 antreten &#8211; und es fing eigentlich ganz gut an. Uwe Kendzior erzielte gegen den &#8211; \u00a0zumindest auf dem Papier &#8211; st\u00e4rker einzusch\u00e4tzenden Tobias Faulhaber (DWZ 1886) ein achtbares Remis, indem er schon in der Er\u00f6ffnung gegen einige Prinzipien verstie\u00df &#8211; was gegen den theoretisch immer top vorbereiteten Schifferst\u00e4dter wohl genau die richtige Strategie war. Kurze Zeit sp\u00e4ter zog der Berichterstatter nach. Bei fast vollem Brett bot er Remis an, wohl wissend, dass wir an einigen Brettern zu diesem Zeitpunkt richtig gut standen. Der Gegner Christoph Holz (DWZ 2071) nahm ohne zu z\u00f6gern an. In beiden Lagern waren schon Schw\u00e4chen zu erkennen, jene Schw\u00e4chen aber, die man in Kauf nehmen muss, um \u00fcberhaupt aktiv werden zu k\u00f6nnen. Ein langer Maroczy-Kampf h\u00e4tte bevor gestanden. Mit dem Remis konnten beide Seiten leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ging erfreulich weiter. Herbert Bastian profitierte dabei von einem Einsteller seines Gegners Wadim He\u00df (DWZ 1888), der es ihm erm\u00f6glichte, direkt zwei Bauern zu gewinnen. Das war nur m\u00f6glich, da der Heimspieler noch nicht rochiert hatte und der L\u00e4ufer auf c1 ungedeckt war. Nach einigen weiteren Z\u00fcgen musste Wadim He\u00df die Partie aufgeben. Peter Lozar sah sich schon fr\u00fchzeitig einem aggressiven g4 gegen\u00fcber, ein Zug, der die Kampfeslust seines Gegners Prof. Dr. Michael Baum (DWZ 1856) anzeigte, jener Kampfeslust, der Peter dann auch nicht so viel entgegenzusetzen hatte. Nach einem Bauernverlust brach seine K\u00f6nigsstellung irgendwann zusammen. Nun stand es also 2 zu 2.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wie gut stand Dirk M\u00fcller zun\u00e4chst, auf a5 und a6 warteten seine beiden Freibauern nur darauf, sich in eine Dame umzuwandeln oder den Monarchen von Gerhard Maren (DWZ 1779) matt zu setzen. Die K\u00f6nigsstellung von Dirks Kontrahent war schwer unter Beschuss, aber irgendwann kippte die Partie, pl\u00f6tzlich geriet Dirks K\u00f6nigsstellung &#8211; bei entgegengesetzten Rochaden &#8211; in Bedr\u00e4ngnis, schwerer Materialschaden und der Verlust der Partie waren die Folge. Der Deb\u00fctant Marcel Frydel hatte schon fr\u00fchzeitig einen Bauern verloren, fast einkalkuliert, aber so ganz ging Marcels Plan dann leider doch nicht auf. In der Folge gab sich sein Gegner Andreas Teuffer (DWZ 1881) keine Bl\u00f6\u00dfe und schaukelte die Partie &#8211; allerdings gegen einen immer noch tapfer k\u00e4mpfenden Marcel &#8211; nach Hause.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9872\" aria-describedby=\"caption-attachment-9872\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/Cedric_bearbeitet-Copy-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9872 size-medium\" src=\"http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/Cedric_bearbeitet-Copy-1-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/Cedric_bearbeitet-Copy-1-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/Cedric_bearbeitet-Copy-1.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9872\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Auch gegen Schifferstadt treffsicher: FM Cedric Chassard (Foto aus einem fr\u00fcheren Wettkampf) mit seinem vierten Sieg im vierten Match<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles kein Problem, denn die letzten beiden laufenden Partien gaben Anlass zu Optimismus. Cedric Chassard hatte am ersten Brett zun\u00e4chst ein schwieriges, dann aber ein gewonnenes Endspiel, in welchem sein Springer den L\u00e4ufer dominierte und sein K\u00f6nig super aktiv in der Mitte zentralisiert war. Weil er auch die viel bessere Bauernstellung hatte, gab sein Widersacher Ole Brunck (DWZ 2009) die Partie auf, ohne sich &#8211; bei noch gleichem Material &#8211; mit dem schmerzhaften Aufl\u00f6sen seiner Stellung weiter besch\u00e4ftigen zu m\u00fcssen. Spielstand aus unserer Sicht: Nur noch 3 zu 4. Jaroslaw Szylman spielte eine sch\u00f6ne Partie, in welcher er die bereits luftige K\u00f6nigsstellung von Alexander Mayer (DWZ 1799) mit seinen Schwerfiguren und einen super aktiven L\u00e4ufer belagerte, kurioserweise stand sein Springer aber f\u00fcr \u00fcber 30 Z\u00fcge noch auf dem Ausgangsfeld g1, allerdings ging es ja auch ohne. Jedenfalls wickelte Jaroslaw dann in ein gewonnenes Endspiel ab, mit einem Freibauer auf der h-Linie und zwei verbundenen Freibauern auf der a- und b &#8211; Linie. Der Gegner hatte nur einen einzigen Freibauern auf der d-Linie. Als der Birkenfelder aber pl\u00f6tzlich seines h-Bauern verlustig ging, stand der K\u00f6nig des Gegners so aktiv, dass auch die beiden Freibauern am Damenfl\u00fcgel nicht besser waren als der einzelne Freibauer des Schifferst\u00e4dters, in Kombination mit dem aktiven K\u00f6nig. Leider ging diese Partie dann Remis aus und der Mannschaftskampf verloren: 3,5 zu 4,5.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Abstieg sollte man trotzdem nichts mehr zu tun haben. Theoretisch k\u00f6nnte man noch auf den drittletzten Platz abrutschen, der aber in den meisten F\u00e4llen gar nicht abstiegsrelevant ist. Zwei Mannschaften k\u00f6nnen uns also gar nicht mehr einholen, zwei weitere nur noch dann, wenn sie ihre Partien gegen die beiden aktuellen Spitzenreiter in der Schlussrunde gewinnen. Nun, der letzte Spieltag findet am 05.Mai als zentrale Endrunde in Schifferstadt statt. Gegner ist der bereits abgestiegene SC Weilerbach.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Tabellennachbarn Schifferstadt mussten wir am 14.04 antreten &#8211; und es fing eigentlich ganz gut an. Uwe Kendzior erzielte gegen den &#8211; \u00a0zumindest auf dem Papier &#8211; st\u00e4rker einzusch\u00e4tzenden Tobias Faulhaber (DWZ 1886) ein achtbares Remis, indem er schon in der Er\u00f6ffnung gegen einige Prinzipien verstie\u00df &#8211; was gegen den theoretisch immer top vorbereiteten Schifferst\u00e4dter wohl genau die richtige Strategie war. 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