{"id":3477,"date":"2008-11-09T01:56:51","date_gmt":"2008-11-09T00:56:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-bir.de\/?p=3477"},"modified":"2013-02-13T02:43:14","modified_gmt":"2013-02-13T01:43:14","slug":"bezirksklasse-4-spieltag-wolfstein-i-birkenfeld-i","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sf-bir.de\/?p=3477","title":{"rendered":"Bezirksklasse 4. Spieltag: Wolfstein I &#8211; Birkenfeld I"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die erste Mannschaft der Birkenfelder musste in der vierten Runde in Wolfstein ran. Die Partie begann jedoch schon schlecht, so musste man gegen die erste Mannschaft der Wolfsteiner mit drei Ersatzspielern antreten und zum anderen auch noch ein Brett kampflos an den Gegner abtreten. Also startete man mit 0:1 in den Wettkampf. An Brett 1 konnte Mannschaftsf\u00fchrer Mark Andr\u00e9 Ruppenthal bereits nach gut einer Stunde Spielzeit durch einen Sieg ausgleichen. Mit druckvollem Spiel zwang er seinen Gegner zum Abtausch aller Figuren. Bei gleicher Anzahl von Bauern behielt Ruppenthal jedoch zwei entscheidende Vorteile. Einerseits bestand in der Stellung die M\u00f6glichkeit einen weit entfernten Freibauer zu schaffen, andererseits war der K\u00f6nig schon weit vorger\u00fcckt, wodurch er die Mitte des Brettes beherrschte und dem gegnerischen K\u00f6nig die meisten Felder nahm. In Zugzwang gebracht, musste der Gegner schlie\u00dflich aufgeben, da er den potentiellen Freibauern nicht mehr aufhalten konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die Birkenfelder ereilte schnell der n\u00e4chste R\u00fcckschlag, denn Mario Jacobs musste sich an Brett vier geschlagen geben. Anfangs sogar einen Bauer vor, lies er sich von seinem Gegner zu schnellem Spiel hinrei\u00dfen. Dabei \u00fcbersah er die Gefahr des weit vorger\u00fcckten Bauers und musste einiges an Material opfern um noch einmal rauszukommen. Nach einem weiteren schweren Fehler musste Jacobs aufgeben. Jetzt stand es 1:2 und an den verbliebenen Brettern stand es nicht gerade gut f\u00fcr die Birkenfelder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An Brett 6 spielte Alfred Dockhorn anfangs stark gegen seinen Gegner und konnte auch einen Bauern gewinnen. Aber auch Dockhorn untersch\u00e4tzte die Gefahr, die von einem weit entfernten Freibauern des Gegners ausging. Dockhorn musste erkennen, dass er einen Zug zu langsam war, um die Stellung zu retten. Sein Gegner h\u00e4tte mit seinem Turm nur auf die offene Linie ziehen m\u00fcssen und h\u00e4tte durch ein Schach auf der achten Reihe unterst\u00fctzt von seinem Bauern auf der siebten Reihe den Turmgewinn erzwingen k\u00f6nnen. Stattdessen machte er einen unn\u00f6tigen Zug, diesen Tempoverlust nutzte Dockhorn dann konsequent aus, um seine Stellung zu konsolidieren. Sein Gegner konnte den Verlust des weit vorger\u00fcckten Bauern nicht mehr verhindern, worauf er aufgab. Damit konnten die Birkenfelder zum 2:2 ausgleichen. An Brett 8 sah zwischenzeitlich sehr schlecht aus. So musste Albert Budewitz um ein Matt zu verhindern einen Bauern und die Qualit\u00e4t (einen Turm gegen einen Springer) opfern. Dabei wurden auch noch die Damen abgetauscht, so dass kaum Hoffnungen auf Gegenchancen bestanden. Budewitz nahm aber allen Mut zusammen und marschierte mit seinem K\u00f6nig und seinen Bauern nach vorne. Bei diesem Angriff konnte er seinen Gegner in eine Springergabel treiben, woraufhin er die Qualit\u00e4t und anschlie\u00dfend auch noch den Bauern zur\u00fcckgewinnen konnte. Aufgrund seines weit vorger\u00fcckten und zentralisierten K\u00f6nigs konnte er die schlechte Bauernstellung seines Gegners ausnutzen und einen weiteren Bauern gewinnen. Nachdem Budewitz nun seine beiden Freibauern vorr\u00fccken lie\u00df, gab sich sein Gegner geschlagen, so dass Birkenfeld nun sogar mit 3:2 in F\u00fchrung