{"id":1092,"date":"2010-12-14T20:13:17","date_gmt":"2010-12-14T19:13:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-bir.de\/?p=1092"},"modified":"2010-12-14T21:58:22","modified_gmt":"2010-12-14T20:58:22","slug":"spielbericht-zum-match-birkenfeld-2-gegen-ramstein-miesenbach-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sf-bir.de\/?p=1092","title":{"rendered":"Spielbericht zum Match Birkenfeld 2 gegen Ramstein-Miesenbach 3"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">ngg_shortcode_0_placeholderAm 12. Dezember hatte die <span style=\"color: #000000;\">2. Mannschaft der Schachfreunde Birkenfeld<\/span> ihr f\u00fcnftes von neun Saisonspielen in der Bezirksklasse zu bestreiten. Man war Gastgeber f\u00fcr die Dritte Garnitur des Schachclubs Ramstein-Miesenbach, vor Jahren ein aussichtsloses Unterfangen f\u00fcr die Birkenfelder. Doch die Vorzeichen haben sich seither ein wenig ge\u00e4ndert und nach dem bisher guten Saisonverlauf konnten die Birkenfelder mit \u201ebreiter Brust\u201c auflaufen. Drei Siegen stand nur eine Niederlage gegen\u00fcber und so rechnete man sich gegen die bislang ungeschlagenen Westpf\u00e4lzer trotz Personalproblemen eine Chance auf zumindest einen Mannschaftspunkt aus.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dankenswerte Weise erkl\u00e4rte sich <span style=\"color: #0000ff;\">Alfred Dockhorn<\/span> trotz gesundheitlicher Probleme bereit, an <span style=\"color: #800000;\">Brett 1<\/span> den \u201eWellenbrecher\u201c zu geben, was ihm dann auch recht schnell mit einem  verdienten Remis gelang. Damit hatte er genau die sich selbst gestellte  Vorgabe erf\u00fcllt und der Mannschaft einen gro\u00dfen Dienst erwiesen. In der  Folge entwickelte sich an den anderen sieben Brettern muntere Duelle,  die zu diesem Zeitpunkt noch keine Prognose auf den Ausgang des  Mannschaftskampfes zulie\u00dfen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">Gerhard H\u00e4nsel<\/span> gelang es dann nach einer Stunde Spielzeit an <span style=\"color: #800000;\">Brett 4<\/span> seinen  Gegner zur Aufgabe zu zwingen, da dieser sich einem unabwendbaren  Mattangriff gegen\u00fcber sah. Damit stand es zun\u00e4chst 1,5 : 0,5 f\u00fcr die  Birkenfelder.<\/p>\n<p>An <span style=\"color: #800000;\">Brett 3<\/span> lieferten sich <span style=\"color: #0000ff;\">Marcus Wiesen<\/span> und Horst Frei eine erbitterte Partie mit Chancen auf beiden Seiten.  Doch der Br\u00fcckener musste seiner nicht gelungenen Er\u00f6ffnung Tribut  zollen und sah sich so einem sehr starken Angriff ausgesetzt. Diesen  konterte Wiesen zwar zun\u00e4chst mit geschickten Z\u00fcgen, doch sein Gegner  machte keinen Fehler mehr und kam zu einer unwiderstehlichen  Mattdrohung, die dann auch verfing. Neuer Zwischenstand somit 1,5 : 1,5.<\/p>\n<p>Erstmals in R\u00fcckstand gerieten die Birkenfelder, als <span style=\"color: #0000ff;\">Berthold Bohn<\/span> an <span style=\"color: #800000;\">Brett 6<\/span> im  Mittelspiel eine Springergabel auf Dame und Turm \u00fcbersah. Er entschied  dann schnell und ohne weitere \u00dcberlegung, die Partie aufzugeben, was den  Umstehenden zun\u00e4chst unverst\u00e4ndlich erschien. Der Abtausch Springer  gegen Turm w\u00e4re zwar wohl ohne Fehler des Gegners nicht so leicht  auszugleichen gewesen. Doch in der sehr offensiven Stellung Bohns und  der ausreichenden Zeitreserve, schien die Aufgabe zu diesem Zeitpunkt  als vorschnell und unangebracht, war jedoch wohl der Entt\u00e4uschung \u00fcber  den eigenen Fehler und den unabwendbaren Qualit\u00e4tsverlust geschuldet.  Damit kamen die Birkenfelder erstmals mit 1,5 : 2,5 in R\u00fcckstand.