{"id":8783,"date":"2021-04-14T17:18:22","date_gmt":"2021-04-14T16:18:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-bir.de\/?p=8783"},"modified":"2021-04-15T10:51:24","modified_gmt":"2021-04-15T09:51:24","slug":"aus-im-viertelfinale-gegen-paderborn","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sf-bir.de\/?p=8783","title":{"rendered":"Aus im Viertelfinale gegen Paderborn"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/dsol-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8627 alignleft\" src=\"http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/dsol-300x167.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"167\" srcset=\"http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/dsol-300x167.jpg 300w, http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/dsol-1024x569.jpg 1024w, http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/dsol-768x427.jpg 768w, http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/dsol-1536x854.jpg 1536w, http:\/\/www.sf-bir.de\/wp-content\/uploads\/dsol-2048x1138.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Gegen einen sehr starken Gegner mussten wir zum Abschluss der DSOL eine knappe, aber nicht unverdiente Niederlage hinnehmen. Dabei zeigte schon der Blick auf die Statistik der Vorrunde, dass Paderborn \u00a0derma\u00dfen stark durch ihre Gruppe fegen konnte, dass einige ihrer <em>Spieler<\/em> sogar eine fast makellose Bilanz vorweisen konnten. Da wir zum nordrhein-westf\u00e4lischen Paderborn reisen mussten, hatten wir an den Brettern 2 und 3 schwarz. An einem dieser beiden Bretter (Brett 2) befand sich der Berichterstatter Mike Sidon, der mit dem Fl\u00fcgelgambit seines Gegners Moritz Brockhoff (DWZ 1953) gr\u00f6\u00dfte Probleme hatte. Als dieser kompromisslos mit seinen g &#8211; und f &#8211; Bauern die K\u00f6nigsflanke attackierte, blieb der Springer des Berichterstatters auf der Strecke. <em>Life sucks<\/em>. Nach einigen weiteren Abt\u00e4uschen tat sich am Horizont aber ein Hoffnungsschimmer auf, da der K\u00f6nig des Paderborners pl\u00f6tzlich so frei stand, dass die schwarze Dame Dauerschach drohte. Als nun der Westfale deshalb mit Ta2 einen weiteren Verteidiger f\u00fcr den K\u00f6nigsfl\u00fcgel heranzog, gab Sidon mit Txa3 erneut eine Qualit\u00e4t, diesmal allerdings freiwillig, zog den gegnerischen Turm dadurch von der zweiten Reihe ab und sicherte sich letztlich mit einem Turm weniger das Dauerschach. Mehr war nicht m\u00f6glich. Leider sollte sich am Ende herausstellen, dass dieses Remis der Mannschaft nicht helfen w\u00fcrde.<\/p>\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Zwischenzeit hatte Marcel Agne` an Brett 1 eine vorteilhafte Stellung erreicht. Dabei gelang es Marcel aus der Er\u00f6ffnung heraus, eine Schw\u00e4che im gegnerischen Lager zu generieren. Der Gegner Niklas Schlangenotto (DWZ 1954) hatte alle H\u00e4nde damit zu tun, seinen schwachen Bauern c5 zu verteidigen, aber auch seinen unbeweglichen wei\u00dffeldrigen L\u00e4ufer am Leben teilhaben zu lassen. Dies nutzte Marcel geschickt aus, um mit dem Turm auf die siebte Reihe vorzudringen, aber auch einen Mattangriff am K\u00f6nigsfl\u00fcgel zu starten. Seine Bauern sickerten in die schwarze Stellung ein. Als seine Dame auf f6 stand, der gegnerische K\u00f6nig auf h6, nutze er das ber\u00fchmte Sprungbrett-Motiv Aaron Nimzowitschs Tc1-c3-h3 f\u00fcr seinen finalen Mattangriff, der nicht mehr abgewehrt werden konnte. Ein \u00fcberzeugender Sieg Marcels. Aufgrund der Berliner Wertung w\u00fcrde uns nun bei den beiden \u00fcbrig gebliebenen Partien ein Remis reichen &#8211; und das schien nicht unm\u00f6glich. Tim konnte in seiner Partie an Brett 4 zwar fr\u00fch das er\u00f6ffnungstheoretische Problem seines schwachen L\u00e4ufers l\u00f6sen, gestattete seinem Gegner Noah Stirnberg (DWZ 1919) aber die unangenehme Platzierung seines Springers im eigenen Lager auf c6. Um sich nicht lange \u00fcber diesen Springer \u00e4rgern zu m\u00fcssen, eliminierte Tim diesen kurzerhand mit seinem Turm und war danach mit einer Qualit\u00e4t im Minus. Eine oberfl\u00e4chliche Betrachtung der Stellung zeigte zumindest keine Kompensation, dennoch konnte Tim seinen Gegner im weiteren Verlaufe der Partie mit seinem P\u00e4rchen Dame\/ Springer vor Probleme stellen. Wundersame Gabelvarianten taten sich im Geiste auf, der Paderborner musste h\u00f6llisch aufpassen, konnte aber alle Drohungen abwehren und die Partie letztlich gewinnen. Lena hatte es an Brett 4 mit Robert Pries (DWZ 2006) zu tun. W\u00e4hrend Lena \u00fcber Raumvorteil verf\u00fcgte und die gegnerischen Figuren weit zur\u00fcckgedr\u00e4ngt hatte, taten sich aber auch Schw\u00e4chen in ihrer Stellung auf. Der Gegner beherrschte die a-Linie und beackerte zudem Lenas schwachen Punkt c4, was auch einige Kr\u00e4fte Lenas b\u00fcndelte. Gef\u00fchlt war die Partie aber hier noch ausgeglichen. Dann wurde es wild. Der Gegner preschte mit seinen Bauern am K\u00f6nigsfl\u00fcgel vor, w\u00e4hrend Lena ein starkes Bauernduo im Zentrum, sp\u00e4ter sogar auf d6\/c6 vorweisen konnte. Aber derlei Stellungen brauchen viel Zeit &#8211; und die hatte Lena nicht mehr. Mit einer Figur weniger lehnte sich Lena noch lange gegen die drohende Niederlage auf, musste sich am Ende aber in diese f\u00fcgen. Die DOSL-Saison war damit f\u00fcr uns beendet, aber es hat viel Spa\u00df gemacht. Unsere Neuzug\u00e4nge Marcel, Tim und Lena zeichneten sich dabei durch kompromissloses Kampfschach aus, ich glaube, dass wir noch viel Freude an ihnen haben werden.\u00a0<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegen einen sehr starken Gegner mussten wir zum Abschluss der DSOL eine knappe, aber nicht unverdiente Niederlage hinnehmen. 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