ging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An Brett 5 opferte Christian Sch\u00e4fer einen L\u00e4ufer gegen zwei Bauern vorm K\u00f6nig, so dass er auch noch starken Angriff erhielt. Dies bedeutet gute Kompensation, doch seinem Gegner gelang es sich geschickt zu verteidigen und auch einige Figuren abzutauschen, um Sch\u00e4fers Initiative abzuschw\u00e4chen. Nachdem er den Angriff bereits abgewehrt hatte und damit im Prinzip eine gewonnene Stellung erhielt, ging er in den Angriff \u00fcber ohne seine K\u00f6nigsstellung vorher ausreichend zu konsolidieren. Dadurch konnte Sch\u00e4fer seinem bereits abgewehrten Angriff wieder Leben einhauchen. In der Folge konnte er die Dame des Gegners gewinnen und schlie\u00dflich auch einen Bauern nach dem anderen. Nachdem er auch noch den letzten Turm gewinnen konnte, streckte sein Gegner die Waffen. Damit f\u00fchrten die Birkenfelder mit 4:2 und hatten einen Mannschaftspunkt gesichert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Gewinn der Paarung konnte Uwe Kendzior an Brett 3 mit einem Sieg sicher stellen. Kendzior setzte seinen Gegner von Beginn an unter Druck und konnte dann einen Bauern gewinnen ohne seine Initiative einzub\u00fc\u00dfen. Durch eine Bauerngabel konnte er dann noch einen Turm gewinnen, musste sich aber in der Folge einem Angriff seines Gegners erwehren. Nach erfolgreicher Konsolidierung und dem anschlie\u00dfenden Gewinn weiteren Materials gab sich sein Gegner geschlagen. An Brett sieben spielte zu dieser Zeit nur noch Lothar Scheer. Nach anf\u00e4nglicher Druckstellung machte Scheer einen Fehler beim Abtausch und musste einen Bauern hergeben. Diesen konnte er zwar zur\u00fcckgewinnen daf\u00fcr stand sein K\u00f6nig allerdings weit abseits. H\u00e4tte sein Gegner konsequent weitergespielt w\u00e4re dies vermutlich der Sieg gewesen. Doch von der Gier gepackt nahm er lieber einen abseits stehenden Bauern, wodurch Scheers K\u00f6nig wieder an den Schauplatz des Geschehens kam um die Stellung zu verteidigen. Sein Gegner versuchte noch einige Z\u00fcge lang seinen Mehrbauern zu verwerten, musste aber zu letzt einsehen, dass es kein durchkommen gab. So endete diese Partie remis. Die erste Mannschaft der Schachfreunde gewann damit 5,5:2,5.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft der Birkenfelder musste in der vierten Runde in Wolfstein ran.<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[5,4],"tags":[318,57,326,22,32,25,42,29,225,28,34,110],"class_list":["post-3477","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-mannschaft","category-ligaspiele","tag-1-mannschaft","tag-bezirksklasse","tag-budewitz","tag-dockhorn","tag-jacobs","tag-kendzior","tag-lozar","tag-ruppenthal","tag-saison-20082009","tag-schafer","tag-scheer","tag-wolfstein"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sf-bir.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3477","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sf-bir.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sf-bir.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sf-bir.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sf-bir.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3477"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.sf-bir.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3477\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3478,"href":"http:\/\/www.sf-bir.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3477\/revisions\/3478"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sf-bir.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3477"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sf-bir.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3477"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sf-bir.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3477"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}