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der laufenden Saison kam <span style=\"color: #0000ff;\">Helmut Knoll<\/span> nach kurzer Auszeit wieder zur\u00fcck in die Mannschaft und fand schnell zu alter Spielst\u00e4rke zur\u00fcck. An <span style=\"color: #800000;\">Brett 2<\/span> erspielte sich Knoll relativ schnell einen Er\u00f6ffnungsvorteil, der mit  druckvollem aber ma\u00dfvollem Nachsetzen seinen Gegner wohl vor riesige  Probleme gestellt h\u00e4tte. Leider spielte Knoll zu zaghaft weiter, war  zun\u00e4chst auf Sicherheit bedacht, ohne die Entwicklung voran zu treiben.  So kam es wie es kommen musste und der Vorteil aus der Er\u00f6ffnung war  dahin was die beiden Kontrahenten veranlasste sich nach beiderseits  aussichtslosem Mittelspiel die H\u00e4nde zum Remis zu reichen.  Zwischenstand: 2 : 3 aus Birkenfelder Sicht.<\/p>\n<p>Die  \u00fcbrigen Bretter gaben den Birkenfeldern zun\u00e4chst wenig Anlass auf  Hoffnung, den Mannschaftskampf noch erfolgreich zu beenden. An <span style=\"color: #800000;\">Brett 7<\/span> stand <span style=\"color: #0000ff;\">Albert Budewitz<\/span> im Endspiel mit einer Figur weniger da und eine Niederlage schien nur  eine Frage der Zeit. Doch seine junge Gegnerin hatte wohl v\u00f6llig  ausgeblendet, dass man auch in einer solch \u00fcberlegenen Position Gefahr  laufen kann matt gesetzt zu werden. Und dies geschah dann auch als sie  einen falschen K\u00f6nigszug machte und Budewitz mit Turm und zwei Bauern  das Matt herbeif\u00fchren konnte. Eine Bravourleistung von Budewitz, die  jedoch ohne den Blackout der jungen Dame nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re.  Somit Ausgleich zum 3 : 3. Dieser unerwartete Punkt gab dann wieder  Hoffnung auf einen Mannschaftssieg f\u00fcr die Birkenfelder.<\/p>\n<p>An <span style=\"color: #800000;\">Brett 5 <\/span>spielend zeigte der Dambacher <span style=\"color: #0000ff;\">Dirk M\u00fcller <\/span>nun  schon wiederholt eine verbl\u00fcffend nervenstarke Leistung. Er sah sich  zun\u00e4chst einem starken Angriff seines Gegners ausgesetzt, durfte sich  nicht den kleinsten Fehler erlauben. In der Folge fand er jedoch in  Bedr\u00e4ngnis jeweils die richtigen Z\u00fcge und konnte sich durch einen  Figurenabtausch aus der misslichen Lage befreien, um unmittelbar danach  seinerseits mit einem unwiderstehlichen K\u00f6nigsangriff und Figurengewinn  dem Gegner den entscheidenden Punch zu versetzen. Dieser musste die  Waffen strecken und M\u00fcller brachte Birkenfeld mit 4 : 3 in F\u00fchrung.<\/p>\n<p>In dieser Konstellation gen\u00fcgt eigentlich ein Remis zum Mannschaftserfolg und diesen sollte <span style=\"color: #0000ff;\">Mario Jacobs<\/span> an <span style=\"color: #800000;\">Brett 8<\/span> eigentlich  sicherstellen k\u00f6nnen. So sah es zumindest zeitweilig aus. Doch da hatte  man die Rechnung ohne den Gegner gemacht und der hie\u00df Karl-Otto Wolter,  fr\u00fcher selbst f\u00fcr die Birkenfelder am Brett. Jacobs erspielte sich im  Mittelspiel einen sch\u00f6nen Vorteil, der Wolter einen \u201eTriplebauer\u201c  einbrachte. Doch in der Folge spielte Jacobs etwas zu verhalten und  Wolter nutzte geschickt seinen Springer, gegen den der L\u00e4ufer des  Birkenfelders wenig ausrichten konnte. Ein Abtausch der beiden Figuren  brachte dann Wolter den Bauerngewinn und die Luft zum Atmen die er  brauchte um seine \u00dcberlegenheit im Endspiel zu nutzen. Jacobs m\u00fchte sich  noch einige Zeit, sah sich der \u00dcbermacht von zwei Mehrbauern auf der  gegnerischen Seite gegen\u00fcber und musste schlie\u00dflich seine Niederlage  eingestehen.<\/p>\n<p>So endete ein spannender und kurzweiliger Mannschaftskampf f\u00fcr beide Seiten verdient mit 4 : 4 Unentschieden.<\/p>\n<p>Birkenfeld  belegt nun mit 7:3 Punkten Rang vier in der Tabelle, w\u00e4hrend  Ramstein-Miesenbach mit 8:2 Punkten Rang zwei hinter dem  verlustpunktfreien Spitzenreiter Niedermohr einnimmt. (GH)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 12. Dezember hatte die 2. 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